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An einem Tag im November Roman

Kundenrezensionen (11)

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-29155-3

Erschienen: 01.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Es kann nebenan passieren. Der Täter kann ein Freund sein. Es kann jederzeit Realität werden.

An einem Nachmittag im November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen.

Die Meisterin der psychologischen Spannung erzählt von den seelischen Abgründen, die in jedem von uns unvermittelt aufbrechen können.

„Die Bücher von Petra Hammesfahr sind nie bloß Krimis. Sie sind Protokolle von dem, was Menschen einander antun können, und entwickeln einen unheimlichen Sog, dem man sich nicht entziehen kann." Brigitte

Brigitte (08.10.2014)

Petra Hammesfahr (Autorin)

Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte", "An einem Tag im November" und "Fremdes Leben".

„Die Bücher von Petra Hammesfahr sind nie bloß Krimis. Sie sind Protokolle von dem, was Menschen einander antun können, und entwickeln einen unheimlichen Sog, dem man sich nicht entziehen kann." Brigitte

Brigitte (08.10.2014)

„Dieser Krimi verwandelt den Albtraum aller Eltern in eine meisterhafte Psycho-Story über die Abgründe der Seele.“

Für Sie (07.10.2014)

„Horrortrip in unsere seelischen Abgründe.“

TELE (17.10.2014)

28.05.2016 | 19:30 Uhr | Geesthacht

Lesung mit Petra Hammesfahr

Eintritt frei

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Mehr Infos

Buntenskampsporthalle
Buntenskamp 22
21502 Geesthacht

Weitere Informationen:
Volkshochschule Geesthacht

06.09.2016 | Halver

Lesung mit Petra Hammesfahr

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Mehr Infos

Stadtbücherei
Bahnhofstr. 19
58553 Halver

post@stadtbuecherei-halver.de

13.09.2016 | Barsinghausen

Lesung mit Petra Hammesfahr

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Mehr Infos

Bücherhaus am Thie
Marktstraße 14
30890 Barsinghausen

Tel. 05105/1894, info@buecherhaus-am-thie.de

13.10.2016 | 20:00 Uhr | Biberach an der Riß

Lesung mit Petra Hammesfahr

Kartenreservierung: 07351/51498

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Mehr Infos

Stadtbücherei Biberach
Viehmarktstraße 8
88400 Biberach an der Riß

Tel. 07351/51-559

24.10.2016 | 19:30 Uhr | Iserlohn

Lesung mit Petra Hammesfahr

Im Rahmen von Mord am Hellweg

Eintritt:
VVK: € 14,90 / erm. € 12,90
AK: € 18,- / erm. € 16,-

Kartenreservierung:
i-Punkt Unna: 02303/103777
Westfälisches Literaturbüro: 02303/963850
Ticketshop auf www.mordamhellweg.de

www.mordamhellweg.de

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Mehr Infos

Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf
Baarstr. 220-226
Haus A
58636 Iserlohn

Weitere Informationen:
Westfälisches Literaturbüro e.V.

Tel. 02303/963850

25.10.2016 | 19:30 Uhr | Iserlohn

Lesung mit Petra Hammesfahr

Im Rahmen von Mord am Hellweg

Eintritt:
VVK: € 14,90 / erm. € 12,90
AK: € 18,- / erm. € 16,-

Kartenreservierung:
i-Punkt Unna: 02303/103777
Westfälisches Literaturbüro: 02303/963850
Ticketshop auf www.mordamhellweg.de

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Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf
Baarstr. 220-226
Haus A
58636 Iserlohn

Weitere Informationen:
Westfälisches Literaturbüro e.V.

Tel. 02303/963850

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 496 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-29155-3

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 01.09.2014

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Spannender Aufbau, aber stereotype Figuren

Von: Ponine T. Datum: 19.04.2016

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

Es ist ein normaler Novembertag, als die Poliei verständigt wird. Abends, um zehn Uhr. Denn die fünfjährige Emilie ist verschwunden, während ihre Mutter einen Nachmittagsschlaf gehalten hat. Die Nachbarn haben sie noch kurz gesehen, aber seitdem verliert sich von dem Mädchen jede Spur. Kommissar Klinkhammer ist alarmiert und nimmt die Ermittlungen auf, doch auch er kommt nicht weiter. Erst im Nachhinein wird deutlich, dass effektiv kleine Änderungen in der Nachbarschaft seit Monaten dafür gesorgt haben, dass am Ende die Katastrophe passieren wird ...


Ich war ziemlich gespannt auf das Buch, das ich mir mal wieder als Rezensionsexemplar aussuchen durfte. Petra Hammesfahr hat einen extrem lässigen Schreibstil in meinen Augen, sie kann Handlungen sehr genau aufbauen und sehr logische Ablaufketten zur Grundlage ihrer Romane machen. Für mich sind ihre Krimis immer eher "feel good"-Krimis, bei denen Spannung aufgebaut wird, sich ein wohliges gefühl des "Wer wird es denn gewesen sein?" einstellt und die ich am Ende zuklappe und denke "ach, das war nett". Und zwar nett im positivsten Sinn.


