VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Der Anschlag

Kundenrezensionen (9)

€ 26,99 [D]
€ 27,80 [A] | CHF 35,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-26754-1

Erschienen: 23.01.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Videos

  • Links

  • Service

  • Biblio

Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt – Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu

Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte – wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht – voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle.

Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird – eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen – mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet ...

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Stephen King erschienenen Titel

Weitere Infos zu Stephen King und seinen Büchern

"King ist der King!"

Brigitte, Angela Wittmann (08.02.2012)

WERKVERZEICHNIS DER IM HEYNE VERLAG ERSCHIENENEN TITEL

Der dunkle Turm

Übersicht zu den Romanen von Stephen King

Kurzromane und Erzählungen

Story Selection

Bill-Hodges-Serie

Mr. Mercedes/Ex-Detective Bill Hodges

Der dunkle Turm – Graphic Novel

  • 1. Der Dunkle Turm (The Gunslinger Born)
  • 2. Der lange Heimweg (The Long Road Home)
  • 3. Verrat (Treachery)
  • 4. Der Untergang Gileads (The Fall of Gilead)
  • 5. Die Schlacht am Jericho Hill (Battle of Jericho Hill)

Sekundärliteratur zu "Der dunkle Turm"

Unter dem Pseudonym Richard Bachman sind erschienen:

Gemeinsam mit Peter Straub:

Sachbücher

E-Book exklusiv

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Stephen King (Autor)

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Basar der bösen Träume.

www.stephenking.com

"King ist der King!"

Brigitte, Angela Wittmann (08.02.2012)

"Der Horror-King überrascht mit einer Zeitreise, um den Mord an Präsident Kennedy zu verhindern. Dickes Buch, starkes Buch!"

Kurier (20.01.2012)

"Ein tollkühnes Szenario, ein gewaltiger Roman!"

Kölnische Rundschau (24.01.2012)

"Ein enorm lesenswertes und kurzweiliges Werk. Kings originelle Prämisse und umfassende Recherchen münden in eine leichtfüßig verfasste, stimmige, spannenden und erstaunlich glaubwürdige Zeitreise."

Magazin BÜCHER (27.01.2012)

„Ein ganz wichtiges Buch! Stephen Kings Alterswerk. Dieses Buch muss man lesen! Großes Kino für den Kopf – einfach genial!“

Peter Hetzel im SAT.1-Frühstücksfernsehen (07.02.2012)

mehr anzeigen

Aus dem Amerikanischen von Wulf Bergner
Originaltitel: 11/22/63
Originalverlag: Scribner

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 1.056 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-26754-1

€ 26,99 [D] | € 27,80 [A] | CHF 35,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 23.01.2012

Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder direkt bei:

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Ein episches Werk...

Von: KruemelGizmo Datum: 19.03.2016

https://www.facebook.com/tanjasbuecherwelt?ref=tn_tnmn

Dallas, Texas - 22.11.1963 - drei Schüsse
John F. Kennedy starb und die Welt veränderte sich für immer. Jake Epping kann in jene Zeit zurückkehren, und will den Anschlag um jeden Preis verhindern. Aber je näher er dem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Veränderung.

Der Anschlag von Stephen King gehört mit seinen 1056 Seiten auf jeden Fall in die Kategorie Wälzer.

Jake Epping, Lehrer von Beruf, wird von seinem Freund Al in ein sagenhaftes Geheimnis eingeweiht. Er kennt ein Portal das ihn in das Jahr 1958 führt. Al überredet Jake dazu zubenutzen um das Attentat auf JFK zu verhindern und damit die Weltgeschichte positiv zu verändern, da er selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Jake lässt sich darauf ein und geht in das Jahr 1958. Dort führt er nun ein ganz anderes, neues Leben als in der heutigen Zeit, aber schnell passt sich Jake an und verliebt sich auch unsterblich in die Bibliothekarin Sadie. Immer wieder hat er auch Lee Harvey Oswald im Blick um den richtigen Zeitpunkt zu finden um das Attentat zu verhindern. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht gerne ins Handwerk pfuschen und so weht sie sich mit allen möglichen Mitteln gegen Jakes eingreifen.

Daß Buch lässt sich wirklich super flüssig lesen, und vor allem am Anfang flogen die Seiten nur so an mir vorbei. Die Idee mit dem Portal ins Jahr 1958 fand ich von Anfang an interessant und auch das Jake das Attentat auf John F. Kennedy verhindern will, aberein großer Teil der Geschichte handelt nicht wirklich davon, sondern es wird Jakes neue Lebensgeschichte erzählt. Jake baut sich im Jahre 1958 und in den folgenden Jahren eine neue Existenz auf, trifft viele Menschen, arbeitet als Lehrer, geht eine Liebesbeziehung ein, aber hier scheint die Vergangenheit nicht so ein ganz großes Problem damit zu haben das er alles verändert.

