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Die Bücherdiebin

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (13)

€ 19,95 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-13274-6

Erschienen: 27.02.2008
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Eine unvergessliche Geschichte: lebensfreudig und tragisch, wütend und tröstend

Sie hielt immer noch das Buch in der Hand. Verzweifelt klammerte
sie sich an die Worte, die ihr das Leben gerettet hatten.

1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger.

Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem „Handbuch für Totengräber“ lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.

Tragisch und witzig, wütend und zutiefst lebensbejahend – vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod.

Eine Geschichte, die man nicht liest, sondern durchlebt! Hintergrund-Infos zum Buch und zum Film Zum Special

»Ein großes Buch.«

Deutschlandfunk / Ute Wegmann (05.04.2008)

Markus Zusak (Autor)

Markus Zusak wurde 1975 geboren. Zu den mittlerweile fünf veröffentlichten Romanen des Autors gehören »Der Joker« und der weltweite Bestseller »Die Bücherdiebin«, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney.

»Ein großes Buch.«

Deutschlandfunk / Ute Wegmann (05.04.2008)

»Markus Zusak zeigt die tiefe Menschlichkeit, die seine Personen ausstrahlen, als einzige Waffe, die den Unmenschen in dieser Zeit etwas anhaben konnte.«

Augsburger Allgemeine / Birgit Müller-Bardorff (11.03.2008)

»Die Bücherdiebin Liesel bricht auch jedes erwachsene Herz. Ein für alle Mal.«

Märkische Allgemeine (08.03.2008)

»Eine Ode an das Leben und an das Buch in düsteren Zeiten.«

BuchMarkt (04.03.2008)

»Zusak [rührt] mit dieser überaus expressiv geschriebenen Geschichte die Herzen seiner Leser.«

Schweizer Illustrierte (25.02.2008)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: The Book Thief
Originalverlag: Random House US/UK

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 15,0 x 22,7 cm

ISBN: 978-3-570-13274-6

€ 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 27.02.2008

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Wundervoll!

Von: Die_Bücherdiebin aus Hier Datum: 20.03.2016

Ich habe zuerst den Film gesehen, im Anschluss das Buch gelesen. Man meint, wenn man sich nur um die Zeit zu vertreiben ins Kino verläuft, guckt man Schwachsinn, was man sich normalerweise nie ansehen würde. Actionfilme o.ä. . Aber wenn man sieht, das ein hochgelobter 5-Sterne-Film läuft....! Ich habe gehört, es soll wundervoll sein. Das war es nicht. Nein, es hat alles übertroffen! Es war berührend.

Schwere Kost, die der Tod als Erzähler etwas auflockern kann.

Von: Bücherfee aus NRW Datum: 10.03.2014

Inhalt:
1939: Liesel ist neun Jahre alt, als sie mit ihrem sechs Jahre altem Bruder nach Molching zu Pflegeeltern soll.
Ihr Vater ist ein Kommunist und Liesel kennt ihn nicht.
Auf der Zugfahrt mit ihrem Bruder und der Mutter bricht ihr Bruder tot zusammen.
Bei der Beerdigung stiehlt Liesel dann ihr erstes Buch.
Als sie bei der Pflegefamilie ankommen, wird sie von einem ziemlich stillen Mann und einer keifenden Frau erwartet, die nicht erfreut scheint, dass Liesel alleine gekommen ist.
Obwohl Liesel sich mit den Kindern in der Himmelstraße anfreundet und ihre Pflegeeltern lieben lernt, so vermisst sie doch etwas. Sie fühlt sich verlassen und einsam, doch Hans Hubermann, Max und Rudi sind für sie da. Sie vertreiben ihre Sorgen, sind aber selbst oft der Grund für sie.

Meine Meinung:
Bevor ich dieses Buch geöffnet habe war mir schon klar, dass es sich um schwere Kost handelt.
Es spielt in der Zeit des 2. Weltkrieges und das ist kein leichtes Thema.
Das Buch ist aus der Sicht vom Tod geschrieben. Er lockert das Buch und vor allem das Thema durch seine Ansicht und seine teilweise witzige Weise etwas auf ohne sich darüber lustig zu machen.
Liesel hat viel erlebt, wurde verlassen, hat den Tod gesehen, musste sich in einer neuen Umgebung und bei fremden Leuten eingewöhnen, musste neue Freunde finden und hat sich nie unterkriegen lassen.
Natürlich hat sie gelitten und war traurig. Sie war wütend und enttäuscht und doch hatte sie immer wieder die Kraft weiterzumachen. Sie hat gekämpft für sich und für andere. Sie hat ihre neue Familie lieben gelernt, vor allem ihren "Papa".
Er ist es auch, der an ihrem Bett sitzt, wenn sie Albträume hat. Er hat ihr das Lesen beigebracht und mit seiner ruhigen Art war er immer mein "stiller Held".
Liesel stiehlt immer mehr Bücher, es scheint teilweise, als wäre das eine Sucht. Vielleicht auch nur ein Zeitvertreib, aber sie nutzt die Bücher auch in einigen Situationen um mit den Worten die Stimmung zu lockern.
Ihr bester Freund Rudi ist ein wilder Kerl und begibt sich mit ihr gerne auf Diebeszüge, obwohl seine Motivation eher im Stehlen von Essen liegt. Ich mochte ihn von Anfang an. Er ist in Liesel verliebt und erhofft sich so sehnlichst einen Kuss.
Obwohl man teilweise denken könnte, das hier Jugendliche ein ganz normales Leben führen, so merkt man doch schnell, dass es eben nicht "normal" ist. Oft gibt es zuwenig zu essen. Dann gibt es Bombenwarnungen, oder man hört die Flieger.
Eines Tages taucht Max auf und benötigt die Hilfe der Familie. Auch wenn es ein Problem ist, dass er bei der Familie Hubermann auftaucht, so scheint es, als würden er und Liesel oft in einer Fantasiewelt leben und dadurch gemeinsam noch stärker werden.
Ich finde es schön, dass sich die meisten Menschen in so unmöglichen Situationen noch einen Lebenswillen bewahren und eine Welt erschaffen, in der sie sich wohlfühlen.
Markus Zusak schreibt im angehängten Interview, dass er im Vorfeld der Veröffentlichung ziemlich nervös war, weil er als Australier über dieses Thema schreibt. Ich finde, er hat es gut, interessant, informativ und fesselnd gemeistert.

Fazit:
Schwere Kost, die der Tod als Erzähler etwas auflockern kann. Ein informativer, aber gleichzeitig interessanter Roman.

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