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Der Gerechte Roman

Kundenrezensionen (8)

€ 22,99 [D]
€ 23,70 [A] | CHF 30,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-453-27068-8

Erschienen: 21.03.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 40
Spiegel Hardcover Belletristik

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Im Zweifel gegen den Angeklagten

Sebastian Rudd ist kein typischer Anwalt. Seine Kanzlei ist ein Lieferwagen, eingerichtet mit Bar, Kühlschrank und Waffenschrank. Er arbeitet allein, sein einziger Vertrauter ist sein Fahrer, der zudem als Leibwächter und Golfcaddie fungiert. Sebastian Rudd verteidigt jene Menschen, die andere als den Bodensatz der Gesellschaft bezeichnen. Warum? Weil er Ungerechtigkeit verabscheut und überzeugt ist, dass jeder Mensch einen fairen Prozess verdient.

Mit Sebastian Rudd hat John Grisham seinen brillantesten, eigenwilligsten und lebendigsten Helden geschaffen. Der Gerechte ist hart, clever und packend und zeigt den Meister des Justizthrillers in Höchstform.

„Man wünscht sich mehr Autoren, die so anschaulich und spannend über Recht und Rechtspraxis zu schreiben verstehen wie John Grisham.“

Süddeutsche Zeitung (08.04.2016)

John Grisham (Autor)

John Grisham hat 28 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und fünf Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

„Man wünscht sich mehr Autoren, die so anschaulich und spannend über Recht und Rechtspraxis zu schreiben verstehen wie John Grisham.“

Süddeutsche Zeitung (08.04.2016)

"Keiner schreibt besser als John Grisham."

Daily Telegraph

"John Grisham ist ein begnadeter Erzähler."

Telegraph

"Der beste Thrillerautor unserer Zeit."

Ken Follett

"Niemand versteht es heute besser, seine Leser gegen die Ungerechtigkeiten in der Welt in Wallungen zu bringen."

Süddeutsche Zeitung

Aus dem Amerikanischen von Kristiana Dorn-Ruhl, Imke Walsh-Araya, Bea Reiter
Originaltitel: Rogue Lawyer
Originalverlag: Doubleday

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-453-27068-8

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 21.03.2016

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  • Leserstimmen

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Perfekte Vorlage für TV-Serie

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 11.04.2016

www.rezensions-seite.de

Nicht nur, weil Grisham wie gewohnt plakativ, flüssig und bildkräftig seine neue Geschichte erzählt (und damit vor den inneren Augen des Lesers die Ereignisse sehr lebendig und anschaulich werden lässt), sondern auch im Gesamtaufbau des neuen Werkes sind Tempo, Szenen, Verbindungen und je neue Impulse sorgfältig so gesetzt, dass man fast die einzelnen Folgen einer Serienstaffel aus dem Buch herauszulesen vermag.

„Es gibt jede Menge Leute, die mich umbringen wollen und einige davon haben das ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht“.

Aber da sei der Leser unbesorgt dieser Rudd kann sich wehren, privat wie beruflich.

So ist verständlich (und wirkt frisch, anders), dass Sebastian Rudd, der Anwalt, der die dunkelsten Fälle übernimmt, sein Büro in einem Van eingerichtet hat und kaum einen Schritt ohne seinen Beschützer, Fahrer, Mädchen für alles und Freund „Partner“ unternimmt.

Auf der einen Seite bietet Grisham in den einzelnen Hauptteilen des Buches immer wieder neue Fälle und neue Mandaten, deren Ergehen er zudem benutzt, immer wieder andere Teile des amerikanischen Gerichtswesens näher zu erläutern. Geschworenenauswahl, Vergabe von Richtern als Vorsitzende, die marode Arbeitsweise der Polizei, die vor gefälschten Beweisen, Vorverurteilungen, im Extremen gar Kindesentführung zur Erpressung von Informationen nicht zurückschreckt.

Eine Staatanwaltschaft, die mit Eitelkeit und ständigem Schielen auf die eigene Karriere und Wiederwahl mehr beschäftigt ist, als mit gründlicher Rechtsprechung.

Dass der des Mädchenmorde Angeklagte die Tat gar nicht begangen haben kann, egal, die Stadt will ihren Mörder und die Justiz ihren Erfolg.

Dass ein unbescholtener Bürger sich mitten in der Nacht dunklen schießenden Gestalten gegenübersieht und Opfer zurückbleiben werden, was soll´s, da gibt es doch extra ein Gesetz für.

Neben den konkreten Fällen lässt Grisham, auch das, wie bei erfolgreichen TV Serien üblich, einige Handlungsfäden sich durch die einzelnen Ereignisse durchziehen.

