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I Saw a Man Roman

Kundenrezensionen (24)

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04669-7

Erschienen: 22.02.2016
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Ein atemberaubendes Drama über die Last von Geheimnissen

Nach dem tragischen Tod seiner Frau Caroline, die als Journalistin bei einem Auslandsdreh in Afghanistan ums Leben gekommen ist, erträgt Michael es nicht länger im gemeinsamen Heim in Wales. In dem Versuch, ein neues Leben zu beginnen, zieht er nach London, wo er auf die Nelsons trifft: Josh, Samantha und ihre zwei Töchter wohnen im Haus nebenan, und aus einer Zufallsbekanntschaft wird schnell – allzu schnell? – eine intensive Freundschaft. Michael geht bei den Nelsons wie selbstverständlich ein und aus, bis er eines Samstagnachmittags ihre Hintertür halb offen stehend vorfindet. In dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, betritt er das augenscheinlich leere Haus ... und setzt damit eine Folge von Ereignissen in Gang, die ihrer aller Leben schlagartig und auf immer verändern wird.

Ein tiefgreifender, packender Roman über Verlust, Schuld und die heimtückische Natur von Geheimnissen.

Interview mit Owen Sheers und weitere Hintergrundinformationen zu "I saw a Man" Zum Special

»Das Ende ist so überraschend wie der ganze, wunderbar komponierte, geheimnisvolle Roman. Hier trifft Ian McEwan auf Paul Auster - ein großer Wurf.«

NDR Kultur, Stefan Maelck (18.02.2016)

Owen Sheers (Autor)

Owen Sheers, geboren 1974 in Fidschi, lebt nach einer Zeit in London heute wieder in Wales, wo er auch aufgewachsen ist. Vielseitig talentiert, lässt er sich nur schwer auf eine Form festlegen - zu seinen publizierten Werken zählen Dramen, Libretti, Gedichte und ein Sachbuch. Der Debütroman "Resistance" wurde in zehn Sprachen übersetzt und mit Michael Sheen in der Hauptrolle verfilmt. Sheers wurde u.a. mit dem Somerset Maugham Award, der Hay Festival Poetry Medal und dem Amnesty International Freedom of Expression Award ausgezeichnet. "I Saw a Man" ist sein zweiter Roman und für den französischen Prix Femina étranger nominiert.

»Das Ende ist so überraschend wie der ganze, wunderbar komponierte, geheimnisvolle Roman. Hier trifft Ian McEwan auf Paul Auster - ein großer Wurf.«

NDR Kultur, Stefan Maelck (18.02.2016)

»Sheers Roman ist geradezu thrillerhaft spannend, poetisch berührend und eine tiefgründige Analyse unserer Gegenwart.«

rbb radioeins, Favorit Buch, Thomas Böhm (28.04.2016)

»Sheers webt die drei Erzählstränge zu einem faszinierenden Psychothriller, der ganz ohne Horror- und Schockeffekte rein von den Schmerzen umklammerter Seelen lebt.«

Berliner Zeitung, Günther Grosser (14.05.2016)

»Ein Glück für Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach besonderen Stoffen sind. Und es ist großartig erzählt und klug durchdacht.«

Südwest Presse, Erik Lim (28.05.2016)

»Mehr Spannung ist kaum möglich. … Ein erzählerisches und psychologisches Meisterwerk.«

Augsburger Allgemeine (04.05.2016)

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Aus dem Englischen von Thomas Mohr
Originaltitel: I saw a man
Originalverlag: Faber

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04669-7

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

Erschienen: 22.02.2016

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I saw a man, Owen Sheers

Von: Mia M. Datum: 21.07.2016

www.miasbuecherchaos.blogspot.de

Ein sehr tiefgründiger Roman der ein aktuelles Thema behandelt über das man sich selbst Gedanken macht.

Meine Meinung:

Ich hatte dem Buch erstmal gar nicht so viel Beachtung geschenkt, bis ich dann eine tolle Rezension dazu gelesen hatte. Ab da wusste ich das ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.

Der Schreibstil...

... bleibt durchgehend flüssig und leicht. Er ist total spannend wie ein Thriller. Man kann sich leicht, viele Situationen bildlich vorstellen. Das Buch wird aus der Sicht von Michael, dem Protagonisten, erzählt. Die Sicht wechselt öfters die Zeiten. Michael berichtet aus der Gegenwart aber, auch aus seiner Vergangenheit.

Die Charaktere...

