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Ich fürchte mich nicht Roman

Kundenrezensionen (81)

€ 16,99 [D]
€ 17,50 [A] | CHF 22,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31301-3

Erschienen: 23.07.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Buchtrailer & mehr zu Tahereh Mafi und ihrem Dystopie-Romanen

"Ein grandioser Auftakt für eine Trilogie, bei deren Lesen man die Zeit vergessen wird."

Unicum (24.07.2012)

Tahereh Mafi (Autorin)

Tahereh Mafi ist 25 Jahre alt. Sie wurde als jüngstes von fünf Kindern in einer Kleinstadt in Connecticut geboren und lebt mittlerweile in Orange County in Kalifornien. Nach ihrem Abschluss an einem kleinen College in Laguna Beach studierte Mafi, die acht verschiedene Sprachen spricht, ein Jahr in Spanien. Danach reiste sie quer durch die Welt und fing nebenbei an zu schreiben. Mit ihrem Debüt "Ich fürchte mich nicht" eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm.

"Ein grandioser Auftakt für eine Trilogie, bei deren Lesen man die Zeit vergessen wird."

Unicum (24.07.2012)

"Sinnlich wie 'Twilight' und actionsreich wie die Mutantenabenteuer von X-Men"

Seitenblicke (05.09.2012)

"Die brillant erzählten Actionszenen lassen einen durch und durch mitleiden und mitfiebern. Eine perfekte Mischung aus sinnlicher Liebensgeschichte und virtuoser Erzählkunst."

Kirkus Reviews

"'Ich fürchte mich nicht' führt den Leser in eine einzigartige dystopische Welt, fesselt und fasziniert ihn und bringt ihm Figuren nahe, die er eigentlich verdammen sollten. Doch wer wahrhaft begeistert, ist die Heldin Juliette."

National Public Radio

"Der fesselnde Roman einer Autorin, die keine Angst hat, Risiken einzugehen."

Publishers Weekly

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Mara Henke
Originaltitel: Shatter me
Originalverlag: HarperCollins

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-31301-3

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 23.07.2012

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Emotionsturm vom Feinsten

Von: CharlotteBooh Datum: 30.04.2016

thebookshelftalk.blogspot.de/

Rezension zu Ich fürchte mich nicht von Tahereh Mafi.

Dieses Buch habe ich vor Jahren einmal in der Bibliothek gesehen und war fasziniert von der Titeldarstellung auf dem Cover. Durch die beiden Farbtöne wurden verschiedene Bedeutungsperspektiven und -zusammensetzungen hervorgehoben. So kann es heißen "Fürchte mich", "fürchte mich nicht" oder eben auch "Ich fürchte mich". Das Tolle an dem Titel ist, dass alle diese Aussagen von der Hauptperson stammen könnten und zu jeweils einem anderen Menschen gesagt werden könnten, der in der Handlung eine unmittelbare Rolle spielt.

Aber zuerst die Fakten:

Autor: Tahereh Mafi
Titel: Ich fürchte mich nicht
Verlag: Goldmann
Seiten: 316
Format: Hardcover, Softcover, Hörbuch, ePub
Bestelllink


Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...
Wie so viele Bücher aus den vergangenen Jahren handelt es sich auch hier um eine Dystopie. Eine Schreckensvorstellung der Welt, die gar nicht so abwegig klingt, denn hier hat der Mensch die Natur zugrunde gerichtet und diese Welt ist nur noch ein kleines Stück schlimmer, als die, in der wir gerade leben.

Die Idee der Welt um Juliette ist gar nicht mal das Besondere in diesem Buch, vielmehr ist es Juliette selber. Denn Juliette hat eine Gabe; durch ihre Berührung kann sie Menschen töten. Deswegen ist es nur verständlich, dass Juliette seit je her von der Gesellschaft ausgegrenzt wird, die Menschen sind nun mal nicht nett und so muss die Hauptperson eine isolierte und von Schikanen geprägte Kindheit erleben, ehe man sie wegbringt. Die eigentliche Geschichte beginnt in einer Art Gefängnis, mit kalten Betonwänden und ohne Licht und nur zwei Minuten zum Duschen.
Sehr viel mehr möchte ich nicht erzählen, denn Dystopien sind sparsam an Details (meistens) und ich möchte ja nur ungerne spoilern. Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie, und Teil Zwei und Drei sind auch bereits erschienen.

Wie ich vorhin schon angemerkt habe, ist die Realistik des Buches sehr nah an unserer Welt angesiedelt. Dabei sind hauptsächlich die negativen Eigenschaften der Menschen in den Vordergrund gestellt worden. Es geht hier um Machtkämpfe, Perversitäten (So wird es von Juliette gesehen, wie pervers das nun wirklich ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich bin der Meinung, wenn man Dystopien schon kennt und nicht gerade zart besaitet ist, kann man auch das lesen.) Ausgrenzung, Gehässigkeiten und Brutalität. Und das alles sind wesentliche Aspekte unseres täglichen Lebens. Natürlich gibt es auch kurze schöne Momente, je weiter man im Buch voranschreitet, desto ausgewogener und "positiver" wird die Geschichte, was zum Teil an Juliettes Sicht auf die Welt liegt, aber auch an den Umständen.
Auch in diesem Buch gibt es zwei rivalisierende männliche Hauptcharaktere, Adam und Warner. Wer von den beiden der "Gute" und wer der "Böse" ist, merkt man dann beim lesen, wobei ich die Vermutung hege, dass es nicht bei dieser klaren Rollenverteilung bleiben wird in den Folgebänden.

Die Komplexität einer Dystopie ist nicht mit der eines High-Fantasy-Romans zu vergleichen, aber nichtsdestotrotz erzählt Mafi eine gute Geschichte, die vor allem durch die Selbstbestimmung der Figuren besticht und die Handlung vorgibt. Das es sich hier um Teil Eins einer Trilogie handelt ist absehbar, dass die Welt noch um einiges komplizierter werden wird und auch die Figuren vor Entscheidungen gestellt werden, die Probleme mit sich bringen werden. In diesem Band ist deshalb alles sehr Schwarz-und-Weiß gehalten, was zur Abwechslung aber auch ganz schön sein kann, weil man das Buch einfach lesen und genießen kann.
Eine weitere Besonderheit dieses Buches ist, dass es nicht dem typischen Roman-Aufbau folgt. Es gibt mehr als einen Höhepunkt und bereits nach der Hälfte des Buches hätte die Autorin abschließen können, denn so liest man es heute häufiger. Aber Mafi hat sich dagegen entschieden und erzählt eine Geschichte, die sich liest als wären es zwei. Wenn man in der Mitte einen Schnitt macht, erhält man zwei fast unterschiedliche Welten, und am Beginn und Ende des Buches zwei fast unterschiedliche Juliettes. Die Charakterentwicklung der Protagonistin ist (in meinen Augen) fast nahezu perfekt umgesetzt, beim lesen selber merkt man es nicht, aber sobald man die Juliette am Anfang mit der vom Ende vergleicht, sieht man sich zwei ganz unterschiedlichen Menschen gegenüber.

Wenn man das Buch zum ersten Mal aufschlägt, fällt einem sofort der Schreibstil auf. Nicht nur die Art des Schreibens ist besonders und neu, auch die optische Darstellung. Ganze Textpassagen sind einfach durchgestrichen, was mir in noch keinem weiten Buch begegnet ist. Nebenbei lässt Mafi auch die Gedanken und Handlungen Juliettes verschmelzen, sodass man beim lesen die ungefilterten Gefühle und Gedanken der Figur vorfindet. Diese Art des Schreibens reißt den Leser in ein Gefühlschaos, weil alles plötzlich genauso auf den Lesenden einstürzt, wie auf die Protagonistin. Eine emotionale Reise beginnt mit dem ersten Satz und alle durchgestrichenen Textpassagen zeigen Depressionen und Selbstzweifel wie sie jeder Teenager kennen wird. Je weiter der Roman voranschreitet, desto weniger werden die durchgestrichenen Sätze, denn Juliette entwickelt sich und mit ihr ihre Ängste, was wirklich großartig umgesetzt wurde. Übrigens sollte man sich von fehlenden Kommas und wiederholenden Wortgruppen nicht verunsichern lassen, dass sind keine Druckfehler sonder gewollte Stilmittel.

Auch wenn ich die Welt aus Ich fürchte mich nicht nicht gut heißen kann, und es mir ehrlich gesagt, Angst macht zu lesen, dass unsere Welt eines Tages genauso aussehen könnte, hat mir das Buch persönlich sehr Gefallen. Die Darstellung der Menschen entspricht einfach der Realität und zeigt die miesesten Seiten unserer Gesellschaft, was nicht schön ist zu lesen, aber doch zeigt, wie grausam wir sein können. Das mag jetzt negativ klingen, aber ich finde es toll, dass Mafi den Mut hatte diese Seiten aufzuschreiben und direkt in den Roman einzubauen. Juliettes Entwicklung ist ein weiterer Punkt, der mich beeindruckt hat, denn heute liest man selten von so starken Frauen oder Protagonisten im allgemeinen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der Tribute von Panem mochte und Die Bestimmung, obwohl sie wenig mit einander gemeinsam haben.

Von mir bekommt dieses Buch 4,5 von 5 Sternen.
Den halben Stern Abzug gab es, weil die Gewaltbereitschaft in diesem Buch problematisch ist, wie in jedem anderen Dystopie-Roman auch.

Bis zum nächsten Mal, Charlotte.

* Dieses Buch wurde mir vom Goldmann-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Ich fürchte mich nicht

Von: Sunshinewithemily Datum: 20.02.2016

www.sunshinewithemily.weebly.com

Zusammenfassung: Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...


Inhalt : Die Zukunft. Die Welt die man kennt ist zerstört , verschmutzt und unfruchtbar. Die Regierung , das Reestablishment wirbt für ein besseres Leben, doch sie tut das genaue Gegenteil . Sie ist nach Macht aus und unterdrückt immer mehr Leben. Mehr Menschen sterben durch ihre Hand anstatt durch Hunger und ihr Oberbefehlshaber Warner will Juliette. Juliette ein 17 jähriges Mächdchen, das ein ganzes Teil ihres Lebens in Isolationshaft verbracht hat.

…...........Zitat S.9 : ,Ich bin seit 246 Tagen eingesperrt.... 1 Fenster.4 Wände. 15 Quadratmeter. Ein Alphabet mit 26 Buchstaben, die ich seit 246 Tagen nicht mehr ausgesprochen habe. 6336 Stunden, seit ich zum letzten Mal jemanden berührt habe....

Warum? Juliette hat eine Gabe. Eine tödliche Gabe. Nur durch eine Berührung , ob gewollt oder ungewollt , saugt sie einem das Leben aus.

….........Zitat:,,Du darfst mich nicht anfassen'' flüstere ich. Bitte fass mich an. Möchte ich ihn Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes...

Eines Tages stoßen die Wächter einen Mithäftling in ihre Zelle. Adam. Ein Zufall? Nein. Adam ist in Wirklichkeit ein Soldat und Spion des grausamen Oberbefehlshaber Warner. Dieser holt Juliette auf seinen Palast, denn er ist fasziniert von ihrer Gabe. Er will Juliette gefügig machen und ihre Kraft für sich zum Nutzen machen. Juliette , eingeschüchtert un angeekelt von der eigenen tödlichen Macht , schwankt zwischen Gut und Böse. Licht und Dunkel – zwischen ihrer aufkeimenden Liebe zu Adam und ihrer eigenartigen Faszination für Warner.
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Persönliche Bewertung: Ich bin auf das Buch gekommen, da mir das Cover der englischen Ausgabe sehr gefallen hat. (Shatter me) Wenn ich ehrlich bin, war ich fast schon ein kleines bisschen enttäuscht, als ich das deutsche Cover zum ersten mal gesehen habe. Ich weiß, dass viele Leute dieses Cover sehr schön finden ,aber ich frage mich einfach wo die Beine und Füße der Frau abgeblieben sind. (Vielleicht könnt ihr auf dem Bild erkennen was ich meine , es guckt nur eine Andeutung von Fuß aus dem Kleid heraus.) Aber das spielt ja nicht zur Sache wie das Buch ist.

Also: Ich fand das Buch unglaublich toll! Der Schreibstil des Buches war zwar etwas komplett Neues für mich. Das Buch war aber trotzdem sehr flüssig zu lesen. Die Autorin Tahereh Mafi arbeitet in diesem Buch mit abgehackten Sätzen , die erzielen , dass während des ganzen Buches eine gewisse Spannung in der Luft liegt. Eine Kritik zu diesem Schreibstil habe ich jedoch: Die Autorin hat eine spezielle Art Dinge und Gefühle zu beschreiben. Für mich waren diese Stellen im Buch aber meistens fast schon unverständlich. Was ich mit unverständlich meine?

Zitat S.230 : Geheimnisse tropfen aus seinem Mund, und aus meinen Ohren tropft die Tinte dazu, befleckt meine Haut mit seinen Geschichten.''
Zitat S. 13 : Ich bin ein Regentropfen. Meine Eltern haben mich aus ihren Taschen geleert und auf einer Betonplatte verdampfen lassen.

Vielleicht ist unverständlich das falsche Wort. Es ist sehr wohl zu verstehen was bei diesen Worten gemeint ist, doch meinen Geschmack trifft es leider nicht. Doch ich finde die Grundidee des Buches wirklich toll und mir fiel es jedes mal schwer es beiseite zu legen, wen ich etwas zu tun hatte. Obwohl es eine Dystopie ist, spielt dieses Thema eher im Hintergrund ab und ist deshalb eher schwach. Doch die Stellen an denen das Thema etwas in den Vordergrund rückte waren echt toll. Ich muss sagen , dass mich die Liebesgeschichte von Adam und Juliette nicht sehr berührt hat. Es war zwar wirklich süß von Adam, wie er sich um Juliette gekümmert hat, aber das was von ihrer Seite kam, hat mich völlig kalt gelassen. Überraschenderweise taucht in diesem Buch auch Humor auf! Die erste Hälfte des Buches war ziemlich ernst , finster und düster, doch ab der Mitte tauchten plötzlich stellen auf die wirklich lustig waren, obwohl am Ende des Buches eigentlich die Spannung ihren Höhepunkt erreicht hatte.


Trotz all dem gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

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