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Die Unglückseligen Roman

Kundenrezensionen (19)

€ 24,99 [D]
€ 25,70 [A] | CHF 33,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0598-6

Erschienen: 26.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der große Roman über die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdigen, alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben - nach Deutschland.

In ihrem ersten Roman seit "Die deutsche Seele" nimmt Thea Dorn uns mit in die Extreme moderner Biomedizin und zieht uns zugleich in die Untiefen einer romantischen Seele. „Die Unglückseligen“ ist ein großes Lese- und Erkenntnisvergnügen, in dem sich die lange Tradition des Fauststoffes zeitgemäß spiegelt.

"Ein Paukenschlag in der deutschen Gegenwartsliteratur."

ARD "Druckfrisch", Denis Scheck (21.02.2016)

Thea Dorn (Autorin)

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller (u.a. "Die Hirnkönigin"), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (u.a. "Die neue F-Klasse – Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird") und zuletzt mit Richard Wagner den Sachbuch-Bestseller „Die deutsche Seele“. Sie moderierte die Sendung "Literatur im Foyer" im SWR-Fernsehen und kuratierte unter dem Motto "Hinaus ins Ungewisse!" das "forum:autoren" beim Literaturfest München 2012. Der Film "Männertreu", zu dem sie das Drehbuch geschrieben hat, wurde 2014 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" als bester Fernsehfilm des Jahres und 2015 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Thea Dorn lebt in Berlin.

"Ein Paukenschlag in der deutschen Gegenwartsliteratur."

ARD "Druckfrisch", Denis Scheck (21.02.2016)

"Ein wirklich großes Werk."

SWR "lesenswert", Felicitas von Lovenberg (25.02.2016)

"Thea Dorn hat einen spannenden Wissenschaftsroman verfasst, der Phantasie mit Historie verbindet und der Unsterblichkeit nachspürt."‎

NZZ am Sonntag, Stefana Sabin (28.02.2016)

"Ein gedankenreiches Buch und auch ein literarisch reiches Buch."

Rüdiger Safranski, Schweizer Fernsehen "Literaturclub" (08.03.2016)

"Es ist einer der wagemutigsten deutschen Romane seit Jahren. Mit hohem stilistischen Aufwand hebt Dorn die Geschichte von Dr. Fausts Scheitern sprachgewandt und experimentierfreudig in die Gegenwart."

tip Berlin, Thomas Hummitzsch (18.05.2016)

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03.07.2016 | 14:30 - 16:30 Uhr | Kloster Lehnin

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Veranstaltung "Reformation und Leselust" auf Schloss Reckahn

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Schloss Reckahn
Reckahner Dorfstr. 27
14797 Kloster Lehnin

25.09.2016 | 17:00 Uhr | Leer

Lesung im Rahmen des Literaturfest Niedersachsen

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Kulturspeicher
Wilhelminengang 2
26789 Leer

04.10.2016 | Biedenkopf

Leseland Hessen

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N.N.

05.10.2016 | 20:00 Uhr | Heilbronn

Lesung bei 'SWR im Gespräch'. Moderation: Wolfgang Niess

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Theater Heilbronn
Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Weitere Informationen:
Stadtbibliothek Heilbronn

07.10.2016 | 19:30 Uhr | Rehburg-Loccum

Lesung

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Romantik Bad Rehburg
Friedrich-Stolberg-Allee 4
31547 Rehburg-Loccum

08.10.2016 | 19:00 Uhr | Kiel

Lesung

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Propsteisaal des Ev. Kirchenkreises Altholstein
Falkstraße 9
24103 Kiel

17.10.2016 | 19:30 Uhr | Schweinfurt

Lesung

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Stadtbücherei
Brückenstraße 29
Ebracher Hof
97421 Schweinfurt

Tel. 09721/51-7969

12.11.2016 | Hohwacht

Lesung

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Genueser Schiff
Seestraße 18
24321 Hohwacht

Tel. 04381 7533

14.11.2016 | 20:00 Uhr | Schwabach

LesArt

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Bürgerhaus
Königsplatz 33a
91126 Schwabach

15.11.2016 | 19:00 Uhr | Schwäbisch-Gmünd

Literaturwoche Schwäbisch-Gmünd

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Kulturzentrum Prediger
Johannesplatz 3
73525 Schwäbisch-Gmünd

28.11.2016 | 20:00 Uhr | Passau

Lesung

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ScharfrichterHaus Passau
Milchgasse 2
94032 Passau

Weitere Informationen:
Passauer Pegasus

29.11.2016 | 19:30 Uhr | Ulm

Lesung

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Stadtbibliothek Ulm
Vestgasse 1
89073 Ulm

30.11.2016 | 20:00 Uhr | Duisburg

Lesung

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Zentralbibliothek
Steinsche Gasse 26
47051 Duisburg

07.12.2016 | 19:30 Uhr | Berlin

Lesung

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Humboldt-Bibliothek
Karolinenstraße 19
13507 Berlin

25.04.2017 | Villingen-Schwenningen

SWR im Gespräch

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N.N.

