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Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat Roman

Kundenrezensionen (126)

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8090-2633-4

Erschienen: 03.03.2014
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Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen.

Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.

Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …

Wussten Sie, dass Gavin Extence den Großteil seines Romans Das unerhörte Leben des Alex Woods mit einer Fellmütze und in Decken eingewickelt geschrieben hat, weil er sich die Heizkosten nicht leisten konnte? Zum Interview

"Es ist eine wunderschöne, leicht bizarre Geschichte, die da erzählt wird. […] Ein ungemein unterhaltsamer, philosophischer Roman, voller lebenskluger Sätze. Es geht um Leben und Tod. Aber wie das erzählt wird, ist einfach nur ganz großes Kino."

Christine Westermann, WDR (27.03.2014)

Gavin Extence (Autor)

Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.

Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meist empfohlenen Büchern 2014. Sein lang erwarteter zweiter Roman »Libellen im Kopf« erscheint im November 2016 im Limes Verlag.

Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield.

"Es ist eine wunderschöne, leicht bizarre Geschichte, die da erzählt wird. […] Ein ungemein unterhaltsamer, philosophischer Roman, voller lebenskluger Sätze. Es geht um Leben und Tod. Aber wie das erzählt wird, ist einfach nur ganz großes Kino."

Christine Westermann, WDR (27.03.2014)

"Ein klasse Debüt. Das unerhörte Leben des Alex Woods ist das lustige und berührende Porträt einer Freundschaft bis ans Lebensende."

ZDF Morgenmagazin (06.03.2014)

"Der Roman ist ein Plädoyer für Toleranz und Anderssein."

WDR WestART Magazin (18.03.2014)

"Gavin Extence tritt als Tragikomödiant nicht nur in Fußstapfen von Kurt Vonnegut, er hat auch eine ähnliche Fabulierlust wie John Irving. […] seine Geschichte vergisst man nicht so schnell wieder – ein Märchen für Leser mit Kopf und Herz!"

NDR Kultur, „Neue Bücher“ (26.02.2014)

"Das Buch ist selbst wie ein Meteoriteneinschlag: selten, heftig und spektakulär. [...] Was der 31-jährige Autor zu Papier gebracht hat, ist nicht nur außergewöhnlich, sondern außergewöhnlich gut. Extence arbeitet derzeit an einem zweiten Roman. Es wird schwer sein, den vorliegenden zu toppen."

Frauke Kaberka, dpa (02.04.2014)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: Alex Woods VS The Universe
Originalverlag: Hodder & Stoughton, London 2013

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8090-2633-4

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen: 03.03.2014

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Ein Buch zum Nachdenken

Von: Monika Stutzke Datum: 28.12.2015

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Alex Woods ist 17 Jahre alt und wird von der Polizei gestoppt, mit Marihuana im Gepäck und einer Urne voller Asche.
Er erzählt eine Geschichte, die vor 7 Jahren begann, als er von einem Meteoriten gestreift wurde.
Aus dem anfänglich schüchternen und uninteressanten Jungen wurde eine Berühmtheit. Fernsehen, Zeitungen und viele andere wichtige Institutionen warfen ihn ins Rampenlicht.
Als er Mr. Petersen kennenlernt, einen alten missgelaunten Mann, beginnt über die gemeinsame Liebe zu Büchern eine Freundschaft, die ungewöhnlich ist und die späte weitreichende Entscheidungen zur Folge haben...

Alex war schon ein Außenseiter, bevor er Bekanntschaft mit einem Meteoriten gemacht hatte und ins Koma fiel. Seine Mutter, die einen Esoterikladen betreibt, tickt auch ein wenig anders als andere Mütter. Er wurde gemobbt und gemieden, was sich auch nach seiner Popularität nicht änderte. Alex interessierte sich für die Dinge, die sich um Meteoriten drehten und entwickelte sich zum Besserwisser, was auch nicht gut ankam.
So war es für ihn auch schwer, Freunde zu finden. Umso erstaunlicher war jedoch, dass er mit dem alten Mr. Petersen Freundschaft schloss, ein ebenso einsamer Mensch, der unleidlich war und nichts und niemanden leiden konnte. Bis eines Tages zu sehen war, dass Mr. Petersen schwer krank war und man nicht auf Heilung hoffen konnte. Der alte Mann wollte nicht den Rest seines Lebens dahinsiechen und fasste einen Entschluss, bei dem ihm nur Alex helfen konnte.

Ein wunderbares Debütwerk des Autoren Gavin Extence.
An den Protagonisten Alex Wood muss man sich gewöhnen, seine Art und seine wortgewaltigen Ausschweifungen. Aber er ist erst 10 Jahre, als man ihn kennenlernt und man begleitet ihn die kommenden 7 Jahre. Jahre, in denen er anfangs einsam ist und von seinen Klassenkameraden gemieden wird und in denen er Mr. Petersen kennen und schätzen lernt. Er wird ihm ein wahrer Freund und die beiden gehen einen Weg, der nicht ganz legal ist.

Mit diesem Buch hält man ein Buch in den Händen, in denen es um Freundschaft geht und das Einstehen für andere, ohne an die Konsequenzen zu denken.
Das Thema Tod spielt eine zentrale Rolle und die Art, wie das Leben zu Ende gehen soll oder kann. Hat man das Recht, dem Leben selbst ein Ende zu setzen oder andere Hilfe anzunehmen? Was ist erlaubt, was legal?
Ein Thema, was betroffen macht und zum Nachdenken anregt. Wie würde man selbst in einer solchen Situation entscheiden?

