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Damit der Staat den Menschen dient Über Macht und Regieren

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€ 22,99 [D]
€ 23,70 [A] | CHF 30,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8275-0022-9

Erschienen: 11.03.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Spitzenpolitiker steht Rede und Antwort

Thomas de Maizière steht Rede und Antwort. Dabei nimmt er die Politik und sich selbst in die Pflicht, weil er nicht möchte, dass in diesem Land die Banken, die Unternehmen, die Gewerkschaften regieren. Wann aber funktioniert Politik, wann dient sie den Menschen – und wann nicht? Welchen Anspruch hat er an sich selbst? Kurzum, was heißt das: Macht und Regieren?

In diesem Buch gewährt de Maizière außergewöhnlich tiefe Einblicke in das Innenleben der Politik. Er äußert sich offen über bedeutende politische Ereignisse wie die Verhandlungen zur Wiedervereinigung oder den Kampf der Großen Koalition gegen die Weltfinanzkrise. Mit Leidenschaft verteidigt er die Politik – und spart dabei nicht mit Kritik, auch an der eigenen Partei. Gleichzeitig wehrt er sich vehement gegen die weitverbreitete Stimmung, Politiker seien korrupt, egoistisch und könnten das Land nicht regieren. Er spricht über das Fundament seiner Werte, die Verantwortung von Soldaten und die historische Schuld des Militärs im Zweiten Weltkrieg; über die Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit und erlaubte Notlügen; über seinen Glauben an die Auferstehung; wie ihn Niederlagen und Verletzungen weiterbringen und welche Ratschläge seines Vaters er noch heute berücksichtigt.

"De Maizière über die Vergangenheit" - bild.de

»[Es] ist ein eingehendes Interview entstanden, das de Maizière Gelegenheit gibt, einige Gedanken zu entfalten, in Ruhe, nicht in fernsehtauglichen Schnipseln.«

Die Zeit (14.03.2013)

Thomas de Maizière ist einer der wichtigsten deutschen Spitzenpolitiker. Er wurde 1954 in Bonn geboren, leistete nach dem Abitur seinen Wehrdienst ab und studierte danach Jura in Münster und Freiburg. 1983 wurde er Mitarbeiter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Richard von Weizsäcker. 1990 gehörte de Maizière auch der Verhandlungsdelegation für den deutsch-deutschen Einigungsvertrag an. Seit der Wiedervereinigung bekleidete er verschiedene wichtige politische Ämter, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen.

Nach der Bundestagswahl 2005 holte ihn Angela Merkel als Chef des Kanzleramts nach Berlin. Hier und vor allem später als Bundesinnenminister war er zuständig für die Nachrichtendienste und erhielt viel Zustimmung für seinen unaufgeregten Umgang mit der Terrorgefahr. Im März 2011 übernahm er das Verteidigungsministerium vom zurückgetretenen Karl-Theodor zu Guttenberg und treibt seither geräuschlos aber effektiv die Reform der Bundeswehr voran. Der Offizier der Reserve ist ein engagierter Protestant und Präsidiumsmitglied des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt er in Dresden.



Das Gespräch führte Stefan Braun, geboren 1964. Er gehört zur Parlamentsredaktion der »Süddeutschen Zeitung« in Berlin. Zuvor arbeitete für die »Stuttgarter Zeitung« und das Magazin »Stern«.

»[Es] ist ein eingehendes Interview entstanden, das de Maizière Gelegenheit gibt, einige Gedanken zu entfalten, in Ruhe, nicht in fernsehtauglichen Schnipseln.«

Die Zeit (14.03.2013)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8275-0022-9

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

Erschienen: 11.03.2013

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Brav und langweilig

Von: Greta Klein aus Berlin Datum: 17.05.2014

Der brave Journalist Stefan Braun fragt brave Fragen; der große Meister Lothar de Maiziere antwortet staatstragend und abgeklärt. Dabei, das muss man fairerweise sagen, ist ja schon Schon der Titel des Buches eine deutliche Warnung: "Damit der Staat dem Menschen dient. Über Macht und Regieren": Da "unterhalten" sich offenbar zwei Männer, von denen sich der eine sich ganz offenbar für einen großartigen Journalisten mit außergewöhnlicher Geistestiefe hält, aber nur abgedroschene Fragen stellt und der andere sich wohl qua Selbstüberhöhung für einen großartigen staatsmännischen Politiker hält - beide jedoch offenbar beseelt von unerträglicher Eitelkeit. Erkenntnisgewinn für den Leser? Nein. Warum? Weil es ein weiteres Buch mit hohlem Politikersprech, devotem Journalistengeknickse und langweiligem, um nicht zu sagen holprigem Schreibstil ist.

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