Francisco Ayala
Francisco Ayala wurde 1906 in Granada geboren. Erste Gedichte veröffentlichte er bereits, bevor er zwanzig war. Er studierte Jura und ging 1929 nach Berlin, wo er Deutsch lernte, Rilke und Thomas Mann ins Spanische übersetzte und als Korrespondent für spanische Zeitungen über den heraufziehenden Nationalsozialismus berichtete. Als der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, ging er ins Exil, zunächst nach Argentinien, später als Literaturprofessor in die USA. Unter Franco durften seine Bücher in seiner Heimat nicht erscheinen. 1976 kehrte er nach Spanien zurück und wurde mit den renommiertesten Literaturpreisen seines Landes geehrt: 1984 wurde er in die Real Academia aufgenommen, 1991 erhielt er den Premio Cervantes, 1998 den Premio Príncipe de Asturias. Am 3. November 2009 ist Francisco Ayala in Madrid gestorben.
«Ein kühler Geist unter Hitzköpfen, eine ruhige, skeptische Stimme voller Gelassenheit und Selbstironie»
FAZ