Mit Nachwort von
Ulrike
Draesner
Originaltitel: Den afrikanske Fam
Originalverlag: Gyldendalske Boghandel
Aus dem Dänischen
von
Gisela
Perlet
Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag,
688 Seiten,
9,0 x 15,0 cm
ISBN: 978-3-7175-2276-8
€
24,95 [D]
|
€
25,70 [A]
|
CHF
35,50*
(* empf. VK-Preis)
empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
Manesse
Erscheinungstermin:
13. Februar 2012
Dieser Titel ist lieferbar.
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Die meisterhafte Neuübersetzung nun in der „Bibliothek der Weltliteratur”
Kaum ein Klassiker des 20. Jahrhunderts strahlt eine vergleichbare Faszination aus wie „Jenseits von Afrika”. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Kenias schuf Tania Blixen ein bewegendes Stück Weltliteratur. 2010 erschien im Manesse Verlag eine um fehlende Kapitel ergänzte Neuausgabe des Buches, die nun in der „Bibliothek der Weltliteratur” lieferbar ist.
Die Majestät der Berge, die schier unendliche Weite der Savannen und deren Bewohner zogen Tania Blixen augenblicklich in den Bann, als sie sich 1914 im kolonialen Britisch-Ostafrika niederließ, heiratete und eine Kaffeeplantage betrieb. In farbigen Bildern beschreibt sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre eines vom Untergang bedrohten Paradieses. 1938 erstmals in Deutschland veröffentlicht, wurde Blixens Afrikabuch sofort zu einem riesigen Publikumserfolg. Zeitgleich mit dem Kinostart der legendären Hollywood-Verfilmung übernahm Manesse den Titel 1986 in sein Programm. „Jenseits von Afrika” erstürmte Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und bescherte dem Verlag mit bislang 335000 verkauften Exemplaren den größten Erfolg seiner Geschichte.
»Die vorliegende Neuausgabe ist eine spannende Lektüre. Sie folgt in der Übersetzung durch Gisela Perlet der dänischen Fassung Den afrikanske Farm von 1937. Also der ersten textkritischen und vor allem ungekürzten Ausgabe. Bislang galt als Grundlage für die deutsche Übertragung unter dem Titel Afrika - Dunkel lockende Welt die englische Version mit etlichen inhaltlichen wie sprachlichen Abweichungen. Zudem wird diese Ausgabe von einem Nachwort begleitet, das nicht nur zu einem erweiterten Textverständnis beiträgt. Ulrike Draesners kluger Essay liefert weitaus mehr. Sie schaut Blixen beim Schreiben über die Schulter, sitzt mit im Raum, tastet, riecht, lässt sich treiben. Sie ergründet Blixens Textgewebe, ohne es zu zerreden. Dass aus dem angestaubten Titel ›Afrika - Dunkel lockende Welt‹ nun eine ganz neue deutsche Version Jenseits von Afrika wurde, ist sehr zu begrüßen. Denn Blixen erschreibt sich einen Kontinent, den es so ja nicht gibt. Es ist vielmehr eine literarische Topografie, die eben ›jenseits‹ vom Kontinent Afrika liegt und auf keinem Atlas zu finden ist.«
Deutschlandradio – Büchermarkt (24.10.2012)
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