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Helga Hirsch

Endlich wieder leben

Die fünfziger Jahre im Rückblick von Frauen

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abb.
ISBN: 978-3-88680-989-9
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis

Verlag: Siedler

Erscheinungstermin: 1. Oktober 2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Petticoat und Kriegsheimkehrer - Frauenleben in den fünfziger Jahren

Helga Hirsch fängt mit diesem Buch die Doppelgesichtigkeit der fünfziger Jahre aus Sicht der Frauen ein: die Aufbruchsstimmung, den explodierenden Konsum, die wieder erwachte Lebensfreude – aber auch die Massenflucht aus der DDR, die Verdrängung der Vergangenheit und die Spannungen hinter der vordergründigen Ordnung.

Wir erinnern die fünfziger Jahre im Westen als die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs und Fortschritts, in der sich die Menschen in der oberflächlichen Konsumwelt einrichteten. Sie gelten aber auch als eine Phase der Enge, der Prüderie und der politischen Verdrängung. Man produzierte, kaufte und vergnügte sich, um sich den Verwundungen durch Krieg und Vertreibung nicht zuwenden zu müssen.

Und so wurde das Jahrzehnt von aufgeladenen Gegensätzen geprägt. Petticoat und Kriegsheimkehrer, beides bestimmte das Leben der Frauen. Katholische Tugendwächter neben der sündigen Knef, des »Teufels General« neben Heimatschnulzen, die Welt der Halbstarken neben kleinbürgerlicher Idylle. Helga Hirsch lässt das Gemälde eines Jahrzehnts entstehen, das wie kein anderes die Träume und das Trauma der Deutschen miteinander verband.

Ein Buch, das die Erfahrungen einer ganzen Generation von Frauen beschreibt.

 
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"Wie sich die Frauen durch die Nachkriegszeit boxten" - welt.de
 

»›Endlich wieder leben‹ klingt als Resümee optimistischer, als sich die vielschichtigen Erinnerungen lesen. Sicher, die meisten Erzählerinnen waren so jung - aber wie nachhaltig ihre Lebensentwürfe geprägt sind durch Traumata, durch den gerade erst überlebten Zivilisationsbruch, durch Schuld, Verdrängung und Verstummen, das belegt diese Lektüre eindrucksvoll.«

Die Zeit - Beilagen, 29.11.2012

 
 
 
 

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