Originaltitel: The Gathering
Originalverlag: Jonathan Cape
Aus dem Englischen
von
Hans-Christian
Oeser
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
352 Seiten,
12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-421-04370-2
€
19,95 [D]
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CHF
28,50*
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
DVA Belletristik
Erscheinungstermin:
15. September 2008
Dieser Titel ist lieferbar.
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»Und so ist Das Familientreffen, last, not least, auch ein Buch über das Spektrum der Liebe, die ein Geschenk sein kann - und eine Unfreiheit. Zugegeben: Mitunter tönt Veronicas Stimme, Veronicas Wut schrill in den Ohren. Mitunter verwackeln der Erzählerin im hohen Ton aufgewühlter Emotionen die Sprachbilder. Und doch ist es Anne Enright - und auch ihrem Übersetzer Hans-Christian Oeser - gelungen, das ganze Gewicht einer Lebenskrise einer leichten Sprache von hoher Assoziationskraft anzuvertrauen.«
Die ZEIT
»Ein starkes, unbequemes und zuweilen sogar wütendes Buch… Ein schonungsloser Blick auf eine trauernde Familie in harter, beeindruckender Sprache… Ein sehr lesbarer Roman.«
Aus der Jury-Begründung des Man Booker Prize
»Anne Enrights Erzählerin redet viel, aber meistens konzentriert und intelligent. Sie enthüllt eine Menge unerfreulicher Umstände und Zusammenhänge, verliert jedoch nur selten ihren schwarzen Humor. Gegen Kitsch und Klischees ist auch diese Familiengeschichte nicht völlig gefeit, was vermutlich in der Natur des Genres liegt. Das gute alte Irland grüßt mit Alkohol, Gewalt, unglücklichem Sex und repressivem Katholizismus, und doch hat es wieder eine neue, vitale Stimme gefunden. Mehr kann man von einem Buch, das mit dem wichtigsten Literaturpreis Großbritanniens ausgezeichnet wurde, heutzutage kaum verlangen.«
Süddeutsche Zeitung
»Tatsächlich könnte Anne Enright für diesen Roman einen Waffenschein brauchen. Als Schriftstellerin ist sie schlicht ein großes Kaliber.«
Die Welt
»Wenn es gelingt, "Das Familientreffen" aus der Hand zu legen, setzen die Gedanken ein. Und die lassen einen so schnell nicht los.«
Rhein-Zeitung (20.05.2009)
»Anne Enright zerstört die Familien-Illusionen, aber sie ist nicht verbittert, eher durch Erfahrungen ernüchtert. Und sie traut sich, das auch ehrlich zu sagen. Für sie ist das Bewältigen der Trugbilder ein Reifeprozess, der Abschluss des Weges in ein selbstbestimmtes Leben. Wenn es gelingt, "Das Familientreffen" aus der Hand zu legen, setzen die Gedanken ein. Und die lassen einen so schnell nicht los.«
Rhein-Zeitung (09.04.2009)
»Ein intensiver, todtrauriger, harter, komischer, manischer stream of consciousness.«
in münchen (14.01.2010)
»Das Familientreffen", mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet, trifft mit seiner schonungslosen Abrechnung mit Familie und Sexualität offenkundig einen Nerv. Und zwar erstaunlicherweise nicht nur im katholischen Irland. Mit drastischer, spröder Sprache springt Enrights Erzählerin durch die Zeiten, rekonstruiert im Dialog mit einem imaginären Leser ein sich über mehrere Generationen erstreckendes Familiendrama.«
Neue Westfälische (20.03.2009)
»Anne Enright hat zu Recht für dieses Buch den Booker-Preis bekommen und so renommierte Autoren wie Ian McEwan aus dem Rennen geworfen. Ihre Beobachtungsgabe ist hinreißend, ihre Wortwahl wohlüberlegt und blitzintelligent, vor allem dann, wenn es um das Erfassen von etwas Vergangenem, Nebulösen und doch irgendwie Gegenwärtigem geht.(…) So, wie es gute Literatur nur kann…«
SWR2 (23.04.2009)
»Ein Roman zum Nachdenken. Seine Stärke beruht darin, wie er die Nerven der Leser auf die Probe stellt und gleichzeitig unser Verständnis bereichert. Man wird ihn nicht schnell vergessen.«
Die Welt (06.06.2009)
»Dass Anne Enright für diesen schonungslosen Roman mit seiner hinreißend gnadenlosen Sprache den renommierten Booker Prize gewonnen hat, ist mehr als verdient. Eine glitzernde, dunkle Perle von Buch.«
Brigitte (08.10.2008)
»Tatsächlich macht nicht die Handlung „Das Familientreffen“ so außergewöhnlich, sondern die drastische, körperliche Sprache.«
Süddeutsche Zeitung
»Die große Eigenheit Anne Enrights liegt in der gnadenlosen Aufrichtigkeit, mit der sie ihren Figuren zu Leibe rückt. (...) Anne Enright gelangt zu einer erzählerischen Wahrhaftigkeit, die einen tief berührt.«
Der SPIEGEL