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 560 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0598-6

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 26.02.2016

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Haute Couture auf Papier

Von: Claudia Marina Datum: 16.06.2016

www.buecher-mond-und-sterne.de

Als ich anfing, Thea Dorns Roman zu lesen, kam mir schon nach wenigen Seiten folgendes in den Sinn: "Wäre dieses Buch ein Kleid, wäre es Haute Couture." Schon auf den ersten Seiten war ich von ihrer Sprache, dieser so ungewöhnlichen Mischung aus den beiden Erzählerstimmen in einen merkwürdigen Bann gezogen, aus dem ich mich kaum noch entwinden konnte.

Die Geschichte liest sich erst mal etwas abstrus. Denn wenn eine deutsche Wissenschaftlerin auf einen über 200 Jahre alten Ritter trifft und das Ganze vom Tod kommentiert wird, dann klingt das entweder nach totalem Bullshit - oder nach einem einmaligen Leseerlebnis. Für mich war es Letzteres.

Johanna Mawet, Wissenschaftlerin - genauer gesagt, Molekularbiologin - durch und durch, hat nur ein einziges Forschungsziel - sie will die Sterblichkeit abschaffen. An diesem Ziel forscht die Molekularbiologin seit Jahren mit eiserner Verbissenheit. Bei einem Forschungsaufenthalt in den USA trifft sie auf einen merkwürdigen Mann, ziemlich abgewetzt, gleichzeitig jung und alt wirkend, der nicht nur seltsam spricht, sondern sie außerdem für den Teufel hält. Als die beiden sich näher kennenlernen, offenbart er ihr, dass er aus Deutschland stammt, Johann Wilhelm Ritter heißt, Physiker ist - und 1776 in Schlesien geboren wurde. Damit wäre er über 200 Jahre alt - und vielleicht der Schlüssel zu Johannas Forschungen.

Thea Dorn lässt zwei Welten aufeinander prallen - die der modernen Wissenschaftlerin und die des Physikers aus dem 18. Jahrhundert. Abwechselnd lässt sie beide aus der jeweiligen Sicht erzählen, was sich sehr eindrucksvoll im Sprachstil ausdrückt. Ritters Sprache wirkt dabei nicht nur antiquiert, sondern ebenso authentisch, sowohl in Ausdrucksweise als auch in Weltsicht. Für Johanna hingegen wählt sie eine moderne Sprache, voller Ausdrücke aus den Bereichen Genetik und Wissenschaft. Einen größeren Kontrast könnte die Autorin so nicht schaffen. Einfaches Nebenbeilesen ist hier nicht angezeigt, ich muss ständig wach im Kopf bleiben, mal in Johannas und dann wieder in Ritters Kopf springen, ständig zwischen den beiden Perspektiven hin und her wechseln.
(Wahrscheinlich habe ich deshalb auch verhältnismäßig lange gebraucht, um Die Unglückseligen zu beenden - einen ganzen Monat nämlich. Ich musste es immer wieder beiseitelegen und sacken lassen. Auch nachdem ich es beendet hatte.)

Dazwischen wird das Ganze immer wieder kommentiert - ich vermute mal, vom Tod selbst, auch wenn sich der Erzähler nie namentlich vorstellt, aber wer sonst sollte sich trauen, solch eine Geschichte so kompromisslos zu kommentieren, so distanz- und respektlos.

Letztendlich geht es aber um einen viel tieferen Konflikt als den zwischen Johanna und Ritter. Ist Unsterblichkeit erstrebenswert? Johanna mag das vielleicht ohne mit der Wimper zu zucken mit Ja beantworten, aber für Ritter steckt mehr dahinter, als bloß ewiges Leben. Er hat mittlerweile alle seine Freunde und Familie verloren, er sieht sich immer wieder mit dem Verlust seiner Liebsten konfrontiert und ist schlicht und einfach lebensmüde. Aber er kann nicht sterben.

Im Grunde genommen sind Johanna und Ritter aber trotz aller augenscheinlicher Unterschiede gar nicht mehr so verschieden, wenn man zum Kern ihrer Persönlichkeiten vordringt. Wenn man alles Lagen aus Selbstschutz und eigenbrötlerischem Getue, aus Workaholictum und Kostümierung langsam entfernt, dann kommen zwei Menschen zum Vorschein, die sich ziemlich ähnlich sind. Beide sind einsam. Vom Leben gezeichnet. Getriebene. Und dann ist es gar nicht mehr so erstaunlich, dass sich die beiden zusammentun und immer mehr zueinander finden.

