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Lottery Boy

Ab 11 Jahren

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16381-8

Erschienen: 21.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Das ganz große Los oder ein Ticket in die Hölle?

Der 12-jährige Waisenjunge Bully lebt mit seinem Hund Jack in den Straßen Londons. Eines Tages findet er in der letzten Geburtstagskarte, die er von seiner Mutter bekommen hat, einen Lottoschein. Volltreffer: Er hat den Jackpot geknackt! Doch ihm bleiben nur wenige Tage, um seinen Gewinn einzulösen. Und da er unter sechzehn ist, muss er auch noch jemanden finden, dem er diese Aufgabe anvertrauen kann. Die Zeit rennt und Freunde sind rar. Bald schon hat sich eine ganze Bande geldgieriger Krimineller an seine Fersen geheftet. Ein abenteuerlicher Wettlauf um Leben, Tod – und um ein Zuhause beginnt.

"Ein tolles Leseerlebnis und ich kann ohne zu Zögern eine Leseempfehlung vergeben."

melbuecherwurm.blogspot.de (02.10.2015)

Michael Byrne (Autor)

Michael Byrne studierte an der Thames Valley University und arbeitete zunächst als Englischlehrer an einer weiterführenden Schule unweit vom Flughafen Heathrow. Nachdem er nach Winchester gezogen war, was über 50 Meilen von Heathrow entfernt ist, wurde er Taxifahrer am Flughafen - eine Ironie des Schicksals, die ihm nicht entgangen ist. Michael Byrne lebt mit Tochter und Katze in Winchester. »Lottery Boy« ist sein erstes Buch.

"Ein tolles Leseerlebnis und ich kann ohne zu Zögern eine Leseempfehlung vergeben."

melbuecherwurm.blogspot.de (02.10.2015)

"Selten habe ich ein Jugendbuch gelesen, dass mich so sehr bewegt hat."

einfach-ausprobiert.de (29.10.2015)

"Mehr kann man sich von einem guten Jugendbuch nicht erhoffen."

minorherba.wordpress.com (10.11.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Bettina Münch
Originaltitel: Lottery Boy
Originalverlag: Walker, UK

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16381-8

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 21.09.2015

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nachdenklich machend

Von: tealicious books Datum: 15.11.2015

www.tealiciousbooks.blogspot.de

Bully ist 12 und lebt auf den Straßen Londons. Dahin ist er nach dem Tod seiner Mutter geflüchtet, weil er es nicht ausgehalten hat, weiter beim Freund seiner Mutter zu wohnen, der längst wieder eine neue Freundin hat und der die Asche seiner Mutter einfach in den Müllschlucker geschmissen hat. Zusammen mit seiner Hündin Jack lebt er daher seit einigen Monaten auf der Straße.
Als er zufällig in der letzten Geburtstagskarte seiner Mutter einen Lottoschein findet und feststellt, dass er den Hauptpreis gewonnen hat, ändert sich sein Leben abermals. Denn unbedacht erzählt er den erstbesten Obdachlosen, die er trifft, davon. Und so beginnt die Jagd auf ihn und seinen Schein. Während Bully versucht, den Verfolgern zu entkommen, muss er gleichzeitig einen vertrauenswürdigen Erwachsenen finden, denn mit 12 kann er den Schein nicht einlösen. Und ihm bleiben nur wenige Tage, ehe der Gewinn verfällt…

Nach der Kurzbeschreibung hatte ich eine Art skurrilen Roadtrip voll von englischem Humor erwartet. Den habe ich nicht wirklich bekommen. Klar, eine Art von Roadtrip bietet die Geschichte. Doch komisch ist sie eigentlich nicht. Eher traurig, nachdenklich machend, erschreckend. Bully tat mir beim Lesen leid, aber ich war zum Teil auch etwas genervt von ihm, seiner naiven Art, seinem Unwillen, etwas an seinem Leben zu ändern, für sich zu kämpfen.
Die Geschichte entwickelte sich am Anfang recht langsam, wurde schließlich aber zu einer actionreichen schnellen Verfolgungsjagd. Die Spannung stieg, je weiter man im Buch kam. Fand ich es am Anfang recht zäh, war ich nachher richtig gefesselt von der Geschichte und habe mit Bully gebangt.

