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Jehoschua Kenaz

Die Nachmittagsvorstellung

Originaltitel: Apartment with Garden Entrance & Other Stories
Originalverlag: Am Oved
Aus dem Hebräischen von Barbara Linner

Deutsche Erstausgabe

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87333-6
€ 18,99 [D] | € 19,60 [A] | CHF 27,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erscheinungstermin: 27. Februar 2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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» eBook

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Tragikomische Geschichten über die Absurdität des Alltags in Israel

Neben Amos Oz und Abraham Jehoschua gehört Jehoschua Kenaz zu den berühmtesten zeitgenössischen Schriftstellern Israels. Seine neuen Erzählungen sind allesamt Miniaturmeisterwerke, die das letzte halbe Jahrhundert beleuchten, den Alltag und die Abgründe im Leben der Menschen in Israel schildern und bei aller Eindringlichkeit, Unerhörtheit und Verlorenheit doch immer wieder ein Lächeln auf die Lippen des Lesers zaubern.

Eine private Filmvorführung in der Vorstadt kommt wegen zahlreicher Hindernisse und skurriler Ereignisse nie über den Vorspann hinaus, was der Eingeladene besonders ärgerlich findet, da es sich um einen Pornostreifen handeln soll. Ein Nachbar beschwert sich beim Hausbeirat über die Wohnung mit Eingang zum Hof, weil der Briefkasten schon überquillt: Der Mieter dort könnte verschwunden oder gar tot sein, da müsse man doch etwas unternehmen. Zu einem Fest in einer neuen Wohnung erscheinen lauter Leute, die sich untereinander nicht kennen und auf jemanden warten, der aber nicht kommt; stattdessen liegt eine Leiche im WC …

»Die Nachmittagsvorstellung«: Das sind neun Geschichten über das Leben in Israel, Geschichten von Kindern, Frauen und Männern, denen Kenaz‘ wohlwollende, leicht ironische Aufmerksamkeit eine besondere Eindringlichkeit verleiht, Geschichten, bei denen der Abgrund dicht unter der scheinbar harmlosen Oberfläche lauert und die sich dem Leser nachhaltig einprägen.

"Es sind Alltagsgeschichten: unspektakulär und dennoch dramatisch. Nicht zuletzt die Zurückhaltung des Erzählers verleiht den Figuren emotionale Glaubwürdigkeit und den ereignisarmen Handlungen eine besondere Intensität."

Neue Zürcher Zeitung (23.03.2012)

 
 

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