Die geschilderten Menschen und Persönlichkeit waren mir manchmal ein wenig zu klischeehaft geschildert, so als würde ich einen alten Film über den guten alten "American way of life" sehen.

Die Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz so überzeugen, zu viel hin und her (was so gar nicht dem alten "American was of life" entsprach) ohne wirklich vorwärts zu kommen. Dabei gehen viele, viele Seiten ins Land ohne die Geschichte an sich voranzutreiben.

Beim Hauptprotagonist Jake fehlten mir manchmal die Grautöne, zu oft war es ein schwarz-weiß Denken, und auch ein Mord zu begehen um einen Mord zu verhindern ohne andere Lösungen intensiv in Erwägung zu ziehen, hinterließ einen kleinen schalen Nachgeschmack bei mir.

Etwas enttäuscht war ich über das kurze Abhanden des Schlusses, hier hätte ich wirklich gerne mehr von gelesen, mehr von erfahren, ein paar Seiten mehr hätten hier nicht geschadet.

Trotz all meiner kleinen Kritikpunkte fühlte ich mich wirklich sehr gut unterhalten und flog größtenteils durch die Seiten. Stephen King schafft es in diesem Buch die späten 50er und frühen 60er Jahre vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen und so konnte ich wirklich in die Geschichte abtauchen.
Trotz der Liebesgeschichte und andere Nebenschauplätze blieb für mich immer ein roter Faden bestehen, der mich an die Seiten fesselte, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
Für mich wiedermal ein sehr gelungener King den ich echt gerne gelesen oder besser gesagt verschlungen habe.

Mein Fazit:
Ein toller Roman der mich trotz kleinerer Längen wirklich fesseln und begeistern konnte.

[Rezension] Der Anschlag

Von: Mareike Datum: 20.02.2016

buch-challenges.blogspot.de/

Lange bin ich nicht dazu gekommen, dieses Werk zu beginnen. Mich haben die 1056 Seiten immer wieder abgeschreckt, da ich in der meisten Zeit des Jahres in Prüfungsphasen befand und ich ein Buch in diesem Umfang nicht "mal eben zwischendurch" lesen wollte. Nein, als bekennender King-Fan ich wollte Der Anschlag genießen und ich wusste, ich würde nicht aufhören können, wenn ich einmal mit dem Lesen begonnen hätte. In meinen Prüfungsphasen wäre das kontraproduktiv gewesen. Dieser Gedanke hat mich auch nicht getrogen, denn ich konnte nach der ersten Seite schon nicht mehr aufhören. Ich konnte das Buch einfach nicht weglegen - nein, es ging einfach nicht - und bin gerade noch völlig geflashed von dem Roman, der so viel mehr als ein Roman über das Attentat an Kennedy ist. In Der Anschlag findet sich der Versuch die Geschichte um zu schreiben und zwar nicht nur für JFK, sondern viele weitere Menschen, denen Jake Epping begegnet. Gleichzeitig verfolgt man aber auch ein Stück weit Jake Eppings Leben und was er für diese wahnsinnige Aktion auf sich nimmt. So beginnt beim Lesen ein Gedankenspiel darüber, was wäre wenn...

Als jemand, der neben Germanistik auch vor allem Neuere Geschichte studiert hat, faszinierte mich natürlich das Thema von Beginn an. Wer sich für die Vergangenheit interessiert, wird wahrscheinlich schon einmal mit dem Mord an John F. Kennedy beschäftigt haben. Wie leicht wird sich da die Frage stellen, was gewesen wäre, wenn JFK nicht gestorben wäre. Wären die USA heute dennoch die Weltpolizei? Wie wäre der Vietnam-Krieg ausgegangen? Wäre der 11. September vielleicht gar nicht passiert, weil sich die Geschichte in eine völlig andere Richtung bewegt hätte? Und - wenn man diesen Mordanschlag tatsächlich verhindern könnte - so unvorstellbar das auch ist - würde man sich dafür entscheiden, diesen Weg zu gehen und selbst gute fünf Jahre seines Lebens dafür zu investieren?

