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Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke Roman

Kundenrezensionen (23)

€ 17,99 [D]
€ 18,50 [A] | CHF 24,50*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-54737-1

Erschienen: 11.05.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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»Hattest du als Kind auch diesen Moment, in dem dir plötzlich klar wurde, dass deine Familie verrückt ist?«

Es war einmal ein Haus mit einem Garten, in dem wohnten ein Apfelbaum, ein Bach und ein kleine Katze mit mondgelben Augen. Hier wachsen drei Kinder auf: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell. Sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge.

Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was Fern nie konnte.

»Die wundersame Reise ins Herz einer Familie. Am Ende bricht das Buch dem Leser nicht einfach das Herz – es nimmt sein Herz und gibt es nicht mehr zurück.« Dan Chaon

»Mein Lieblingsbuch des Jahres.« Elizabeth George

Karen Joy Fowler über ihren Roman »Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke« Zum Interview

"ein tiefsinniger und berührender Roman"

ZDF aspekte (15.05.2015)

Karen Joy Fowler (Autorin)

Karen Joy Fowler ist in Bloomington, Indiana, geboren und aufgewachsen. Seit sie mit dreißig Jahren beschloss, Schriftstellerin zu werden, hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane verfasst, darunter den Bestseller "Der Jane Austen Club", verfilmt mit Emily Blunt und Hugh Dancy. Ihr jüngstes Werk, "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke", wurde 2014 mit dem renommierten PEN/Faulkner Award sowie dem California Book Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize. Karen Joy Fowler lebt mit ihrem Mann in Santa Cruz, Kalifornien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder.

"ein tiefsinniger und berührender Roman"

ZDF aspekte (15.05.2015)

"Dieser Roman hebt sich deutlich aus der Masse heraus."

BRIGITTE (24.06.2015)

„Ein Buch voller Hoffnung, das man in diesem Jahr auch unbedingt lesen sollte. Ich werde noch lange an Familie Cooke denken. Herrlich lesenswert.“

buecherkaffee.de (14.08.2015)

"Ein fantastischer Roman. So erzählerisch und intellektuell komplex wie emotional ergreifend."

Kirkus Reviews (starred review)

»Einer der außergewöhnlichsten Romane der letzten Jahre.«

The National (16.04.2014)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay
Originaltitel: We Are All Completely Beside Ourselves
Originalverlag: Putnam

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-54737-1

€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Manhattan

Erschienen: 11.05.2015

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Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

Von: Cornelia TiRo Datum: 19.01.2016

tiro37.de

In Karen Joy Fowlers Roman Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke erzählt Rosemary, eine der beiden Töchter, ihre ungewöhnliche Familiengeschichte. Es ist schwierig, über dieses Buch zu schreiben, ohne zuviel und somit das Überraschungsmoment zu verraten...

Da ist also Rosemary, die zusammen mit ihrer Schwester Fern eine ungewöhnliche und dafür umso intensivere Kindheit verlebt. Während Fern ihr in vielen Bereichen überlegen ist, hat Rosemary ihre Nische im Sprechen gefunden. Sie quasselt soviel, dass sie von ihren Familienmitgliedern schon aufgefordert wird, sich auf die drei schönsten Dinge zu konzentrieren, die sie mitteilen möchte. Doch eines Tages - als beide ca. 6 Jahre alt waren - ist Fern verschwunden. Der Rest der Familie muss aus dem schönen Farmhaus ausziehen und die Familie bricht weiter auseinander. Der Vater, der zuvor ein erfolgreicher Wissenschaftler und Psychologe war, verliert sich nach und nach im Alkohol. Die fürsorgliche Mutter zieht sich immer mehr zurück, verbringt teilweise mehrere Tage in ihrem Zimmer und verfällt in Depressionen. Rosemary wird immer schweigsamer und ihr großer Bruder Lowell hält es nicht mehr aus, kehrt der Familie schließlich den Rücken zu und haut ab.

Erst Jahre später, als Rosemary weit weg von Zuhause studiert und ihre eigenen Identität zu finden versucht, rollt sie ihre Familiengeschichte noch einmal auf. Sie lüftet das Geheimnis um Ferns Verschwinden und erzählt die ganze Geschichte.

Wie gern würde ich jetzt sowohl auf die schönen, als auch auf die grausamen Seiten dieses Buches eingehen, wie sehr ich bestimmte Gedankengänge teile und warum ich mit Lowell so sehr sympathisiere (der vom FBI gesucht wird). Doch leider würde es doch zuviel verraten. Ich gehe sogar noch weiter und schreibe an alle Interessenten: lest nicht zuviel über dieses Buch im Vorfeld und schon gar keine "klassischen Rezensionen", es würde zuviel vom Lesegenuss wegnehmen. Wenngleich ich selbst - aufgrund meiner persönlichen und beruflichen Interessen - jetzt nicht so wahnsinnig überrascht war, wünsche ich diesem Buch viele unvoreingenommene Leser.

