Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
192 Seiten,
12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-421-04343-6
€
16,95 [D]
|
€
17,50 [A]
|
CHF
24,50*
(* empf. VK-Preis)
empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
DVA Belletristik
Erscheinungstermin:
22. Februar 2008
Dieser Titel ist lieferbar.
Weitere Ausgabearten:
» Taschenbuch
» eBook
Jetzt direkt bestellen:
oder bei Ihrem Buchhändler vor Ort
| Lesen & Suchen mit dem Flash-Reader | |
| Um unseren Flash-Reader nutzen zu können, benötigen Sie eine aktuelle Flash-Version. Jetzt herunterladen von www.adobe.com. | |
Eine verzaubernde und ungemein mitreißende Lektüre
Eine Frau begibt sich auf eine einsame Reise. Ihr Ziel: der Mond. Doch es ist nicht die Sehnsucht nach dem Himmelskörper, die sie antreibt. Hella will einfach weg. Magisch und auf verführerische Weise schwerelos ist dieser Debütroman von Jo Lendle, der von den Dingen erzählt, die uns dazu bewegen, an der Erde festzuhalten – oder sie loszulassen.
Hella Bruns ist auf dem Weg zum Mond. Ein Abenteuer, möchte man meinen, oder ist es eine Flucht? Ihr Weg führt sie durch die unendliche zentralasiatische Weite, durch Länder, die alles brauchen, aber keine Raumfahrt. Kilometer für Kilometer entfernt sich Hella von einem Leben, das ihr nichts mehr bedeutet, und von der Erinnerung an ihren Sohn, der die Sterne liebte und dessen größter Wunsch es war, dem Weltall ein Stückchen näher zu kommen. Als sie das Kosmodrom erreicht, erscheint die Anlage unwirklich, und die Raketentechnik mutet an wie aus längst vergangener Zeit. Aber die Vorbereitungen laufen, und immer wieder taucht ein Mann auf, der ihr bald nicht mehr aus dem Kopf geht. Es sieht aus, als wolle die Erde Hella nicht so leicht freigeben – ein letztes Mal entfaltet sie ihre Anziehungskraft.
„Die Kosmonautin“ erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Reise – schwerelos, aber niemals abgehoben, poetisch, bildkräftig und faszinierend vom ersten Satz an. Kurzum: ein magischer Debütroman.
"Kasachische Gegend und Gestell werden uns mit kafkaesker Exaktheit vor Augen geführt. Absurdität und Genauigkeit steigern sich gegenseitig. Und es ist keine kleine Kunst, diese prekäre Balance literarisch zu halten. Ein paar Mal danebengetreten, und der ganze Zauber wäre hin. Doch da hilft der professionelle Textredakteur Lendle dem dichtenden Erzähler Lendle. Hier ist alles gut gefeilt und lang gewogen. (...) Jo Lendles Roman ist bei aller thematischen Last ganz leicht in seiner Textur. Alles geschieht wie in einem gläsernen Gehäuse, in dem die Schwerkraft nachgelassen hat."
Die Zeit Literaturbeilage (13.03.2008)
© Verlagsgruppe Random House GmbH
Kontakt Presse Buchhandel Download Literatur Blog Newsletter Bertelsmann Partnerseiten