Originaltitel: The Price of Inequality
Originalverlag: Norton
Aus dem Englischen
von
Thorsten
Schmidt
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
512 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8275-0019-9
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
Siedler
Erscheinungstermin:
8. Oktober 2012
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Viele Arme, wenige Reiche - Warum die wachsende Ungleichheit uns alle angeht
Die Ungleichheit in der Welt nimmt zu: Immer weniger Menschen häufen immer größeren Reichtum an, während die Zahl der Armen wächst und die Mittelschicht vom Abstieg bedroht ist. Doch diese Entwicklung, so zeigt Nobelpreisträger Joseph Stiglitz in seinem neuen Bestseller, ist keine zwangsläufige Folge einer freien Marktwirtschaft, sondern Ergebnis einer globalisierten Ökonomie, die zunehmend vom reichsten einen Prozent der Bevölkerung beherrscht wird.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer, daran konnte auch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise nichts ändern – im Gegenteil. Politik und Wirtschaft scheinen selbst in der Krise immer einseitiger den Interessen der Superreichen zu folgen, während es vielen Menschen zunehmend schlechter geht. Besonders drastisch lässt sich diese Entwicklung in den USA erkennen.
Doch die wachsende Ungleichheit hat ihren Preis, wie Joseph Stiglitz in seinem neuen Buch zeigt. Sie behindert Wirtschaft und Wachstum, führt zu weniger Chancengerechtigkeit und korrumpiert Justiz und Politik. Deswegen ruft Nobelpreisträger Stiglitz dazu auf, die zunehmende Ungleichheit in unseren Gesellschaften nicht einfach hinzunehmen, sondern Wirtschaft und Politik so zu reformieren, dass der Wohlstand wieder gerechter verteilt ist. Die weltweiten Demonstrationen der Occupy-Bewegung können ein erster Schritt in diese Richtung sein.
»Joseph Stiglitz ist einer der besten und profiliertesten Wirtschaftswissenschaftler der Welt, er lehrt an der Columbia-Universität in New York und hat den Nobelpreis für Ökonomie erhalten. Man kann sagen, es gibt nicht sehr viele Menschen, die den Kapitalismus so gründlich erforscht haben wie er. Wenn dieser Mann nun zum wiederholten Mal die Marktwirtschaft kritisiert, dann lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen.«
DIE ZEIT, 04.10.2012, Literatur – Beilage, 41/12
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