Thea Dorn hat einen sprachlich anspruchsvollen und außergewöhnlichen Roman geschrieben, in dem sie zwei Welten in Hochgeschwindigkeit aufeinander prallen lässt. Es kommt, wie es kommen muss, zur Kollision - mit allen Verletzungen und Kollateralschäden, die so ein Aufprall eben mit sich bringt. Mich als Leser eingeschlossen - ich bin und bleibe schwer beeindruckt.

Mein erster Eindruck blieb bis zum Schluss bestehen. Haute Couture - auf den ersten Blick meist völlig konfus nicht zueinander passend, nicht immer leicht zu begreifen - aber letztendlich hohe Kunst.

Meisterwerk, das unsterblich wird

Von: Florentinejo Datum: 12.06.2016

https://florentineundderweltuntergang.wordpress.com

Das doch etwas altertümlich anmutende Cover hätte mich als jungen Leser eher nicht angesprochen, jedoch wollte ich mir durch die vielen guten Rezensionen selbst ein Bild von „Die Unglückseligen“ machen. Thea Dorn kannte ich als Autorin nicht, doch auch von ihr hatte ich bisher nur Gutes gehört.

Das Thema ist meiner Meinung nach sehr spannend. Es geht um die Unsterblichkeit und wie man sie mit der modernen Biologie erreichen kann.

Man lernt Johanna kennen, die seit Jahren an diesem Thema forscht und überall auf der Welt unterwegs ist. Sie ist ein wenig unterkühlt und bedient sich ausschließlich ihres Verstandes. Trotzdem ist sie nicht unsympathisch.

Auf einer ihrer Forschungsreisen trifft sie auf Ritter, einen deutschen Physiker, der auch wirklich gelebt hat. Hier geht’s zu seinem Wikipedia-Artikel, aus dem im Buch auch zitiert wird.

Thea Dorn verwebt also die Realität in ihrem Werk mit fiktiven Elementen. Mir ist vor allem die gewöhnungsbedürftige Sprache aufgefallen. Dabei ging es mir ein wenig so als würde ich Englisch lesen. Es braucht ein wenig, bis man wieder sein normales Lesetempo erreicht hat. Deshalb habe ich auch fast eine Woche an „Die Unglückseligen“ gelesen, anfangs fiel mir das Umdenken schwer.

Viele wichtige Ereignisse werden nur angedeutet und Frau Dorn bedient sich unterschiedlicher Stilmittel und Erzählperspektiven. Die Hauptgeschichte um Johanna und Ritter wird durch Einschübe, DNA-Sequenzen und Briefe aufgelockert. Doch hier möchte ich nicht zu viel verraten. Es dauert ein bisschen, bis man sich in die Geschichte hineingefunden hat. Etwa ab der Hälfte des Buchs möchte man es dann aber nicht mehr weglegen.

Johanna macht im Laufe der Geschichte einen ziemlichen Charakterwandel durch. In Thea Dorns Buch ist nichts vorhersehbar. Und so kommt auch das Ende ziemlich unerwartet. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich sagen, dass es durchaus gelungen ist. Jedoch erfährt man nicht so richtig, was mit Ritter und Johanna passiert, es bleibt offen. Und dies bildet einen runden Abschluss zu der verwobenen und komplizierten Geschichte, in der auch mehr angedeutet als gesagt wird.

Fazit

Ein gutes Buch, das sich dem Thema der Unsterblichkeit teils mit Humor, teils mit Verzweiflung nähert. Ich gebe eine eindeutige Leseempfehlung, aber mit einer winzigen Einschränkung. Wenn man in der Schule bei Genetik nicht aufgepasst hat, wird es vielleicht an einigen Stellen Verständnisprobleme geben.

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Ein Meisterwerk!

Von: Ingo Noczynski aus Wiesbaden Datum: 27.02.2016

Buchhandlung: Otto Harrassowitz Wiesbaden

Deutsche Gegenwartsliteratur - oder die bohrende Frage so manchen Lesers: Wie lange noch immer dasselbe? Nichts Neues bringt sie hervor. Als Leser fühlt man sich da rasch gelangweilt. Doch Fortuna ward uns hold und schenkte uns vor wenigen Tagen den neuen Roman von Thea Dorn „Die Unglückseligen“. Ein Meisterwerk!

Ich als ihr Leser, bin ihr dankbar, dass ich nicht leide, wenn ich sie lese. Ihr neuer Roman ist leicht, locker und graziös. Ein wunderliches Spiel mit Themen, Motiven und Figuren. Eine kammermusikalische Dichtung in Prosa. Thea Dorn ist ein Meisterin nicht nur der Menschenschilderung, sondern auch eine Stilistin, die der Sprache neue Nuancen abgewonnen hat. Sie liebt die tour de force, das Funkelnde, das Mehrdeutige, die versteckte Anspielung. Ein Dreifachhoch von mir.

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