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Die Gestirne Roman

Kundenrezensionen (34)

€ 24,99 [D]
€ 25,70 [A] | CHF 33,90*
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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75479-3

Erschienen: 09.11.2015
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Die literarische Sensation des Jahres von der jüngsten Booker-Preisträgerin aller Zeiten!

In einer Hafenstadt an der wilden Westküste Neuseelands gibt es ein Geheimnis. Und zwei Liebende, die einander umkreisen wie Sonne und Mond.

Als der Schotte Walter Moody im Jahr 1866 nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die eine Serie ungelöster Verbrechen verhandeln. Und schon bald wird Moody hineingezogen in die rätselhaften Verstrickungen der kleinen Goldgräbergemeinde, in das schicksalhafte Netz, das so mysteriös ist wie der Nachthimmel selbst.

Exklusives Special mit Leseprobe, Interview und Verzeichnis der handelnden Personen zum Magazin

„Er wird gespeist aus einem staunenswerten Überfluss an Ideen und Talent, ist dabei gelehrt, unterhaltsam und sehr, sehr witzig.“

FAZ (14.08.2015)

Eleanor Catton (Autorin)

Eleanor Catton wurde 1985 in Kanada geboren und wuchs in Christchurch, Neuseeland, auf. Sie studierte Englisch an der University of Canterbury und Kreatives Schreiben an der Victoria University of Wellington. 2008 nahm sie am Iowa Writers’ Workshop teil. Bereits für ihren Debütroman "Anatomie des Erwachens" erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Für ihren gut 1000 Seiten starken zweiten Roman "Die Gestirne" wurde sie 2013 als jüngste Autorin aller Zeiten mit dem renommierten Booker-Preis ausgezeichnet. Eleanor Catton lebt in Auckland und unterrichtet Kreatives Schreiben am Manukau Institute of Technology.


Melanie Walz (Übersetzerin)

Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium", 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.

„Er wird gespeist aus einem staunenswerten Überfluss an Ideen und Talent, ist dabei gelehrt, unterhaltsam und sehr, sehr witzig.“

FAZ (14.08.2015)

"Ein Roman wie das Firmament der Liebe."

Der Spiegel (31.10.2015)

"Ein gewaltiges Epos, 1040 Seiten dick, wie aus der Feder von Charles Dickens."

emotion (03.11.2015)

"'Die Gestirne' ist eine Zauberkiste von einem Buch - ein wahres Geschichtenfeuerwerk."

annabelle (04.11.2015)

"Ein tolles Buch!"

NDR Kultur, Neue Bücher (11.11.2015)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Melanie Walz
Originaltitel: The Luminaries
Originalverlag: Granta Books

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 1.040 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 12 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-75479-3

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.11.2015

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Von Vollmond zu Neumond: „Die Gestirne“ von Eleanor Catton

Von: Nika Datum: 27.05.2016

https://storiesonpaper.wordpress.com

„Die Gestirne“ ist eine wahre Herausforderung. Hat man es erstmal geschafft, sich mit dem gefühlt 10 Kilo schweren Buch in eine bequeme Leseposition zu bringen, ist es danach die nächste Hürde, sich alle handelnden Personen und die Geschehnisse einzuprägen. Hier hilft zum Glück die Übersicht der Protagonisten am Anfang des Romans. Was jedoch die Handlung angeht, ist Konzentration gefragt, denn jeder der 12 Charaktere, die im ersten Teil eine Rolle spielen, hat seine eigene Geschichte und eigene Details beizutragen.

Eleanor Catton schafft es, einen kurzen Handlungsabschnitt in die Länge zu ziehen, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Dies sei positiv vermerkt, denn es ist äußerst spannend, wie sich die verschiedenen Fäden nach und nach zusammenfügen und ein regelrechtes Gesamtkunstwerk ergeben. Jedes Detail, jede noch so kleinste Begebenheit hat eine Bedeutung. Dadurch, dass die Kapitel aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird, hat man als Leser das Gefühl, mittendrin zu sein und es ist fast schon eine kleine Enttäuschung, wenn das Kapitel endet und ein neuer Protagonist in den Vordergrund tritt.

Zu viel über die Handlung möchte ich nicht verraten, zu anfangs erscheint der Roman ein simpler historischer Krimi zu sein, doch die Handlung ist so komplex, das nach und nach diverse Genres vermischt werden. Die große Liebe, der große Verrat, die große Hoffnung – alles spielt eine Rolle. Catton arbeitet die essentiellen Gefühle und Wünsche des Menschen meisterhaft heraus und versteht es wunderbar, den Leser zwischen Sympathie und Antipathie gegenüber den Protagonisten hin und her springen zu lassen. Die Absichten, die in einem Kapitel positiv erscheinen, werden im darauffolgenden wieder hinterfragt.