Vor allem war der Roman allerdings deutlich brutaler als ich erwartet hatte. Die Altersempfehlung vom Verlag ist ab 11, und zumindest für mich wäre das Buch mit 11 wohl nichts gewesen. Es geht eben nicht nur um Armut und Ungerechtigkeit, sonder es geschehen Morde und Foltereien. Dabei werden sowohl Menschen als auch Hunde gequält und dieses auch, wenn auch nicht extrem ausführlich, durchaus anschaulich beschrieben. Man sollte das Buch also wohl nicht jedem 11jährigen geben. Manchen macht es sicher nichts aus, für andere könnte die Geschichte aber zu heftig sein.

Mich selbst lässt das Buch etwas zwiegespalten zurück. Es war ganz anders als erwartet und die erste Buchhälft empfand ich als ziemlich zäh. Es hat gedauert, bis mich die Geschichte richtig gepackt hat. Am Ende flog ich dann aber nur so durch die Seiten.

Das Buch lässt mich nachdenklich zurück. Es hat mich berührt, aber auch genervt.
Ein besonderes Buch, das in mir aber nicht unbedingt den Wunsch hinterlässt, mehr von dem Autor zu lesen. Ich weiß nicht genau warum, aber zwischen uns war es einfach keine Liebe auf den ersten Blick. Auch wenn das Buch gut war, fehlte mir irgendetwas.
Von mir bekommt die Geschichte daher 3,5 von 5 Sternen.

Wenn ein Gewinn zum Kopfgeld wird

Von: einfach-ausprobiert.de Datum: 27.10.2015

einfach-ausprobiert.de

Nach dem Tod seiner Mutter hält Bully nichts mehr bei seinem Stiefvater. Er lebt mit seiner Hündin Jack(y) auf den Straßen Londons und schlägt sich durch. Seine einzige Verbindung zu seinem früheren Leben ist die letzte Geburtstagskarte, die er von seiner Mutter erhalten hat.

Durch einen Zufall findet er in dieser Karte einen Lottoschein, der "das große Los" ist. Überglücklich, aber auch völlig unbedacht erzählt er bekannten Stadtstreichern davon und setzt damit ein Kopfgeld auf sich selbst aus.

Michael Byrnes all-age Roman (vom Verlag ab 11 Jahren deklariert) macht das Dillemma eines Millionengewinns deutlich. Nicht nur, dass Bully das Geld aufgrund seines Alters selbst nicht einfordern kann Er muss auch erkennen, dass Freunde nicht immer vertrauenswürdig sind und Geld, vor alem viel Geld in Reichweite, die schlechtesten Seiten in Menschen hervor bringen kann.

Das Buch ist wirklich erstaunlich. Die ersten Seiten sind einfach nur traurig, doch schnell wird Bullys Leben auf der Straße akzeptiert. Sein Glück ist ebenso spürbar, wie die falschen Entscheidungen, die er trifft. Die schlechten Erfahrungen, die er machen muss, lassen den Leser nachdenklich und bestürzt zurück. So viele Menschen, die auf der Straße leben und die wir im Alltag nicht einmal mehr registrieren, darunter Kinder und Jugendliche.

Mitunter wird es für den "Lottery Boy" sehr brutal, zum Glück ohne die Szenen mit übermäßig viel Blut auszuschmücken. Die dunklen Seiten des auf-der-Straße-Lebens wird nicht verheimlicht. Kriminalität gegen und unter Obdachlose(n) ist ein Thema, aber auch die Lieblosigkeit gegenüber "angeheirateten" Kindern, die nach dem Tod des Elternteils "übrig" sind. Auf sanfte Gemüter kann das Geschehen verstörend wirken. Junge Leser sollten die Möglichkeit haben das Buch mit einem Erwachsenen zu besprechen.

Selten habe ich ein Jugendbuch gelesen, dass mich so sehr bewegt hat wie "Lottery Boy". Es ist ein Buch, dass erwachsener macht und nicht einfach nur der Unterhaltung dient (das heißt aber nicht, dass es nicht gut zu lesen ist oder langweilig ist. Ganz im Gegenteil!). Deswegen würde ich es nicht einfach jedem empfehlen, sondern für Jugendliche mit einer entsprechenden Reife, sowie Erwachsenen, die sich vor Jugendbüchern mit Tiefgang nicht scheuen.

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