Originaltitel: (The New Zionists)
Originalverlag: Keter Books
Aus dem Hebräischen
von
Antje Clara
Naujoks
Gebundenes Buch, Leinen,
ca. 176 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-88680-766-6
€
18,00 [D]
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€
18,50 [A]
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CHF
25,90*
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
Siedler
Erscheinungstermin:
5. März 2003
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In seinen Werken zur Geschichte Israels hat Tom Segev immer wieder fest verwurzelte Ansichten zu entscheidenden Momenten in der israelischen Vergangenheit infrage gestellt. In seinem neuesten Buch, einer scharfsinnigen und scharfzüngigen Streitschrift, wendet sich Segev dem heutigen Israel zu und fordert lieb gewonnene Annahmen über die moderne israelische Gesellschaft und ihre ideologischen Grundlagen heraus.
Untermauert durch persönliche Erfahrungen wie durch verschiedenste Ausdrucksformen der israelischen Massenkultur - Shopping-Malls, Fast Food, Kunst, Fernsehen, religiöser Kitsch -, kommt der Autor zu einer provozierenden Schlussfolgerung: Die weitgehende Amerikanisierung des Landes, von den meisten beklagt, hatte einen ausgesprochen positiven Einfluss. Denn sie brachte nicht nur McDavids und Dunkin Donuts, sondern auch Tugenden wie Pragmatismus, Toleranz und Individualismus mit sich.
Die damit einhergehende Aufweichung der nationalen Identität und Ideologie, die in den vergangenen zehn Jahren stattfand, könnte ein Vorbote eines neuen Geistes von Kompromissbereitschaft und Offenheit sein, so Segevs These. Ob sich dieser Geist angesichts der gegenwärtigen Krise, in der sich Israelis und Palästinenser auch in ideologischer Hinsicht verschanzen, durchsetzen kann, wird die Zukunft zeigen. Um zu verstehen, um welche Positionen gerungen wird, ist Segevs »Elvis in Jerusalem« ein leicht zugänglicher und unverzichtbarer Beitrag.
"Seine Thesen lesen sich flott. Die meisten sind originell und plausibel.... In seinem erhellenden Essay kritisiert Segev den Zionismus in dem er ihn feiert, trägt ihn geschickt als Erfolgsgeschichte zu Grabe."
NZZ
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