Fazit: Cattons Roman fordert und überfordert auch stellenweise. Ich wollte das Buch so schnell wie möglich durchlesen, da ich das Gefühl hatte, mit jedem Mal des erneuten Anfangens wieder einige Details und Geschehnisse vergessen zu haben. Am Ende hätte ich gerne jemanden neben mir gehabt, der alles noch einmal kurz zusammenfasst. Was bleibt, ist der Eindruck, nicht alles erfasst zu haben und der Wunsch, gleich noch einmal anzufangen, denn „Die Gestirne“ ist sicher ein Roman, der mit jedem Mal noch besser wird. Die Autorin hat nicht umsonst den begehrten Booker Prize gewonnen -ihre Erzählung ist spannend, außergewöhnlich und macht Spaß. Ich gebe dem Roman 4 von 5 Sternen und freue mich darauf, ihren ersten Roman „Die Anatomie des Erwachens“ zu lesen, der als gebundene Ausgabe auf Deutsch 2010 erschienen ist und im Juli neu als Taschenbuch ebenfalls im btb Verlag erscheint.

Ein faszinierender Roman

Von: Fraencis Daencis Datum: 25.05.2016

fraencisdaencis.de

In dem 1040 Seiten umfassenden Roman „Die Gestirne“, geschrieben von Eleanor Catton, geht es in erster Linie um eine lose Ansammlung an Personen, deren Geschichten allesamt miteinander auf die eine oder andere Art und Weise verknüpft sind. Wie genau die Handlungsstränge zusammenhängen, entwirrt sich erst nach und nach, doch am Ende hatte ich ein vollendetes Bild der Erzählung vor meinen Augen.

„Irgendetwas ging vor sich; davon war er auf einmal überzeugt. Balfour spielte eine Rolle, die mit den anderen abgesprochen war. Er sondierte das Terrain, dachte Moody. Aber zu welchem Zweck? Hinter dem Dauerbeschuss der Fragen verbarg sich ein System, eine Absicht, von Balfours leutseligem Auftreten, seiner einnehmenden und ungestümen Art geschickt kaschiert. Die anderen lauschten aufmerksam, mochten sie noch so beiläufig in ihren Zeitungen blättern oder sich schlafend stellen. Mit dieser Erkenntnis schien der Raum sie unvermittelt zu erhellen, so wie eine zufällige Ansammlung von Sternen sich vor dem Auge zu einem Sternbild fügt.“
Seite 45

Es beginnt damit, dass der Neuankömmling Walter Moody sich einen entspannten Abend im Raucherzimmer seines Hotels machen will – und dabei ungewollt eine Versammlung von zwölf Männern stört. Nach und nach erfuhr ich beim Lesen gemeinsam mit Moody, was die Herren zusammengeführt hat, und versuche mit den Handelnden die Geschichte rund um Anna, Colbie Wells, Francis Carver und Emery Staines zu entwirren und verstehen. Insgesamt passiert nicht wirklich viel – und das, was geschieht, wird immer wieder neu erzählt – und dennoch (oder vielleicht gerade deshalb) war das Buch auf seine Art sehr spannend. Ich hatte auf keiner der 1040 Seiten rund um die Goldgräber, Politiker, Huren und Einwohner von Hokitika das Gefühl, dass die Geschichte nun langwierig oder gar langweilig wird.

Der Schreibstil von Eleanor Catton hat mir unglaublich gut gefallen; er war außergewöhnlich, bildhaft, ausschweifend und überaus passend für die Geschichte rund um die bunt zusammengewürfelte Gruppe an Menschen, die die Handlung des Romanes ausmachen. Zwischenzeitlich habe ich ganze Textpassagen noch einmal gelesen, einfach weil ich ihre Schreibweise so gut, manchmal regelrecht faszinierend fand.

„Weder die lästigen Unterbrechungen noch Balfours ausschweifende Art des Erzählens wären es wert, wortwörtlich wiedergegeben zu werden. Wir wollen ihre Makel tilgen und der übereilten Chronik des unsteten Geistes unseres Schiffsspediteurs eine strenge Ordnung auferlegen; mit unserem eigenen Mörtel wollen wir die Risse und Spalten dieser irdischen Erinnerungen ausbessern und das, was in einsamer Erinnerung nur als Ruine existiert, auferstehen lassen.“
Seite 69

Zum Schluss kann ich nur folgendes Fazit ziehen: Dieses Buch ist lesens- und empfehlenswert! Die Autorin schafft es, bei einer langweilig erscheinenden Geschichte die Spannung auf 1040 Seiten zu halten, erschuf vielseitige Charaktere und einen ansprechenden Rahmen für die Handlung.

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