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Der Kulturinfarkt Von Allem zu viel und überall das Gleiche. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention.

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0485-9

Erschienen: 20.03.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Zu viel Geld für Kultur schadet nur.

Immer mehr Geld für die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und überall das Gleiche. Vier führende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Auswüchse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer »Kultur für alle« war Höhepunkt der bürgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die »ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts«; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch längst können Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Glücksversprechen erfüllen. Sie ermöglichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erlösen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie befördern nicht die Wirtlichkeit unserer Städte und schon gar nicht das ökonomische Wachstum durch eine blühenden »Kreativwirtschaft«. Vielmehr spaltet öffentlich geförderte Kultur die Gesellschaft. Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, stößt an seine Grenzen. Wer einen Diskurs über die Ziele öffentlicher Kulturausgaben möchte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Haselbach, Klein, Knüsel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit fördern wir Lobby und Institutionen - nicht die Kunst.

„Indessen verrät der Ärger, dass die Autoren des ‚Kulturinfarkts‘ an eine heikle Blöße der staatlich verordneten Kulturreligion gerührt haben (…).“

Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

Dieter Haselbach ist Professor für Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. Für den Deutschen Bundestag verfasste er 2006 das Kulturwirtschafts-Gutachten. Armin Klein ist nach Stationen als leitender Dramaturg des Frankfurter "Theater am Turm" und Kulturreferent der Stadt Marburg seit 1994 Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement in Ludwigsburg. Pius Knüsel ist Direktor der Volkshochschule Zürich. Stephan Opitz leitete bis 1988 die Volkshochschule Schwäbisch Gmünd, bis 2000 das Nordkolleg Rendsburg und ist seither Referatsleiter für Kulturelle Grundsatzfragen im Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie seit 2009 Professor für Kulturmanagement an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

„Indessen verrät der Ärger, dass die Autoren des ‚Kulturinfarkts‘ an eine heikle Blöße der staatlich verordneten Kulturreligion gerührt haben (…).“

Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung

„Eine Menge Zutreffendes steht in diesem Buch.“

Thomas E. Schmidt, Die Zeit

„Radikales Gedankenexperiment (...) hat in der Tat das Zeug, eine bequem gewordene und im Besitzstandsdenken erstarrte Kulturlandschaft wachzurütteln.“

Christoph Heim, Basler Zeitung

„Ihre Thesen sind (…) wichtig. Sie kommen zur richtigen Zeit, stellen die richtigen Fragen und machen im Kern auch wegweisende Reformvorschläge.“

Codex Flores. Onlinemagazin für alle Bereiche der klassischen Musik

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-8135-0485-9

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 20.03.2012

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