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Adams Apfel und Evas Erbe Wie die Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer

Kundenrezensionen (1)

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10204-6

Erschienen: 24.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der renommierte Evolutionsbiologe über die Macht der Gene

Wie funktioniert die genetische Lotterie des Lebens? Was ist typisch für Männer, was ist typisch für Frauen? Warum verhalten wir uns so, wie wir es tun? Warum haben wir die gleichen Talente wie der Vater oder die gleichen Charaktereigenschaften wie die Großmutter? Wo endet die Macht der Gene, und was lässt sich durch Ernährung, Erziehung und Kultur ändern? Der Evolutionsbiologe Axel Meyer beschäftigt sich mit den »heißen Eisen« der Genforschung und erläutert, was zu Themen wie Geschlecht vs. Gender, Intelligenz, Homosexualität und ethnischen Unterschieden bekannt ist. Provokant, anschaulich und auf aktuellem Forschungsstand zeigt er auf, wie stark uns Gene bestimmen. Dieses Buch regt zum Denken und Diskutieren an – es ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz.

"Der Evolutionsbiologe Axel Meyer nimmt sich die heißen Themen der Genforschung vor und bietet jede Menge Stoff zum Diskutieren und Nachdenken."

Kurier am Sonntag (23.08.2015)

Axel Meyer (Autor)

Axel Meyer, geboren 1960, ist seit 1997 Professor für Zoologie an der Universität Konstanz. Der international bekannte Genomforscher studierte in Marburg, Kiel, Miami, Berkeley und Harvard. Er war Gastprofessor in Berkeley, Stanford und Ottawa und Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin. Er erhielt viele Auszeichnungen und Preise und ist Mitglied mehrerer Akademien. Meyer war fünf Jahre Kolumnist für das Handelsblatt, filmte eine DVD-Reihe zur Evolutionsbiologie für die ZEIT-Akademie und schreibt regelmäßig für die ZEIT, FAZ und NZZ. Seine erfolgreiche öffentliche Vermittlung von Wissenschaft wurde 2008 mit dem Europäischen EMBO-Preis „Communication in the Life Sciences“ gewürdigt.

"Der Evolutionsbiologe Axel Meyer nimmt sich die heißen Themen der Genforschung vor und bietet jede Menge Stoff zum Diskutieren und Nachdenken."

Kurier am Sonntag (23.08.2015)

"'Adams Apfel und Evas Erbe' ist fundiert und auch für Laien gut verständlich geschrieben."

dpa - Dossier Wissenschaft (27.11.2015)

"Keine leichte Lektüre, aber lohnend."

Hörzu (30.10.2015)

"Trotz vieler Details und Fachbegriffe verliert man nie den Überblick; hier macht der Autor seinem Ruf als preisgekrönter Wissenschaftskommunikator alle Ehre."

Spektrum der Wissenschaft (07.01.2016)

"Dieses Buch war überfällig, um eine neue Etappe zum Verständnis des Menschen, der Humanitas, einzuläuten."

Südkurier (17.10.2015)

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 40 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-570-10204-6

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 24.08.2015

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Die Regeln der Evolution und genetischen Vererbung

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 23.09.2015

www.rezensions-seite.de

„In diesem Buch geht es mir unter anderem darum, zu vermitteln, dass ein wissenschaftlicher Ansatz und die Kenntnis eines Mittelwerts…. Viel aussagekräftiger Sind als Geschichtchen, die vielleicht typisch, vielleicht aber auch gerade nicht typisch sind“.

Und dieser wissenschaftliche Ansatz, den Axel Meyer in dieser umfassenden und detaillierten Darstellung des aktuellen Standes der Forschung in Bezug auf die Gene nun vorlegt, wendet sich unter anderem auch der aktuell so breit und teils scharf diskutierte Gender-Frage zu.

Vorweggenommen, ohne diese nun letztendlich zu lösen.
Ein Zusammenspiel von Kultur und genetischem Erbe ist es, welches die individuellen Möglichkeiten und Wege von Menschen bestimmt. Mit Vehemenz wehrt sich Meyer daher gegen, in seinen Augen, extreme Ideologien (die zu sehr auf „Geschichtchen“ beruhen, denn auf Tatsachen), denen er gesellschaftlich „zersetzende Wirkung“ attestiert.

Und das nicht grundlos, wie er auf den knapp 380 Seiten des Buches aufzeigt. Dass man sich in seinem Denken eben nicht gegen Tatsachen stellen kann, sondern sowohl die Gemeinsamkeiten wie auch die Unterschiedlichkeiten zwischen Menschen, auch zwischen Mann und Frau, einzubinden hat in das kulturelle Geflecht von zu eröffnenden Möglichkeiten.

Wobei deutlich wird, dass diese konkrete Frage der Genderdiskussion zwar ein Anstoß zu diesem Buch gewesen sein kann, dass in einzelnen Kapiteln der Beitrag, den die Biologie zu dieser Frage leisten kann ausführlich dargelegt wird, dass aber im Gesamten die Gender Frage nicht das einzig zentrale Thema dieses Buches ist.

Meyer nimmt diese Frage eher zum Anlass, den gesamten aktuellen Stand der genetischen Forschung im Rahmen der Evolutionsbiologie breit vorzutragen. Seien es die Erkenntnisse von Mendel, die Fragen nach dem Erbgut, die „evolutionäre Fitness“, sprich die inhärente Motivation zu möglichst vielen Nachkommen, sie Sexualität des Menschen an sich (und was sie für Folgen hat), Fragen der Intelligenz und der „beschränkten Möglichkeiten“ werden ebenso behandelt, wie Meyer dann am Ende zu seinem Ursprungsthema zurückkehrt und bindet diese kulturelle Frage und Diskussion ein in die wissenschaftlichen Fakten.

„Wir konnten uns unsere Eltern nicht aussuchen und damit auch nicht unsere Gene…. Wir sind nicht gleich, denn jeder von uns ist genetisch einmalig…. Und so sollte Gleichmacherei nicht im Zentrum einer klugen, menschenfreundlichen Politik stehen“.

Wahlfreiheit und Chancengleichheit, dafür plädiert Meyer allerdings ebenso vehement.

So bleibt im Blick auf das Buch zu unterscheiden zwischen der sachlichen und breiten wissenschaftlichen Darlegung und den Folgerungen, die Meyer für das gesellschaftliche Miteinander zieht.

Fundiert im wissenschaftlichen Teil und durchaus mit bedenkenswerten Mahnungen zur „Mitte“ und zur „Sachlichkeit“ in den Folgerungen, bietet das Buch eine Vielzahl an Informationen zur Genetik und zur Forschungsgeschichte. Allerdings benötigt die Lektüre eine hohe Konzentration und die Bereitschaft, bestimmte Abschnitte zum besseren Verständnis mehrfach zu lesen.

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