Sein Sorgerechtstreit mi seiner Ex-Frau, die Anklage gegen einen MMA Kämpfer, den Rudd seit Jahren bereits mit gesponsert hat, alte Feindschaften, die auf harte Weise ihren Preis von Rudd einfordern, dazu ein gefährlicher Mann mit gefährlichen Neigungen und gefährlichen Informationen über das Verschwinden der Tochter eines Polizisten, der seinen Narren an Rudd gefressen zu haben scheint. Und diesen für die Polizei viel weiter in den Scheinwerfer rückt, als es ihm und seiner Familie je lieb hätte sein können.

Wobei Grisham dafür sorgt, dass sich zum Ende hin alle Fäden vereinigen, alle Fälle auf die ein oder andere Weise schließen und so eine anregende, spannende, genau richtig getimte Lektüre ergibt.

Temporeich, sehr flüssig und sprachlich eingängig aus einem Guss erzählt, sieht man die Ereignisse dieses neuen Romans und „neuen Helden“ tatsächlich bereits wie in Film-Form vor sich. Gespickt mit jeder Menge harter, teils zynischer (und wohl wahrer) Kritik am Justizwesen der USA.

Ein anderer John Grisham als gewohnt

Von: Chrissi66 Datum: 07.04.2016

chrissisbuntelesecouch.wordpress.com

Von John Grisham habe ich bereits mehrere Romane gelesen. Bisher fand ich sie immer recht spannend, wenngleich auch sehr langatmig.

Beschreibung des Buches:
„Der Gerechte“ von John Gisham ist 2016 im HEYNE-Verlag als Hardcover erschienen. Der Roman hat 415 Seiten.

Der Buchumschlag ist ganz in Rot gehalten. Ein zerbrochener Holzhammer ist auf der Titelseite zu sehen.

Kurze Zusammenfassung:
Der Anwalt Sebastian Rudd hat keine richtige Kanzlei sondern einen Lieferwagen, eingerichtet mit allem, was man als Anwalt braucht. Sein einziger Helfer ist ein Fahrer, genannt Partner. Ansonsten hat Rudd den/die ein oder andere/n, der ihm noch einen Gefallen schuldig ist bzw. er bezahlt für bestimmte Dienstleistungen, abhängig vom Fall.

Eigentlich handelt es sich bei diesem Buch mehr um abgeschlossene Geschichten/Fälle, ummantelt mit der Geschichte um das Privatleben des Anwalts Rudd: Dem Streit um seinen achtjährigen Sohn, den er nur 36 Stunden im Monat sehen darf. Nachdem Rudd seinen Sohn bei einem Käfigkampf dabei hatte, eskaliert die Auseinandersetzung mit der Mutter.

Mein Leseeindruck:
Der Roman ist in der Ich-Form aus Sicht des Anwalts Sebastian Rudd geschrieben. Der Roman ist in sechs große Teile und zahlreiche Kapitel unterteilt. John Grisham erzählt hier die verschiedensten Fälle, die sein Anwalt Rudd behandelt. Es sind immer Fälle mit Menschen, denen große Ungerechtigkeit droht. Hier ist Sebastian Rudd im vollen Einsatz, dadurch wirkt er sehr sympathisch, als Mensch, als Anwalt und vor allen Dingen als Vater und trotz seiner manchmal etwas unkonventionellen Methoden.
Die Fälle sind in sich alle abgeschlossen. Als Leser taucht man ein in das amerikanische Gerichtswesen, Erpressung, Korruption und dergleichen. Die Fälle sind mehr oder weniger spektakulär, gut durchdacht und teilweise spannend. Nicht immer ist vorhersehbar, wie das Urteil ausfällt.
Eigentlich hatte ich mich auf einen Roman mit einem einzigen Fall gefreut. Nur langsam konnte ich mich mit diesem Buch anfreunden, die Fälle sprachen mich nicht alle gleich gut an. Am besten gefielen mir die Passagen, in denen Rudd als Vater agierte. Hier hätte ich mir öfter den Fokus gewünscht, denn dort gab es auch immer wieder etwas zum Schmunzeln.

Fazit
Ich kann diesem Buch noch drei Sterne geben, weil ich mich alles in allem gut unterhalten gefühlt habe. Absolute Spannung habe ich beim Lesen nicht empfunden, mich hat die nette Art des Anwalts versöhnt, der immer auf der Seite der Benachteiligten agiert, sich manches Mal in Gefahr begibt und sich mit allen Mitteln für sie einsetzt.

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