Bei diesem Buch war ich allerdings anfangs ziemlich genervt vom Aufbau, weil sie hier nicht etwa chronologisch vorgeht, sondern immer wieder hin- und herspringt zwischen aktueller Ermittlung, vergangenen Ereignissen (auch die wild durcheinander), die Perspektive immer wieder wechselt und ich knapp 150 Seiten (und einen Flug ohne weiteres lesematerial) gebraucht habe, um wirklich ins Buch zu finden. Wenn man sich aber auf diesen Aufbau einlässt, ist die Geschichte extrem spannend, denn man will einfach wissen, was jetzt diese ganzen zusätzlichen Handlungsgeschichten eigentlich mit dem Verschwinden emilies zu tun haben. Ist die gestohlene Jacke von Benny Knüppers wirklich der Flügelschlag des Schmetterlings? Diese chaostheoretische Überlegung trägt den Roman wirklich gelungen über eine ziemliche Seitenanzahl und hält mich als Leser bei der Stange. Dass auch noch alte Bekannte im Buch auftauchen, ist vielleicht noch einmal in besonderer Bonus für Hammesfahr-Fans, allerdings eine Warnung: wenn man "Die Mutter" noch lesen will, sollte man das vor diesem Buch tun, denn es enthält leider ziemliche Spoiler auf die Handlung und Lösung ...


Wirklich nicht gelungen fand ich dieses Mal aber die Figurenzeichnung. Da ist nicht eine Figur dabei, die mehrere Facetten zeigt, sondern alle erfüllen ihr Stereotyp. Da wäre der vernachlässigte Teenager, der kriminelle Osteuropäer, die gefrustete Vollzeitmutter, der erfolgreiche Einwanderer zweiter Generation, der Karrierevater, und so weiter. Diese Ansammlung hat das ganze für mich immer mehr zu einer Art Playmobil-inszenierung werden lassen, der ich zwar gerne zugeschaut habe, mit deren Figuren ich aber nicht wirklich mitfühlen konnte. Ich glaube, die einzige Überraschung war die erste Beschreibung Annes durch Klinkhammer, da dachte icvh "ups, irgendwie hab ich sie mir bisher anders vorgestellt", aber selbst das wird innerhlab kurzer Zeit wieder gerade gerückt. Bei diesem Buch steht der Storyaufbau eindeutig im Fokus, sodass man bereit sein muss, über stereotype Figuren hinwegzusehen.

Wenn ein Kind verschwindet

Von: Nicole Plath Datum: 15.04.2016

www.nicole-plath.de

Die fünfjährige Emilie Brenner verschwindet spurlos, als sie mit ihrem Fahrrad unterwegs ist. Und das ausgerechnet im „Garten“, einem Wohnviertel ohne Autoverkehr. Es gibt keine Spuren, und Kommissar Klinkhammer setzt alles daran, das Mädchen zu finden.

Ein weiteres Thema in diesem Buch ist das sogenannte „Trio Infernale“ – drei Mädchen, die Mitschüler terrorisieren und auch vor Gewalttaten nicht zurückschrecken. Haben diese drei Mädchen endgültig die Kontrolle über ihr Verhalten verloren? Gibt es eine Verbindung zwischen ihnen und Emilie? Wer Mitschüler zusammenschlägt und erpresst, könnte doch noch einen Schritt weiter gehen. Könnte…

Im „Garten“ geht es auch nicht gerade paradiesisch zu. Im Laufe des Buches lernt man einige Bewohner kennen, und oft verbirgt sich hinter einer schönen Fassade eine unheimliche Wahrheit. Dinge werden verschwiegen, Augen geschlossen – dies erschwert auch die Arbeit von Klinkhammer auf der Suche nach dem Mädchen.

Petra Hammesfahr stellt am Anfang des Buches die einzelnen Charaktere kurz vor, was hilfreich ist, wenn man nochmal wissen will, „wer war das jetzt noch?“, und erspart somit ein mühseliges Zurückblättern im Buch. Die Autorin erzählt viele Geschehnisse auch aus verschiedenen Blickwinkeln und zeigt so, wie unterschiedlich ein und dieselbe Situation von Menschen wahrgenommen werden kann. Und, durch Rückschauen, wie er dazu geworden ist, wie er ist.

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass nicht schon nach den ersten Seiten zu ahnen war, wer der Täter sein könnte. Genau wie der Kommissar geht der Leser auf die Suche und muss Puzzle-Teilchen für Teilchen zusammenfügen – nur um oft genug auf dem Holzweg oder in einer Sackgasse zu landen. Ein wunderbares Buch, welches auch die seelischen Abgründe der Charaktere nicht beschönigt oder verschweigt.

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