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John Burnside

Glister

Roman

Originaltitel: Glister
Originalverlag: Jonathan Cape, London 2008
Aus dem Englischen von Bernhard Robben

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8135-0349-4
€ 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis

Verlag: Knaus

Erscheinungstermin: 28. September 2009
Dieser Titel ist lieferbar.

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John  Burnside - Glister
 

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Der neue Burnside – einzigartig, verstörend poetisch. Nach »Glister« sieht man die Welt mit anderen Augen.

John Burnside hat gleich mit seinem ersten auf Deutsch erschienenen Roman Leser und Kritiker fasziniert. Jetzt kommt »Glister« – ein schockierend ehrliches Buch über Vereinsamung und moralische Verwahrlosung.

Erst verschwindet ein Junge spurlos, dann weitere. Doch niemand scheint beunruhigt. Schon lange kümmern sich die Erwachsenen nicht mehr um ihre Kinder, zu sehr sind sie mit sich und ihren Sorgen beschäftigt. Einst lebten sie in einer blühenden Stadt – doch dann siegten Egoismus und grenzenlose Gier. Nun ist alles vergiftet und ohne Hoffnung. Ist es da nicht verständlich, dass die Jungen, die noch eine Zukunft sehen, einfach abhauen? Man will diese Version glauben und geht zur Tagesordnung über. Nur der Polizist Morrison hat etwas Schreckliches gesehen – und schweigt. Denn er hat seine Seele längst verkauft. Doch die Kinder der Stadt sind ruhelos. Der 15-jährige Leonard weigert sich, seinen verschwundenen Freund Liam verloren zu geben. Er macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Burnside gelingt mit »Glister« etwas Unvergleichliches: Indem er eine vor Spannung vibrierende Geschichte erzählt, hält er einer innerlich erkalteten Gesellschaft den Spiegel vor und schenkt ihr gleichzeitig mit Leonard die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Dieser Roman ist unwiderstehlich, anrührend, verstörend poetisch – und ganz ohne Beispiel.

"Eingebettet in einen ewigen Kreislauf, kann der Leser nichts Besseres tun, als am Ende sofort von neuem mit der Lektüre dieses ungeheurlichen und tiefgründigen Romans zu beginnen."

FAZ, Literaturbeilage (14.10.2009)

 
 
 
 

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