»Anne Enright hat ein zornmütiges Buch geschrieben, das despotisch gebietet, geliebt zu werden.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Lange hallt dieser Roman nach, der vor allem durch Ausdruckspräzision und subtile Psychogramme besticht... Für ihren grandiosen Roman bekam sie den Booker-Preis 2007.«
Welt am Sonntag, Susanne Kunckel (21.09.2008)
»Dank Enrights trocken-feinsinniger Sprache ein originelles und mitreißendes Buch.«
Stern
»Ein zarter, harter, humorvoller Roman über die Hölle der Großfamilie. Gewaltig gut.«
NDR Kultur, Radiosdg. "Neue Bücher"
»Seine beunruhigende Kraft verdankt Enrights Roman vielmehr der Stimme einer Erzählerin, die uns immer wieder aus den Routinen des nostalgischen Kunsthandwerks vieler gegenwärtig erfolgreicher Familienromane herauszukatapultieren vermag. Man mag dieser Stimme Anklänge an John Banville und A.L.Kennedy finden; ihr ganz eigenes, häufig auch hochkomisches Talent, die Verflechtungen von Erinnerung und Vergessen auf zugleich sezierende und ergreifende Weise zu erkunden, hat Anne Enright mit ihrem Familientreffen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.«
Frankfurter Rundschau
»Mit großer Sensibilität konfrontiert die irische Autorin ihre Protagonistin mit den Geistern der Vergangenheit und seziert die Abgründe der Seele - in einer Sprache, die in der Düsternis glitzert.«
MADAME (01.04.2009)
»Anne Enrights Prosa ist pechschwarz – aber wie sie glitzert!«
The New York Times
»In ihrem ausgezeichneten Roman entwirft Anne Enright das bewegende Bild einer unheilen Welt.«
Rhein-Zeitung (10.07.2009)
»Eindrucksvoller Roman.«
Börsenblatt
»Er ist hart geschrieben, Anne Enrights vierter Roman, humorvoll, ja, aber dabei voller düsterer Bilder. Keine launige Chronik mag man von diesem Familienportrait erwarten – wer sich auf das Treffen mit den Hegartys einlässt, wird mit etwas anderem belohnt: einem schrecklich guten Psychogramm.«
NDR
»Brillant!«
Cosmopolitan
»Anne Enrights Roman hat viele Verdienste und nicht das geringste ist dieses: Seit Elfriede Jelinek ist mit dem vermeintlich starken Geschlecht nicht mehr so gründlich abgerechnet worden.«
WDR
»Anne Enright schreibt so elegant und brillant wie Joan Didion; sie verfügt über eine Auffassungsgabe so groß wie die Alice Munros; die Sympathie, die sie ihren Figuren entgegenbringt, ist so mitfühlend und feinsinnig wie Alice McDermotts; ihre Vision Irlands ist so mutig und so originell wie die Edna O'Briens. DAS FAMILIENTREFFEN ist Enrights bestes Buch.«
Colm Tóibín
»Der „Booker Prize“ war verdient!«
Die Wienerin
»Trotz seiner Ernsthaftigkeit ist DAS FAMILIENTREFFEN auch ein lustiges Buch… Enrights Humor ist trocken, süffisant, manchmal sogar bösartig – und umso besser die Wirkung.«
The Guardian
»Anne Enright vermittelt Wut und Hass, Kummer und Schmerz unheimlich gut. Einfach, gefällig, harmonisch ist dieser Roman allerdings nicht: Er macht eher nachdenklich, bietet Reibungsfläche. Das muss Literatur.«
Main-Echo
»Ausdrucksstark, manchmal zart, manchmal ungemein drastisch, nie weitschweifig und in jedem einzelnen Wort genau durchdacht erzählt sie und schafft dabei wunderschöne Szenen, in denen es ihr gelingt, mit wenigen Worten die Geräusche und die Atmosphäre Dublins in den zwanziger Jahren, wie auch in ihrer Kindheit und Jugend, den frühen siebziger Jahren, heraufzubeschwören.«
Lesart
»DAS FAMILIENTREFFEN ist weder unbekümmert noch unmenschlich. Der Roman ist deutlich das Produkt einer bemerkenswerten Intelligenz, gepaart mit einer großen Beobachtungsgabe… Ein schrecklicher, wunderbarer Schrei nach Leben.«
A.L. Kennedy im Guardian
»Dass sie dieses höchst schwierige Thema erzählerisch souverän in den Griff bekam und einen aufregenden Roman gestaltet hat, ist jede Ehrung wert.«
Buchmarkt
»Man wünscht dem Buch - auch wenn es unbequem ist - auch in Deutschland viele Leser.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung
»Anne Enright skizziert auf intelligente Art und Weise das Bild einer Frau, die aus ihrem bisherigen Leben in die tosenden Gewässer von Verlust, Trauer und Schmerz katapultiert wird. Einer Frau, die droht in ihnen zu ertrinken und sich selbst zu verlieren.«
Berliner Literaturkritik
»"Das Familientreffen" ist die grandiose Beschreibung einer Versehrtenzusammenkunft, die Anne Enright faszinierend qualvoll in Szene gesetzt hat.«
Der Bund
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