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Der Ruf des Kuckucks Roman

Kundenrezensionen (19)

€ 22,99 [D]
€ 23,70 [A] | CHF 30,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-7645-0510-3

Erschienen: 30.11.2013
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Das Krimi-Ereignis, über das die Welt spricht!

Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.

Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

Ein fesselnder, einzigartiger Kriminalroman, der die Atmosphäre Londons eindrucksvoll einfängt – von der gedämpften Ruhe in den Straßen Mayfairs zu den versteckten Pubs des East Ends und dem lebhaften Treiben Sohos. "Der Ruf des Kuckucks“ ist das hochgelobte Krimidebüt von J.K. Rowling, geschrieben unter dem Pseudonym Robert Galbraith, in dem sie mit Cormoran Strike einen ungewöhnlichen Ermittler präsentiert.

Zum Special mit exklusiven Lese- und Hörproben

"In allem schimmert die gute alte englische Krimi-Tradition durch, von Arthur Canon Doyle über Dorothy L. Sayers bis P.D. James […] unterhaltsam und nicht ohne Charme."

SPIEGEL (25.11.2013)

ÜBERSICHT ZU DER CORMORAN-STRIKE-REIHE

Die Cormoran-Strike-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Robert Galbraith (Autor)

Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans Ein plötzlicher Todesfall.

"In allem schimmert die gute alte englische Krimi-Tradition durch, von Arthur Canon Doyle über Dorothy L. Sayers bis P.D. James […] unterhaltsam und nicht ohne Charme."

SPIEGEL (25.11.2013)

"JK Rowling hat ein handwerklich einwandfreies, sehr unterhaltsam erzähltes, im besten Sinne altmodisches Stück britischer Detektivliteratur geschrieben.“

Süddeutsche Zeitung (29.11.2013)

"Privatdetektiv Cormoran Strike und seine Assistentin Robin können durchaus in Serie gehen."

Denis Scheck, ARD „druckfrisch“ & in Tagesspiegel (15.12.2013)

"Ihr Krimi im Stil eines Simenon liest sich wirklich unterhaltsam, Mr. Galbraith."

Gong (06.12.2013)

"Spannend bis zu den letzten Seiten: Eine sehr klassische Ermittlergeschichte, die statt auf Blut und Gewalt vor allem auf Stimmung und Atmosphäre setzt.“

Gesa Müller, WDR Eins Live HF (29.11.2013)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz
Originaltitel: The Cuckoo's Calling
Originalverlag: Sphere, London 2013

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 640 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-7645-0510-3

€ 22,99 [D] | € 23,70 [A] | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 30.11.2013

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Gelungenes "Erstlingswerk" mit einem einzigartigen Anti-Helden

Von: Rosa Datum: 24.01.2016

amillionpages.de

Mit "Der Ruf des Kuckucks" möchte ich euch heute einen außergewöhnlichen Krimi vorstellen, der ganz im Stil der traditionellen Detective Novel geschrieben ist und sich damit wohltuend von den vielen Thrillern unterscheidet, die aus einer Aneinanderreihung von grausamen Szenen bestehen.

Tod eines Supermodels

Das Supermodel Lula Landry stürzt vom Balkon ihres Penthouses im exklusiven Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod. Da sie als psychisch instabil galt, geht die Polizei von Selbstmord aus und betrachtet den Fall als abgeschlossen.

Berechtigte Zweifel

Lulas Adoptivbruder John Bristow glaubt jedoch nicht an Selbstmord und bittet Cormoran Strike, Afghanistan-Veteran und Privatdetektiv, eigene Ermittlungen anzustellen. Obwohl Strike nicht davon ausgeht, dass es hier viel zu ermitteln gibt, nimmt er den Fall an, denn Bristow bietet ihm ein Honorar, das er nicht ablehnen kann – zumal er nach dem Scheitern seiner Beziehung mit der reichen und divenhaften Charlotte in seinem Büro wohnt und hochverschuldet ist.

Gefährliche Ermittlungen

Gemeinsam mit seiner Sekretärin Robin Ellacott ermittelt Strike in der Welt des schönen Scheins und entdeckt bald, dass hinter dem Fall viel mehr steckt, als es den Anschein hatte. Seine Nachforschungen bringen ihn in höchste Gefahr, denn jemand will unbedingt verhindern, dass er der Wahrheit zu nahe kommt…

Cormoran Strike: Anti-Held auf dem Tiefpunkt

Mit Cormoran Strike hat Robert Galbraith einen einzigartigen Anti-Helden erschaffen. Unterschenkelamputiert und immer noch traumatisiert von seiner Zeit in Afghanistan, befindet sich Strike auf dem Tiefpunkt seines Lebens. Sein heruntergekommenes Äußeres reflektiert seinen Seelenzustand. Doch sein neuer Fall – und auch seine neue Aushilfe Robin – reißen ihn aus seiner Lethargie. Er kämpft sich mühsam zurück, und am Ende muss man sich als Leser eingestehen, dass man ihn doch irgendwie mag, diesen Einzelgänger und Sonderling, den Galbraith nicht als Sympathieträger angelegt hat.

Gelungenes "Erstlingswerk"

Schon als ich die ersten Seiten des Romans gelesen hatte, wusste ich, dass mir die Geschichte gefallen würde. Sie ist zwar „altmodisch“ geschrieben, aber trotzdem sehr spannend. Die Figuren sind allesamt gut erdacht, vor allem Strike ist sehr gelungen. Die Auflösung am Ende verspricht eine wirkliche Überraschung.

