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Jenseits aller Grenzen Auf den Spuren des großen Abenteurers Ibn Battuta durch die Welt des Islam
Ein SPIEGEL-Buch

Kundenrezensionen (2)

€ 24,99 [D]
€ 25,70 [A] | CHF 33,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04690-1

Erschienen: 22.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Gegenwart der islamischen Welt

Ibn Battuta gilt als der »Marco Polo des Orients«: Der große Abenteurer bereiste im 14. Jahrhundert weite Teile der damals bekannten Welt, seine 30-jährige Odyssee führte ihn von Marokko über Mekka, Konstantinopel und die Krim bis nach Samarkand, Indien, Indonesien und China. Das einigende Band der von ihm bereisten Länder war der Islam, den Ibn Battuta in seinen Schriften als Religion des Fortschritts und der Toleranz schildert.

700 Jahre nach Ibn Battuta hat sich Erich Follath auf die Spuren des »Königs aller Reisenden« begeben und begegnet einer fundamental veränderten islamischen Welt: An zwölf Orten, die Ibn Battuta wichtig waren und die immer noch einen besonderen Klang haben, zeigt Follath eindrucksvoll, wo die islamische Welt heute steht, mit welchen Problemen sie kämpft und welche Herausforderungen sie zu bewältigen hat. Sein Buch ist eine Spurensuche nach einer der geheimnisvollsten Persönlichkeiten des Mittelalters, eine Nachforschung, die alte Stätten und aktuelle Brandherde der Politik erklärt und dem Leser faszinierende Einblicke in Geschichte und Gegenwart der islamischen Welt eröffnet.

Kartenmaterial zu "Jenseits aller Grenzen" mit der Reiseroute und den Stationen von Ibn Battuta Zum Special

"Abenteuerliche Lebensreise durch die islamische Welt" - deutschlandradiokultur.de

Fotostrecke mit Profi-Reisetipps aus dem Mittelalter auf spiegel.de

Rezension auf moka-publishing.com

»Jenseits aller Grenzen liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman. Dabei ist es einfach nur exzellenter politischer Reisejournalismus.«

Die literarische Welt (12.03.2016)

Erich Follath (Autor)

Erich Follath, 1949 in Esslingen geboren, ist promovierter Politikwissenschaftler und bekannter Sachbuchautor. Lange Jahre war er für den SPIEGEL als Diplomatischer Korrespondent und als Redakteur tätig, unterwegs war er vor allem im Nahen Osten, auf dem indischen Subkontinent und in Ostasien. Über die Geschichte und Entwicklungen dieser Regionen, über die Menschen und ihre Kulturen, hat er zahlreiche Reportagen geschrieben. Sein Buch »Das Vermächtnis des Dalai Lama« wurde zum Bestseller, bei DVA erschien von ihm zuletzt das SPIEGEL-Buch »Die neuen Großmächte« (2013) über den wirtschaftlichen Aufstieg von Brasilien, Indien und China. Für sein neues Buch hat er innerhalb eines Jahres die wichtigsten Stationen des Ibn Battuta besucht und die Eindrücke mit seinen früheren Reiseerlebnissen vereint.

»Jenseits aller Grenzen liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman. Dabei ist es einfach nur exzellenter politischer Reisejournalismus.«

Die literarische Welt (12.03.2016)

»Follath verschneidet geschickt gestern und heute, Orient und Okzident. Das ist die große Leistung des Buchs: Es liefert Einblicke in eine uns immer noch fremde Religion.«

Handelsblatt (24.03.2016)

»Ein eindrucksvolles, vielschichtiges Bild der heutigen islamischen Welt – ein sehr lesenswertes und erhellendes Porträt des „Dar al-Islam“.«

Deutschlandradio Kultur - "Lesart" (23.02.2016)

»Follath gelingt es mit seiner jahrelangen journalistischen Erfahrung in dieser Region, Vorurteile und Vereinfachungen unbeachtet zu lassen und sich ganz der Erzählung seiner Beobachtungen hinzugeben.«

Kleine Zeitung (A) (22.05.2016)

»Sehr hilfreich schon vor über 700 Jahren. Noch wertvoller heute.«

moka-publishing.com, 04/16

29.09.2016 | Hamburg

Vortrag im Rahmen der Reihe "Komme gerade zurück aus..."

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Mehr Infos

Dr. Götze & Co. KG Land & Karte
Alstertor 14-18
20354 Hamburg

Tel. 040/357463-0, info@landkarte.de

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 528 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04690-1

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 22.02.2016

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Ein überragendes Buch

Von: Nomadenseele Datum: 29.03.2016

nomasliteraturblog.wordpress.com/

Das Buch ist überragend, und doch zäh zu lesen. Mehr als zwei Städte am Tag konnte ich nicht lesen. Was nicht an dem Schreibstil liegt, sondern daran, dass die Vorstellung der 13 Städte wie Tanger, Kairo, Mekka, Damaskus, Shiraz, Samarkand, Delhi, Male, Jakarta, Hangzou, Granada; irgendwann redundant wirkt. Die Vorstellung ist zweigeteilt: Erst wird der historische Reisebericht zu Stadt zitiert (Vollständig erhältlich in der Edition Erdmann), dann berichtet der Autor über den heutigen Zustand und das heutige Zusammenleben der verschiedenen Kulturen - solange es zugelassen wird.