... mit Michael könnte ich mich nicht direkt anfreunden. Er war am Anfang etwas undurchschaubar und man lernt ihn erst nach und nach richtig kennen. Seine Handlungen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Die Nebencharaktere waren in Ordnung und authentisch.

Die Handlung...

...ist strukturiert und nicht vorhersehbar. Der Autor behandelt ein aktuelles Thema sodass, man sich nach dem Lesen Gedanken darüber macht. Der Roman handelt über schicksalhafte Situationen im Leben.

Ein faszinierendes und cleveres Erzählgerüst

Von: Buchmagie Datum: 11.07.2016

https://m.facebook.com/buchmagie88





Michael Turner zieht nach dem schmerzhaften Tod seiner Frau von einem kleinen Cottage in Wales zurück nach London in die Stadt. Zu viele schmerzhafte Erinnerungen verweilen in dem Cottage an Caroline, die journalistischen Tätigkeiten in Pakistan nachging und bei einer Explosion ums Leben kam.
In London schließt Michael, durch einen puren Zufall, relativ schnell Freundschaft mit seinen Nachbarn Josh und Samantha Nelson. Das Ehepaar wohnt mit seinen beiden Töchtern Rachel und Lucy direkt nebenan in einem Haus und schon bald geht Michael bei den Nelsons - wie selbstverständlich - ein und aus.
Doch an diesem Samstagnachmittag im Juni sollte sich ihr aller Leben schlagartig verändern. Denn an diesem Nachmittag betritt Michael das Haus der Nelsons durch die offene Hintertür mit einem äußerst unguten Gefühl. Es scheint nämlich niemand im Haus zu sein, doch warum stand dann die Hintertür auf? Das sieht den Nelsons gar nicht ähnlich...

Anscheinend sind genau diese Geschichten so besonders und so faszinierend, von denen man es am Anfang überhaupt nicht erwartet hätte. Neugierig wurde ich auf "I saw a man" von Owen Sheers, ganz altmodisch und einfach, durch den Klappentext, weil der ziemlich clever formuliert wurde. Ein, mir bisher unbekannter, Protagonist, der das scheinbar leere Haus seiner Nachbarn und Freunde durch die offene Hintertür betritt und eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, die keiner mehr aufhalten kann. Das klingt natürlich erst einmal ziemlich spannend und mysteriös und das war es auch, da der Autor ziemlich lange den Leser im Unklaren darüber lässt, was in dem Haus der Nelsons vorgeht.
Was mich aber besonders an der Geschichte beeindruckt hat, war die Art und Weise des Erzählens. Absolut clever, unvorhersehbar und wahnsinnig spannend, hat Owen Sheers hier ein ganzes Erzählgerüst aufgebaut, bestehend aus Rückblicken in die Vergangenheit, parallelen Handlungssträngen und der eigentlichen präsenten Geschichte, die den Protagonisten Michael im Haus der Nelsons dokumentiert. Durch dieses Erzählgerüst, das ich auf diese Art und Weise noch nirgendwo anders gelesen habe, hat mich dieses Buch unglaublich fasziniert. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Und ich meine sogar zu behaupten, dass ich möglicherweise eine andere Meinung zu dem Buch gehabt hätte, wenn die Erzählweise sich nicht genauso dargestellt hätte, wie es in "I saw a man" der Fall ist. Ob diese Meinung positiver oder negativer ausgefallen wäre, kann ich nicht sagen aber sie wäre anders gewesen.
Wer aber genau diese besonderen Arten des Erzählens mag, wird hier auf seine Kosten kommen.
Owen Sheers ist eine faszinierende und spannende Geschichte über die Last von Geheimnissen gelungen. Ein besonderes Buch, das mich auch Tage, nachdem ich die letzte Zeile gelesen habe, nicht mehr losgelassen hat. Man muss sich gewiss auf die Story einlassen aber wenn man das einmal getan hat, dann kann man dieses Buch nicht mehr weglegen.

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

!!!

Von: Tina Krauskopf aus 24534 Neumünster Datum: 22.02.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Krauskopf, Großflecken 32

Großartig

Von: Ulrike Viering aus Odenthal - Blecher Datum: 16.02.2016

Buchhandlung: Buchhandel Ulrike Viering

Wenn ich im Frühjahr nur einen Roman verkaufen dürfte, dann wäre es dieser. Spannend, interessant und gefühlvoll – nie kitschig und immer eine neue Wendung – und der Schluss – einfach toll.

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