[Rezension] Karen Joy Fowler: Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

Von: Katja Datum: 24.11.2015

https://zwischendenseiten.wordpress.com/

Die amerikanische Schriftstellerin Karen Joy Fowler hatte ihren Durchbruch 2004 mit dem Buch “Der Jane Austen Club“, welches die Vorlage für den gleichnamigen Film aus dem Jahre 2007 lieferte. “Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke” ist ihr 7. Roman und war auf der Shortlist für den Man Booker Preis 2014.

“Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke” ist mit Sicherheit kein kitschiger Schicksalsroman oder eine lockere Familiengeschichte. Im Gegenteil.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Rosemary Cooke. Als Kind eine unverbesserliche Plapperliese, die keine Minute den Mund halten konnte, lernte sie eine wichtige Regel von ihren Eltern: Von drei Dingen nur eines – im Idealfall das Beste – auswählen und davon berichten. Und, um die Sache noch kürzer zu halten, sollte sie gleich in der Mitte der Erzählungen anfangen. Und so hält es Rosemary auch hier.

Die Geschichte setzt ein mit Rosemarys Zeit im College. Durch verschiedenste Ereignisse – darunter sogar eine Nacht in der Arrestzelle – kommen immer mehr fast schon verdrängte Erinnerungen an ihre Vergangenheit zu Tage. Und an ihre Familie. Eine Familie, die nach dem Verlust ihrer Schwester Fern auseinander gebrochen ist. Während ihr Vater versucht die Fassade des erfolgreichen Professors aufrecht zu erhalten, verfällt ihre Mutter in Depressionen und ihr Bruder wendet sich komplett von der Familie ab.

Doch Rosemary ist eine sehr unzuverlässige Ich-Erzählerin, denn einige der bruchstückhaften Erinnerungen, an denen sie den Leser teilhaben lässt, sind so eigentlich gar nicht geschehen. Erst nach und nach kommt Licht ins Dunkel, werden mehr Details und Hintergründe klarer und fügen sich zu einem großen Ganzen zusammen.

Die vielen Sprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück, die oft mehrmals kurz hintereinander erfolgen, erfordern definitiv ein gewisses Maß an Konzentration seitens des Lesers. Und auch Rosemary selbst, die ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen ist, spickt ihre Geschichte mit allerlei Fachausdrücken und Anspielungen, vor allem in Bezug auf Verhaltensstudien und psychologische Hintergründe.

Rosemary selbst ist nicht gerade das, was man einen sympathischen Hauptcharakter nennen würde, im Gegenteil. Sie wirkt oft, als will sie unbedingt mit ihrem Wissen imponieren – eine Angewohnheit aus Kindertagen, in denen sie und ihre Schwestern Fern Teil eines Experimentes waren, welches ihr Vater leitete. Um sowohl ihren Vater als auch die Studenten, die das Projekt mit beobachteten, zu beeindrucken, hat Rosemary stets versucht, Fern zu übertreffen. Ein gewisses Konkurrenzdenken, das aber der Liebe die Rosemary für Fern empfand, keinen Abbruch tat.

“Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke” ist ein besonderes Buch, eines das man mögen muss, für das man zumindest etwas Interesse aufbringen sollte, um sich durch all die psychologischen Anspielungen und Erläuterungen zu wühlen. Rosemary erzählt eine Geschichte, die kalt, aber gnadenlos ehrlich ist – zumindest was die Verfehlungen der anderen betrifft. Die außergewöhnliche Beziehung zu ihrer Schwester Fern, zu der ich bewusst hier nichts näheres erläutern werde, prägt ihr Leben von Beginn an, und selbst nach dem Verlust ist Fern immer präsent, tief im Unterbewusstsein von Rosemary vergraben.

“Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke” entfaltet sich nur langsam, aber wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt einen kritischen und unheimlich gut recherchierten Roman geboten, dessen Charaktere man nicht mögen muss, um ihn interessant zu finden. Auf jeden Fall zumindest einen Blick wert.

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Von: Nadine Schwabbauer Datum: 27.07.2015

Sehr gut geschrieben. Fesselnd und sehr mitfühlend.

Von: aus Grafenau Datum: 06.05.2015

Buchhandlung: Buchhandlung am Stadtplatz

Ein höchst interessanter, ungewöhnlicher und spannender Roman. bin sehr an der Fortsetzung interessiert.

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