Das Buch hat mich zu Tränen gerührt, aber auch Stellen zum Schmunzeln ließen nicht auf sich warten. Ich habe mich mit Alex angefreundet und jeder wäre mit so einem Freund reich beschenkt. Wahre Freunde erkennt man eben wirklich erst an ihrem Handeln.

Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

Nicht jedes Gras ist grün.

Von: Katrin Datum: 09.11.2015

www.inkunabel.wordpress.com

Bücher mit übertrieben langen Titeln finde ich ja äußerst symphatisch. Allein deshalb hatte Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat bei mir einen Stein im Brett. Mit den Worten, sie wäre über die ersten Seiten nicht hinaus gekommen, drückte mir Karo eben diesen Roman in die Hand. Auch ich hatte einige kleine Startschwierigkeiten. Schon bald war ich jedoch wirklich gefesselt von der seltsamen Geschichte und möchte euch diesen lesenswerten All-Age-Roman nun ans Herz legen. Er hat alles, was ein Bestseller so braucht: eine spannende Prämisse, Einsichten in das menschliche Wesen, Humor, berührende Momente und unverwechselbare, symphatische Charaktere.

Kaum ist das Buch aufgeschlagen, versetzt Gavin Extence den Leser direkt ans Ende einer noch völlig unverständlichen Ereigniskette. Alex Woods ist 17 Jahre alt und wird an der Grenze von Dover – scheinbar völlig betrunken – von der Polizei aufgegriffen. Im Handschuhfach liegt ein beachtliches Päckchen Gras (definitiv zu viel für den Eigenbedarf) und zu allem Überfluss thront auf dem Beifahrersitz eine Urne voller Asche. Aber natürlich ist alles ganz anders, als es aussieht. Jedenfalls ist der befremdliche Jugendliche noch während des Verhörs durch die Polizei vollkommen überzeugt davon, das Richtige getan zu haben. Indem Alex an diesem Punkt seine Betrachtungen darüber anstellt, wie es soweit kommen konnte, wird nach und nach seine Kindheit und Jugend vor dem Leser ausgebreitet. Eine unerhörte Geschichte, die ihren Anfang mit einer außergewöhnlichen Begebenheit vor sieben Jahren nahm und im weiteren Verlauf von einer großartigen Freundschaft erzählt. Bis schließlich etwas völlig Unerwartetes geschieht, das ahnen lässt, wie alles derart eskalieren konnte ...

Alex ist in meinen Augen eine wunderbare Hauptfigur. Seine Direktheit, Ehrlichkeit und Arglosigkeit sprechen mich total an. Er hat ziemlich strenge Moralvorstellungen, verurteilt aber umgedreht andere Menschen mit anderen Prinzipien nicht. Außerdem verfügt er über eine analytische Ader, die im Laufe des Buches immer wieder für erheiternde Momente sorgt. So sind die Szenen mit dem grummeligen alten Mr. Peterson wahrscheinlich die besten, denn hier wird ganz deutlich, dass Alex einfach völlig anders tickt als die meisten Menschen. Die Dynamik zwischen dem Jungen und dem Rentner sowie die daraus entstehenden Dialoge und Situationen bringen einen häufig zum Schmunzeln. Die wissenschaftliche Art beispielsweise, mit der Alex an den Gras-Anbau herangeht, ist einfach herrlich komisch beschrieben. Als Ausgleich zu manchen eher traurigen Passagen im letzten Drittel des Buches funktionieren die humorvollen Abschnitte jedenfalls recht gut. Überhaupt ist der Roman insgesamt sehr lebensbejahend und optimistisch. Er ist berührend, aber nicht schnulzig, gelegentlich emotional, aber erstickt nicht an übertriebener Gefühligkeit – gut ausbalanciert, wie ich meine. Sicher gäbe es zur Handlung wesentlich mehr zu erzählen, aber ich möchte niemandem das Aha-Erlebnis verderben, wenn gegen Mitte des Buches eine plötzliche Wendung alles auf den Kopf stellt.

Natürlich will ich nicht behaupten, dieser Roman zeuge von unerreichter, unerhörter Brillanz, doch lebensklug, unterhaltsam und originell ist er allemal. Die Geschehnisse werden in der Ich-Form aus der Perspektive von Alex geschildert. Das ist auch gut so, sonst wäre es wohl unmöglich, diese ungewöhnliche Hauptfigur nachzuvollziehen. Gavin Extence schreibt dabei in einem lockeren Stil ohne Stolpersteine, was einen vergnüglichen Lesefluss ermöglicht. Am Ende habe ich das Buch mit einem gewissen Gefühl des Bedauerns aus der Hand gelegt, weil ich es schade fand, mich nun von den Figuren trennen zu müssen. Der Ton und die Atmosphäre erinnerten mich vage an Ein Mann namens Ove. Die Verbindung vom Ballast des Alters und der Unerfahrenheit der Jugend in der Figurenkonstellation birgt eben einiges an Stoff und treibt die Geschichte auch hier voran.

Der geneigte Leser braucht allerdings etwas Geduld, denn bis alles zur Genüge aufgedröselt ist, dauert es eine Weile. Akzeptiert ihr das jedoch von Anfang an, könnt ihr euch mit diesem wunderbaren Wohlfühl-Buch ganz einem vielseitigen Lesevergnügen hingeben.

Katrin, www.inkunabel.wordpress.com

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Von: aus Swisttal- Odendorf Datum: 22.07.2014

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Eine wundervolle Geschichte, die man jedem empfehlen kann. Sie ist so unglaublich lustig und macht Gänsehaut! Toll.

Von: Marion Hübinger aus München Datum: 22.07.2014

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Macht süchtig! Sprachgewaltige Explosion schräger Gedanken zweier schräger Typen. Ich habe mich wie ein Voyeur gefühlt!

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