
Bewegung, Ernährung und Entspannung bilden das körperliche Fundament unseres Lebens. Sobald wir nur einen dieser Punkte vernachlässigen, spüren wir rasch Auswirkungen auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Dabei ist es so kinderleicht, etwas für sich selbst und die eigene Gesundheit zu tun. Hier wird Ihnen nicht vorgeschrieben, was Sie wann tun oder lassen sollen. Im Gegenteil: Wir wollen Ihnen motivierende Impulse geben, wie Sie im Gleichgewicht bleiben.
Genießen Sie den Augenblick
Ob um der Bewegung selbst willen oder getragen von bewegender Musik, das Leben könnte solch ein berauschender Tanz sein, wenn wir uns ihm hingeben und mittanzen würden. Unser Körper und die Chance ihn in Bewegung wahr- und wichtig zu nehmen, ist viel zu wertvoll, um bewusstlos abzuwarten, bis er schmerzt oder nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Ihm erst dann Aufmerksamkeit zu schenken, ist eine dumme Form von Knauserigkeit, eigentlich nur ein Programm für Menschen, die sich nichts gönnen können. Wer sich mit den kommenden Übungen bewusst Bewegung schenkt, wird nicht nur Bewusstheit, sondern auch Lebensfreude und vielleicht sogar Ekstase ernten. Bewegung bringt unseren Stoffwechsel in Gang, aktiviert die Atmung und damit das Zwerchfell, das wiederum die Därme massiert und so die Verdauung anregt. Außerdem fördert Bewegung unsere Beweglichkeit auch im übertragenen Sinn. Sogar auf das Angebot an Neurotransmittern hat sie Einfluss. Wer sich einige Zeit intensiv und in einem für ihn idealen Bereich bewegt hat, kennt das Wohlgefühl, das wie eine anschließende Belohnung erscheint. Wer schon die Bewegung davor genossen hat, ist einfach der glücklichere Mensch. Dummerweise bewegen sich immer mehr moderne Menschen immer weniger. Wer nicht gerade Sportler ist, hat sich alle mögliche Bewegung abgewöhnt. Er fliegt und fährt Auto, Rolltreppe und Aufzug. Körperliche Betätigung haben wir im hochindustrialisierten Westen kaum noch nötig. Wer sich bewegt, atmet auch tiefer und ergiebiger und verschafft seinem Körper genug vom Lebenselixier Sauerstoff.
Artgerechte Ernährung
Beim Essen wird vielleicht am deutlichsten klar, dass wir uns in biologischer Hinsicht noch nicht so sehr weit vom Tierreich fortentwickelt haben. Von Tieren, die in ihrer natürlichen Umwelt aufwachsen, können wir im Hinblick auf sinnvolle Ernährung einiges lernen. »Sich zu ernähren wie ein Schwein« wäre für viele Menschen tatsächlich ein Fortschritt, der die Lebensqualität drastisch erhöhen würde. Zu denken wäre dabei allerdings an ein Wildschwein, das auf seine typische Weise grunzend an allem schnüffelt, bevor es davon frisst. Würden wir das konsequent nachmachen, würden wir die meisten Supermarktprodukte gar nicht über die Lippen bringen. Entweder sie schmecken nach nichts oder nach künstlichen Aromen. Wer wieder mehr auf den Geruchssinn vertraut, findet leichter die seinem Wohlbefinden förderliche Nahrung.Motivation ist das Zauberwort
Motivation ist das Zauberwort geworden. Darin steckt das Wort Motiv, was Bild bedeutet. Wir brauchen also Bilder, um voranzukommen, Bilder von dem, was wir erreichen wollen, Bilder von uns, die zeigen, wie wir aussehen werden, wenn wir unseren Traum von uns selbst verwirklicht haben. Der Bereich der Entspannung, der dritte im Bunde unserer drei guten Dinge, kann uns hier helfen über die Technik der geführten Meditation jene inneren Bilder zu entwickeln, die wir äußerlich verwirklichen wollen. Denn ohne Entspannung werden sich über kurz oder lang körperliche Symptome zeigen.