Genau vor der Frage steht zu Beginn des Romans auch unser Protagonist Jake Epping. Jake ist eigentlich völlig normal und hatte nie die Ambition, die Vergangenheit zu verändern. Er ist Englischlehrer in einer Kleinstadt bei Maine und gerät zufällig (vielleicht wird er auch vom Schicksal ausgesucht?) in diese echt unglaubwürdige Geschichte. 11/22/63 ist der englische Titel des Romans und das Todesdatum Kennedys, so das direkt klar scheint, worum es in diesem Der Anschlag geht. Erst einmal geht aber nicht direkt um das Attentat. Man schlittert vielmehr mit Jake in die Geschichte, muss mit ihm überzeugt werden und macht sich dann mit ihm zu Experimenten auf. Natürlich geschieht alles mit dem Wissen, ob und wie man Lee Harvey Oswald stoppen kann und man fiebert bis zur letzten Seite mit, ob die Reise in die Vergangenheit erfolgreich ist. Dabei stellt man sich auch immer wieder die Frage, ob man selbst in dieser Situation die Chance nutzen würde und in wie weit das Schicksal eine Rolle spielt.

Zitat
Natürlich gibt es Zufälle, aber ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass sie ziemlich selten sind. Irgendwas im am Werk, okay? Irgendwo im Universum (oder dahinter tickt eine Maschine und lässt ihre fabelhaften Zahnräder schnurren. Ab und zu wird ein Joker aus dem Kartenstapel gezogen, aber die meisten Ereignisse laufen planmäßig ab. (Jake Epping in "Der Anschlag", S. 346)

Jake Epping ist als Charakter völlig authentisch gezeichnet. Ich habe ihm alles geglaubt und seine Gedanken, Gefühle, Wünsche und Sorgen immer nachvollziehen können. Genau wie man ins Jahr 1958 eintaucht, taucht man auch in seinen Charakter ein und identifiziert sich mit ihm. Man lernt ihn über die 1056 Seiten wirklich gut kennen. Stephen King ist hier ins Detail gegangen und bringt den Leser den Protagonisten sehr nahe. Oft musste ich auch laut auflachen, zum Beispiel, wenn sich Jake als "Zeitbeduine" bezeichnet. Es gibt so viele Szenen, die mich gerührt haben und nicht vergessen sind. Auch die weiteren Figuren sind glaubwürdig und authentisch gestaltet und bleiben im Gedächtnis. Ob das nun Diner-Inhaber Al Templeton ist, von dem Jake überhaupt von der Zeitreise-Möglichkeit erfährt, ob das die kleine Ellen ist, der Jake mehrfach begegnet oder ob das zwei Teenager sind, die einen Tanz für eine Schulaufführung einüben. Sie passen einfach perfekt in die Geschehnisse und sorgen dafür, dass dieser Roman trotz der Zeitreise des Helden so absolut realistisch erscheint.

Klasse fand ich abseits der Story, dass man sich beim Lesen fühlte, als sei man tatsächlich ins Ende der 50er gereist. Stephen King bringt viele Details über das Leben der 50er Jahre. Es wird viel darüber berichtet, was im Vergleich zur Gegenwart anders war und man begleitet Jake durch seinen Anpassungsprozess. Ich hätte mir zuvor nicht vorstellen können, dass es so einen großen Unterschied in der amerikanischen Lebensweise gab, aber für Jake begann sein Problem schon damit, dass es Biersorten noch gar nicht gab, die er kannte (und bestellen wollte). Man trifft auf Konventionen und Traditionen der damaligen Zeit, auf die Autos, den besseren Geschmack von Bier und Milch, der Hoffnungen der Jugend und die Verschwiegenheit von Kleinstädten, in denen jeder jeden kennt. Kurz gesagt: Man taucht in die Geschichte ein und vergisst, dass man im Jahr 2012 lebt.

Der Anschlag ist ein Genre-Mix. Hier finden nicht nur Liebhaber von historischen Romanen ihre Freude. In dem Roman finden sich genauso gut Aspekte aus Gesellschaft, Liebe, Fantasy, bis der Roman am Ende zum Thriller wird. Der Mix ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, was auch daran liegt, dass man dem Autor anmerkt, wie viel Erfahrung er hat und wie genau er recherchiert hat. Es gibt von meiner Seite aus nicht den kleinsten Kritikpunkt an diesem Buch, denn es ist meiner Meinung nach einfach perfekt. Spannend, humorvoll und zur richtigen Zeit ernsthaft konnte mich Der Anschlag vollends überzeugen.

Bewertung
Der Meister hat wieder zugeschlagen: Stephen King schafft es einfach immer wieder, mich zu begeistern. Auch mit Der Anschlag legt er wieder ein Meisterwerk hin, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Trotz seiner stattlichen 1056 Seiten ist der Roman zu keiner Zeit langweilig, sondern an den genau richtigen Stellen humorvoll oder ernsthaft. Man braucht sich also nicht von seinem Umfang abschrecken lassen. Dazu kann immer wieder philosophiert werden, was wäre wenn Dieses oder Jenes anders passiert wäre. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und völlig zu Recht den WOW-Effekt.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors