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Im Hause Longbourn Roman

Kundenrezensionen (23)

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-8135-0616-7

Erschienen: 08.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Wiedersehen mit der Familie Bennet aus „Stolz und Vorurteil“

Ein Millionenpublikum liebt Jane Austens „Stolz und Vorurteil“, ihren berühmten Roman über die Sorgen der Familie Bennet, für die fünf Töchter geeignete Ehemänner zu finden. Doch niemand weiß, was sich in Küche und Stall des Hauses Longbourn abspielt: Hier müht sich die junge Sarah über Wäschebottichen und Töpfen ab. Aber sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Leben mehr für sie bereithält. Ist die Ankunft des neuen Hausdieners James ein Zeichen? Während Elizabeth Bennet und Mr Darcy von einem Missverständnis ins nächste stolpern, nimmt im Hause Longbourn noch ein ganz anderes Liebesdrama seinen Lauf – denn James hütet ein Geheimnis von großer Sprengkraft.

Jo Baker erzählt Jane Austens bekanntesten Roman von einer ganz anderen Seite: der der Dienstboten. Und zeigt, dass deren Dramen jenen der Herrschaften in nichts nachstehen.

"Ein Eden für Austen-Fans, eine Überraschung für alle anderen: Bakers Buch ist viel packender, spannender, bewegender als die Vorlage – und es hat viel zu wenig Seiten"

Hörzu (12.09.2014)

Jo Baker (Autorin)

Jo Baker wurde in Lancashire geboren und studierte an der Oxford University und der Queen’s University in Belfast, wo sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Seither veröffentlichte sie fünf Romane, die ihr in der Presse viel Lob einbrachten. Mit "Im Hause Longbourn" gelang ihr der internationale Durchbruch. Jo Baker lebt mit ihrer Familie in Lancaster.

"Ein Eden für Austen-Fans, eine Überraschung für alle anderen: Bakers Buch ist viel packender, spannender, bewegender als die Vorlage – und es hat viel zu wenig Seiten"

Hörzu (12.09.2014)

"Originelle Hommage, die fesselt"

InStyle (Heft 10/2014)

"Die Britin Jo Baker haucht mit ihrem historischen, leichtfüßigen Roman dem Dienstpersonal, das in Jane Austens Klassiker weitgehend gesichtslos blieb, Leben – und Liebe – ein."

Glamour (Heft 10/2014)

"Klug und mit einem großen Herzen aufgeschrieben."

Vogue (13.08.2014)

„Ein herrlicher Schmöker.“

NDR Kultur "Neue Bücher", Annemarie Stoltenberg (09.09.2014)

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Aus dem Englischen von Anne Rademacher
Originaltitel: Longbourn
Originalverlag: Doubleday

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8135-0616-7

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen: 08.09.2014

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Rezension zu "Im Hause Longbourn"

Von: Lona Datum: 14.02.2016

www.engelszeilen.blogspot.com

Meine Meinung:
Im Dezember habe ich ''Stolz und Vorurteil'' gelesen, und da es mir sehr gut gefallen hat, musste ''Im Hause Longbourn'' von Jo Barker natürlich unbedingt her.

Der Schreibstil der Autorin Jo Barker hat sich dem von Jane Austen sehr angepasst, allerdings ist er um einiges leichter verständlich. Es ist kein muss, ''Stolz und Vorurteil'' vor ''Im Hause Longbourn'' zu lesen, allerdings findet man sich so schneller in den Roman ein.

Sarah, eines der beiden Dienstmädchen auf Longbourn, ist eine störrische, naive, aber auch unheimlich liebenswürdige Person. Im Allgemeinen sind alle ''guten'' Charaktere sehr freundlich und mega süß, sodass man sie sehr schnell ins Herz schließen kann.
Manchmal haben Sich Sarah & Co allerdings sehr beschränkt und einfach nicht nachvollziebar verhalten, was sehr schade war, da sie damit zum Teil wirklich schöne Momente zunichte gemacht haben.

Im Gegensatz zu Jane Austen gestaltet Jo Barker ihren Roman keineswegs langweilig. Die Dienstboten können sich so einiges erlauben, was die Herrschaft als ''unsittlich'' bezeichnen würde, zudem Haben einige von ihnen dunkle Geheimnisse, um die zu erfahren man währed des lesens einfach alles geben würde.

Fazit:
Jo Barkers ''Im Hause Longbourn'' ist eine gelungene und ebenso spannende Neuerzählung von Jane Austens berühmtem Klassiker ''Stolz und Vorurteil''. Trotz einiger Schwachstellen der Charaktere vergebe ich hier 4 von 5 Sternen.

http://klusiliest.blogspot.de/2014/12/im-hause-longbourn-jo-baker.html

Von: Klusi Datum: 12.02.2016

klusiliest.blogspot.de/

Als ich in der Vorschau gelesen habe, dass sich dieser Roman an Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ anlehnt, war ich zunächst skeptisch, denn wer kennt nicht die Familie Bennet, ständig bemüht, eine ihrer fünf Töchter unter die Haube zu bringen.Diesen Klassiker fortzuführen, das kann nicht gut gehen, dachte ich. Aber Jo Bakers Ansatz ist ein ganz anderer. Ihr Roman ist keine Fortsetzung, sonder er verläuft parallel zu Jane Austens Geschichte, nur der Blickwinkel ist anders. Man erlebt auch hier, wie in der Nachbarschaft der Bennets eines Tages der wohlhabende Mister Bingley einzieht. Für Mrs. Bennett ist er sofort ein geeigneter Heiratskanditat für eine ihrer reizenden Töchter. Man liest darüber, wie Mister Collins, Bennets Cousin und Erbe des Anwesens, um die Hand der zweitältesten Tochter Elizabeth anhält und abgewiesen wird. Man lernt Mr. Darcy, Bingleys Freund, kennen und erfährt einiges über den Offizier Wickham, der im Hause Longbourn ebenfalls häufig ein und aus geht und sich um die Töchter bemüht, wenn auch nicht gerade aus immer ehrenvollen Gründen. Das alles kennt man bereits, wenn man „Stolz und Vorurteil“ gelesen hat, aber diesmal ist das Geschehen rund um die Bennets in den Hintergrund gerückt. Man erfährt mehr über diejenigen, die bei Jane Austen nur eine Nebenrolle haben, nur am Rande erwähnt werden oder gar nicht in Erscheinung treten. Aber hinter den Kulissen des Haushalts arbeiten Menschen mit Gefühlen, Sorgen und Hoffnungen. Was man in anderen Romanen kaum zu lesen bekommt, erfährt man nun aus allernächster Nähe, denn hinter der eleganten Erscheinung der Bennet-Töchter steckt jede Menge Mühsal und Arbeitsaufwand. „Wenn Elizabeth Bennet ihre Petticoats selbst waschen müsste, würde sie bestimmt sorgfältiger mit ihnen umgehen“, denkt sich das Hausmädchen Sarah, während sie die Wäsche schrubbt, Flecken entfernt und Schuhe säubert. Sarah träumt von einem anderen Leben, über das sie selbst bestimmen möchte. Sie spürt, dass es für sie nicht alles sein kann, den Bennets die Wäsche zu waschen und das Haus zu putzen. Als Mr. Bennet einen neuen Hausdiener einstellt, stürzt dessen Erscheinen Sarah in ein Gefühlschaos, denn obwohl sie ihn einerseits nicht beachtet, wünscht sie sich nichts mehr als die Aufmerksamkeit des schweigsamen, ernsten jungen Mannes. James geht es mit ihr ebenso, aber seine dramatische Vergangenheit hält ihn davon ab, sich Sarah zu nähern, denn er möchte sie nicht in seine düstere, geheimnisvolle Geschichte hineinziehen.
Zudem gibt es noch ein Geheimnis, das Mrs. Hill, die Köchin, hütet...

Die Autorin gibt den Bediensteten der Bennets eine ganz eigene Geschichte. Diesmal spielen sie die Hauptrolle, während die hohen Herrschaften mehr oder weniger als Statisten auftreten. Neben ausgiebigen Schilderungen der mühsamen Arbeiten, für die Sarah und ihre Kollegen verantwortlich sind, erzählt die Autorin auch die Geschichte einer zarten Liebe, die sich heimlich anbahnt und das Leben der Beteiligten grundlegend verändert.
Ich habe diesen Roman sehr genossen, und ich habe „Stolz und Vorurteil“ hervorgeholt und immer wieder parallel zur aktuellen Geschichte darin geschmökert, denn es ist immerhin schon sieben Jahre her, dass ich Jane Austens Werk gelesen habe, und über so eine lange Zeit vergisst man doch viele Einzelheiten. Aber schon während des Lesens von Jo Bakers Roman habe ich viele Begebenheiten wiedererkannt. Gerade das Nebeneinanderlesen der zwei Bücher hat mir sehr gefallen, und ich kann es jedem empfehlen, der beide Romane zuhause im Regal hat. Aber auch, wenn man „Stolz und Vorurteil“ noch nicht kennt, findet man sich mühelos in Jo Bakers Geschichte zurecht, denn sie steht sehr gut für sich allein, nur eben das Wiedererkennen fehlt. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass diejenigen, die ihn noch nicht kennen, anschließend das Bedürfnis haben, den Klassiker ebenfalls zu lesen.

„Im Hause Longbourn“ ist ein außergewöhnlicher, großartig geschriebener, gefühlvoller Roman, mit facettenreichen Charakteren und sehr viel authentischer Information zu den schweren Lebensbedingungen der damaligen Zeit, wenn man nicht zur gehobenen Klasse gehörte. Ich kann ihn wärmstens empfehlen, nicht nur eingefleischten Austen-Fans, sondern allen, die sich gerne mit der Vergangenheit beschäftigen und historische Romane lieben.

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Großartig

Von: Ulrike Schanbacher Datum: 28.08.2014

Buchhandlung: Das Buch, Bad Vilbel

Ein Buch über die Ereignisse aus "Stolz und Vorurteil", aber dennoch ein ganz eigenständiger Roman - ich konnte mir nicht vorstellen, dass das gut gehen kann. Glücklicherweise habe ich das Buch dennoch in die Hand genommen und mich eines Besseren belehren lassen.
Wunderbar flüssig geschrieben und ohne Jane Austen nachzuahmen, spürt man auf jeder Seite die Bewunderung für diese großartige Autorin und ihren einzigartigen Roman "Stolz und Vorurteil".
Mich hat sowohl die Liebesgeschichte zwischen Sarah und James wie auch die Beschreibung des Dienstboten-Alltags fasziniert. Diese kommt ohne "political correctness" aus und dennoch ist man sehr dankbar für sein bequemes Leben heute!
Die Charaktere sind mir durchweg ans Herz gewachsen und ich habe mitgefiebert, wie sich die einzelnen Handlungsstränge und somit das Leben von Sarah, James und einigen anderen entwickelt. Ohne das Original nun weniger zu mögen, sehe ich inzwischen einige Szenen und Beschreibungen mit anderen Augen :-)

Jo Baker ist ein wunderbarer Roman gelungen, den ich sehr gerne und auf jeden Fall weiterempfehlen werde!

Von: Elisabeth Hansen aus Kempten Datum: 02.06.2014

Buchhandlung: Buchhandlung Lesezeichen

Wundervoll erzählt und stilecht! Ein "missing link" für jeden Jane Austen Fan!

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