Klassischer Krimi mit ungewöhnlichem Ermittler

Von: Mikka Liest Datum: 15.01.2016

mikkaliest.blogspot.de

Den meisten Leseratten dürfte inzwischen bekannt sein, dass sich hinter "Robert Galbraith" tatsächlich JK Rowling verbirgt, die weltberühmte Autorin von Harry Potter. Und das ist meines Erachtens sowohl Fluch als auch Segen für den Roman: einerseits hat er sich ohne Zweifel weit besser verkauft, als es der Debütroman eines unbekannten Autors getan hätte, andererseits führte diese Verbindung aber auch zu übersteigerten oder fehlgeleiteten Erwartungen.

Ich habe die erste Seite mit dem Vorsatz aufgeschlagen, möglichst schnell zu vergessen, wer Robert Galbraith in Wirklichkeit ist, oder mich zumindest nicht davon beeinflussen zu lassen. Und tatsächlich war das nicht annähernd so schwer, wie ich erwartet hätte! Denn "Der Ruf des Kuckucks" liest sich wirklich völlig anders, nicht nur vom Thema her, sondern auch vom Schreibstil.

Dieser ist unerwartet förmlich und gehoben, wodurch ich den Eindruck gewann, einen klassischen englischen Krimi zu lesen - und dennoch beißt er sich auf interessante Art und Weise mit den modernen Themen und der oft nicht unbedingt höflichen Sprache der verschiedenen Charaktere. Für mich ergibt das eine durchaus ansprechende Mischung!

(An dieser Stelle ein Hinweis: ich bin immer wieder hin und her gesprungen zwischen der deutschen Übersetzung und dem englischen Original, und ich würde letzteres nur geübten Lesern empfehlen, denn die englischen Sätze strotzen nur so vor Wörtern, die in der Alltagssprache eher selten benutzt werden!)

Inhaltlich hat mich das Buch mühelos überzeugt, und dabei hat mich besonders beeindruckt, dass die Autorin eine Meisterin darin ist, den Teufel im Detail zu verstecken. Scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten spielen 400 Seiten später auf einmal doch noch eine große Rolle, und was eben noch als gesichert galt, ist im nächsten Moment doch wieder ganz anders... Aber wenn man dann gedanklich zurückblickt auf das Buch, stellt man fest, dass es genau so und nicht anders Sinn ergibt.

Es ist ein klassischer "Whodunit": das Buch beginnt mit dem Todesfall, und der Ermittler entschlüsselt nach und nach Tathergang, Motiv und Täter. Trotzdem liest sich das Buch meiner Meinung nach erfrischend originell, und das liegt vor allem an Cormoran Strike und Robin Ellacott.

Strike gehörte bis vor Kurzem als Spezialermittler zu einer Sondereinheit des Militärs, aber dummerweise hat er bei seinem letzten Einsatz ein Bein verloren und schlägt sich deswegen jetzt mehr recht als schlecht als Privatdetektiv durch. Er ist ein interessanter, widersprüchlicher Charakter mit einer sowohl schillernden als auch schwierigen Familiengeschichte, und durch sein bewegtes Leben hat er eine ganze Reihe an nützlichen Kontakten, die sich nicht immer im Rahmen des Legalen bewegen. Einerseits ist er ein harter Hund, andererseits aber auch irgendwie ein netter Kerl mit einem soliden Wertesystem. Aber vor allem ist er hochintelligent und fähig, auch mal um die Ecke zu denken. (Nervig fand ich einzig und alleine, mit welcher sturen Ausdauer er seiner Ex-Verlobten nachweint, denn die klingt einfach nur nach einer berechnenden, egoistischen Zicke.)

Robin ist eigentlich nur durch ein Missverständnis in Strikes Büro gelandet, irrtümlich vermittelt durch ein Zeitarbeitsbüro. Und man könnte sagen, dass die beiden dann auch noch einen katastrophal schlechten Start haben... Aber Robin hat ihr ganzes Leben schon davon geträumt, Privatdetektivin zu sein, und so stürzt sie sich mit Feuerarbeit in die Arbeit - und schon bald beantwortet sie nicht mehr nur Telefonanrufe und macht den Papierkram, sondern hilft aktiv bei den Ermittlungen mit. Manchmal hatte ich fast den Eindruck, dass sie sich mühelos genauso gut schlägt wie Strike, obwohl sie keinerlei Ausbildung auf dem Gebiet hat! Sie hat einfach großartige Einfälle, ergreift immer mal wieder die Initiative und beweist ein gewisses schauspielerisches Talent.

Ich habe schon Kritiken gelesen, in denen bemängelt wurde, das Ende sei vorhersehbar. Auch wenn ich mich jetzt als begriffsstutzig oute: das kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Bis zum Schluss hat mich das Buch immer wieder in die Irre geführt! Immer, wenn ich gerade dachte, ich hätte den Täter jetzt erkannt, passierte prompt etwas, was diese Theorie zerschlug.

Der Fall wird von Seite zu Seite komplexer, es tauchen ständig neue Menschen auf, die irgendwie damit zu tun haben... Ich fand das sehr spannend und unterhaltsam.

Fazit:
Schon nach wenigen Kapiteln vergaß ich immer mal wieder, dass "Robert Galbraith" das Pseudonym von JK Rowling ist. Denn "Der Ruf des Kuckucks" ist alles andere als "Harry Potter und Das gefallene Model"! Es ist ein komplexer Krimi mit klassischer Struktur, aber einer Vielzahl von ungewöhnlichen Charakteren und spannenden Verwicklungen.

Im englischen Original fand ich den Schreibstil seltsam förmlich, aber dennoch ungemein ansprechend. In der deutschen Übersetzung geht ein wenig dieser Förmlichkeit verloren, aber nichts von der dichten Atmosphäre! Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Buch mich auch dann überzeugt hätte, wäre es tatsächlich der Debütroman eines unbekannten Autors.

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