TESTÜBUNG
Die Unterarm-Innenseiten dehnenDie drei Stress-Grundtypen
Wir alle sind den Stressoren, wie die Auslöser von Stressreaktionen genannt werden, ausgesetzt. Allerdings reagieren wir je nach Konstitution und Typ ganz unterschiedlich darauf.![]()
• Der Kämpfer ignoriert die Signale.![]()
Der kämpferische Typ, der in der östlichen Tradition dem archetypisch männlichen Yang-Pol zugeordnet wird, versucht seine Beschwerden dadurch zu überspielen, dass er sich in noch mehr Arbeit stürzt und sich immer neue Ablenkungen sucht. Die ersten Symptome versucht er so lange wie irgend möglich zu ignorieren. In der Gesellschaft ist diese Gruppe, aus der viele der so genannten Leistungsträger stammen, sehr anerkannt. Doch der Kämpfer schadet sich selbst, da er dazu neigt, so lange mit notwendigen Behandlungen zu warten, bis die Schäden irreparabel sind. In dieser Gruppe der Verdränger finden sich viel häufiger Männer als Frauen. Eine Untergruppe der Kämpfer-Kategorie stellen die Fortschrittsgläubigen dar, die überzeugt sind, dass in unserem technisch-medizinischen
Zeitalter alle Probleme ohne eigenes Zutun lösbar sind. Sie nehmen Zuflucht zum reichlichen Angebot der Pharmaindustrie - Arzneimittel unterdrücken die Symptome aber nur.![]()
• Resignation bedeutet Identifikation mit dem Leid.![]()
Der resignierende Typ, dem archetypisch weiblichen Yin zugeordnet, gibt sich seinem Leid hin, klagt über seine Beschwerden, erwartet Mitgefühl und sucht Schutz und Geborgenheit. In unserer schnelllebigen Gesellschaft, in der Partnerschaften oft nicht mehr stabil sind und wir ständigem Rollenwechsel ausgesetzt sind, tut sich dieser Typ
schwer. Die von den Betroffenen früh wahrgenommenen Warnsignale des Körpers werden leider auch von vielen Ärzten als eingebildet oder bestenfalls psychosomatisch eingestuft, solange sie noch keine manifesten und messbaren Schäden im Körper verursacht haben. Oft werden die Symptome auch mittels Psychopharmaka unterdrückt, so dass letztendlich der kämpferische und der resignierende Typ in einem ähnlichen Dilemma enden.![]()
• Selbstverantwortung heißt Achtung auf die Signale.![]()
Der selbstverantwortliche Typ fragt nach den Ursachen seiner Spannungsleiden und anderen Symptome, sobald diese zum ersten Mal auftreten. Er nimmt seinen Körper ernst und achtet auf die Signale seiner Seele. Folglich bekämpft er nicht die Symptome, sondern versucht, Einsicht in die Ursachen zu gewinnen. Er gesteht seinem Körper und seiner Seele die notwendige Erholung und Entspannung zu. Im Idealfall versucht er obendrein, Entspannung und Regeneration auf natürlichem Wege zu erreichen. Dass mit dieser Methode auf Dauer sicher die besseren Ergebnisse zu erzielen sind, liegt auf der Hand.
Dem Tag einen Rahmen geben
Vieles geht besser im Leben, wenn wir einen sicheren Rahmen
haben, der uns vertraut ist und in dem wir uns geborgen fühlen und daher selbstsicher bewegen können. Jedem Tag solch einen Rahmen zu geben, bietet nebenbei die verblüffende Chance, ganz automatisch so schon mit der richtigen Einstellung zu starten. Im Anfang liegt alles, weiß die hermetische Philosophie, »jedem Anfang wohnt ein Zauber inne«, formulierte Hermann Hesse.![]()
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Ruediger DahlkeMein Programm für mehr Gesundheit Aller guten Dinge sind drei Das beste Gesundheitsprogramm von Ruediger Dahlke Der moderne Mensch nutzt seinen Kopf, bis ihm der Schädel brummt, viel zu oft riskiert durch Nichtbeachtung seiner körperlichen Bedürfnisse fatale Folgen für seine Gesundheit:... |
Erscheinungstermin: Oktober 2009 Gebundenes Buch
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