Dabei fächert sich die ganze Bandbreite auf, wie der Islam gelebt werden kann - vom angsterfüllten, fast reaktionären Dasein in Saudi-Arabien bis zum toleranten Islam Indonesiens. Ein wenig arg kitschig fiel die Beschreibung des andalusischen Islams aus - alle haben sich lieb, Spannungen gibt es keine.

Erstaunlich ist, wie wenig Ibn Battuta in der islamischen Welt präsent und bekannt ist. Eine Shopping Mall in Dubai ist nach ihm benannt, die immerhin Themenwelten zu ihm bietet. Aber sonst? Man stelle sich vor, dass Marco Polo in Europa kein Begriff wäre!

Fazit

Ein Buch, welches die Vielfalt der islamischen Welt aufzeigt.

Hervorragend recherchiert und hoch informativ

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 10.03.2016

www.rezensions-seite.de

„Ibn Battuta ist ein Abenteurer vor dem Herrn par excellence“.

Eier, dem die heimische Welt schon früh zu eng erscheint. Einer, der sich aufmacht, das Leben zu sehen, die Orte zu besuchen, den Horizont zu weiten, das Abenteuer zu erleben. Ein „Nicht-Sesshafter“ im positivsten Sinn des Wortes.

Einer, der aus einer einfachen, dem Moslem bis heute bekannten und wichtigen Reise einen Startpunkt für eine „weltumspannende“ Entdeckung der islamischen Welt gesetzt hat.

Und dass zu Anfang des 14. Jahrhunderts im bunten, schillernden, vielfältigen Orient.
Und, vor allem, einer, der seine Erlebnisse und Eindrücke bereits damals festgehalten hat, so dass aufgrund dieses Reisetagebuches heute die weiten Wege Battutas nachvollzogen werden können. Und mehr noch, der Spiegel.Nahost-Experte Erich Follath setzt diesen „alten“ Erfahrungen je Aktualisierungen hinzu. Hat die Route in Teilen in der Gegenwart nachvollzogen und kann so den damaligen Eindrücken der besonderen Atmosphären seine eigenen, aktuellen Schlagworte ergänzend hinzufügen.

Womit auch nahe liegt, und auch das findet sich im Buch, flüssig verfasst und hervorragend zu lesen, wieder, Verbindungen zu ziehen von A nach B, vom 14. Jahrhundert in die Gegenwart. Verbindungen, die aufzeigen, was denn in diesen Jahrhunderten dazwischen an Entwicklung geschehen ist, die zum gegenwärtigen Stand führte.

Für Battuta verband sich so unter anderem mit seinen Erfahrungen in Anatolien und Istanbul der Begriff „zukunftsweisend“. Schon bei der Annäherung an die Stadt fallen die vielen unverschleierten, „modernen“ Frauen auf, welche „genauso viel Rechte genössen wie Männer“. Er selbst wird zu einem „Beschützer“ für eine Prinzessin, was ihm einen direkten Weg in die Metropole eröffnet.

Faszinierend sind diese Reiseeindrücke und die ganz besondere Persönlichkeit Battutas zu lesen, erschreckend fast vergleicht man diese reiche, tolerante und offene Kultur mit der zunehmenden sich verengenden Kultur der heutigen Tage.

„Es ist nicht das als Krankheit empfundene Leiden eines Einzelnen, sondern der millionenfach erlebte Verlust von Kultur und Atmosphäre, „Was im „Museum der Unschuld“ gegenwärtig an vielen kleinen Dingen anzuschauen ist.

Oder welch umgekehrte Entwicklung Dubai genommen hat. Die Battuta als „die dreckigste, stinkendste und unerfreulichchste vorstellbare Stadt der ganzen Welt“ bezeichnet, während in der Gegenwart von 2013 zu 2014 dort die Immobilienpreise um 40 Prozent gestiegen sind und eine der modernsten Sädte der Welt nun dort zu finden ist. In der im Jahr 2020 die erste Weltausstellung überhaupt in einer Stadt des Nahen Ostens ausgerichtet werden wird.

Tanger, Kairo, Mekka, Damaskus, Shiraz, Samarkand, Delhi, Male, Jakarta, Hangzou, Granada, vielfach und verschiedenen sind die Hauptknotenpunkte der damaligen „kulturellen Entdeckungsreise“ des wagemutigen Lebemanns, die bis heute nichts von ihrem Reiz verloren haben und die durch die sehr lebendige Darstellung Follaths mitsamt der gegenwärtigen Eindrücke ein wunderbares Bild von Entwicklungen über lange Zeiträume hinweg vermittelt. Und eine ebenso interessant Darstellung des aktuellen Status Quo der Vielfalt der islamischen Welt.

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