Originaltitel: A Lie about my Father
Originalverlag: Jonathan Cape, London 2006
Aus dem Englischen
von
Bernhard
Robben
Deutsche Erstausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
384 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8135-0315-9
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
Knaus
Erscheinungstermin:
8. März 2011
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Eine Geschichte von alttestamentarischer Wucht – John Burnsides großer Text über seinen Hass auf den Vater
Am Ende wünscht John Burnside seinem Vater nur noch den Tod. Er hat für den Mann, der über Jahre die Familie terrorisiert, der lügt und säuft, einzig Hass übrig. Doch er verbirgt seine Gefühle und schweigt. Bis die Begegnung mit einem Fremden ihn zwingt, sich seinen Erinnerungen zu stellen und diese Geschichte von alttestamentarischer Wucht zu erzählen.
Der Vater war ein Nichts. Als Säugling auf einer Türschwelle abgelegt. Zeitlebens erfindet er sich in unzähligen Lügen eine Herkunft, will Anerkennung und Bedeutung. Er ist brutal, ein Großmaul, ein schwerer Trinker, ein Tyrann. Seine Verachtung zerstört alles, die Mutter, die Familie, John. Dieser hat als junger Mann massivste Suchtprobleme, landet in der Psychiatrie und erkennt in den eigenen Exzessen den Vater. Erst die Entdeckung der Welt der Literatur eröffnet ihm eine Perspektive. Nur einem Autor vom Kaliber John Burnsides kann es gelingen, eine solche, auch noch autobiographische Geschichte in Literatur zu überführen. So ist dieses Buch ein radikal wahrer Blick in die menschlichen Abgründe und zugleich eine Feier der Sprache.
"Der Schotte John Burnside ist einer der größten Schriftsteller, und ‚Lügen über meinen Vater' sein vielleicht stärkstes Werk. Wie sich über einen Schriftsteller äußern, dessen Werk einem so eindrucksvoll, so gewaltig erscheint, dass man lieber nichts sagen würde? … John Burnside ist einer der ungeheuerlichsten Schriftsteller der Welt. … Seine früheren Bücher sind von hypnotischer Wucht und einer stilistischen Brillianz, die bei wenigen zeitgenössischen Autoren zu finden ist ... ‚Lügen über meinen Vater' ist ein Buch voller Sätze, die das eigene Leben plötzlich erhellen und den Leser verstehen lassen, was er seit Jahren und Jahrzehnten gefühlt und gedacht hat, ohne es je an die Oberfläche gebracht zu haben."
Thomas Glavinic, FAZ (12.03.2011)
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