VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Nacht ohne Sterne

Ab 14 Jahren

Kundenrezensionen (35)

€ 18,99 [D]
€ 19,60 [A] | CHF 25,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16320-7

Erschienen: 28.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Romantisch, düster und aufregend fantastisch

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...

"Eine wunderschöne romantische und fantastische Geschichte, die mich begeistern konnte."

letannasblog.blogspot.de (06.10.2015)

Gesa Schwartz (Autorin)

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

"Eine wunderschöne romantische und fantastische Geschichte, die mich begeistern konnte."

letannasblog.blogspot.de (06.10.2015)

"Ein absolutes Herzensbuch! Die Charaktere sind authentisch, die Story ist großartig und der Schreibstil ist wunderschön und trifft mitten ins Herz."

prowling-books.blogspot.de (10.10.2015)

"Das Buch hat mich einfach abgeholt und mitgenommen. Es war so unglaublich spannend und wunderschön. Ich habe es geliebt, es zu lesen."

buecherblumen.blogspot.de (14.10.2015)

"Der Schreibstil von Gesa Schwartz ist einfach episch!"

Ninni SchockiBooks (05.10.2015)

"Wunderschön! Sehr poetisch!"

Exlibris Lisa (11.10.2015)

mehr anzeigen

ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 544 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16320-7

€ 18,99 [D] | € 19,60 [A] | CHF 25,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 28.09.2015

Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder direkt bei:

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

"Nacht ohne Sterne" von Gesa Schwarzt

Von: Selina's Book Obsession Datum: 03.05.2016

www.selinasbookobsession.blogspot.de/

Dieser Buchwunsch war ein echter Cover-Kauf. Es sieht einfach mega schön aus, als ich den Umschlag sah, musste ich es unbedingt haben. Und als ich dann auf dem Klappentext noch gelesen hab, dass es um Elfen geht, war jeder Zweifel beseitigt. Doch Gesa Schwartz' Elfen sind nicht wie die klassischen Märchenfiguren und leben in einer längst vergangenen Zeit - sie leben unter uns, in unserem Zeitalter (solange man in New York wohnt zumindest). Diese Kombination habe ich noch nicht oft getroffen, doch sie schadet dem Buch keineswegs. Denn die klassischen Märchenfiguren finden sich auch in einem modernen Elfenroman wider: Die böse, kaltherzige Königin, der dunkle, geheimnissvolle Prinz, dem man nicht trauen sollte, dem gegenüber der strahlende beste Freund und erhabene Krieger, dann wäre da noch der graumsame, rachsüchtige Krieger, sowie der böse König, der vielleicht doch einen weichen Kern hat. Und eine Heldin in der Außenseiterrolle. Sogar mit Brille, was, finde ich, in Büchern viel zu selten vor kommt oder eine Rolle spielt.
Die Handlung ist sehr kreativ und der Leser wird fortgerissen in eine fremde Welt. Und das meine ich wortwörtlich. Teilweise fand ich das Lesen von "Nacht ohne Sterne" etwas anstrengend, da sehr viel sehr schnell passiert. Es gibt keine Absätze mit reinen Erklärungen, die dem Leser etwas Hintergrundwissen vermitteln - was dann doch manchmal fehlt. Wie Naya musste ich mich in einer fremden Welt zurecht finden, ohne sie gänzlich zu begreifen. "Eiskalte Glut" oder "die Flammen der Stromschnellen" finden sich nämlich nicht unbedingt in meinem Erfahrungs(wort)schatz. Gesa Schwarzt schreibt sehr bildhaft und bunt, lebhaft und rasant. Gegensätze sollen wie Selbstverständlichkeiten scheinen, doch hier hätte sie sich etwas mehr Zeit für den Leser nehmen können. Vielleicht fällt es mir aber beim nächsten lesen dann einfacher. Denn die Welten, die sie auf die Seiten bannt, sind wunderschön und nie im Leben würde ich auf solch tolle Formulierungen und Ideen kommen. Zu diesem Punkt der Rezension habe ich in "Die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers einen Satz gefunden, der hier super passt: "Es war, als ginge man in einem verschwenderisch illustrierten Buch spazieren, in dem ein künstlerischer Einfall den nächsten übertrumpfte." Ein bisschen so habe ich mich in "Nacht ohne Sterne" gefühlt.
Das Cover ist wunderschön, ebenso die Geschichte. Auch wenn ich mich manchmal etwas überfordert gefühlt habe.

High Fantasy-Lesefeeling mit dunkel-spannender Atmosphäre

Von: Damaris Datum: 26.04.2016

www.damarisliest.de

Gesa Schwartz erhielt für ihren Debütroman "Grim: Das Siegel des Feuers" den Deutschen Phantastik Preis. Es folgten mehrere umfangreiche Fantasyromane. "Nacht ohne Sterne" ist ihr erster phantastischer Jugendroman, über Naya, die in einen lichtdunklen Krieg zwischen Elfenvölkern gerät. Trotzdessen, dass sich der Roman komplett anders darstellt als vermutet, liest sich das Buch äußerst atmosphärisch und anziehend-düster.

"Manchmal würde ich gern wie die anderen in der Schule einfach nichts von der Welt ahnen, die sich vor mir verbirgt - oder einen Blick hineinwerfen können, und sei es auch nur für einen Moment. Ich bin ein Mensch, aber nicht nur. Ich bin eine Elfe, aber nicht genug. Irgendwie bin ich gar nichts und dabei fast genauso blind wie die Menschen" - S. 23

"Nacht ohne Sterne" beginnt, wie viele Urban Fantasy-Romane, mit der Hauptprotagonistin Naya, direkt in New York. Lange wird man von der Autorin über die Grundmauern ihres Weltenentwurfs nicht im Unklaren gelassen, denn gleich zu Anfang geht es gut zur Sache. Darauf folgt ein genau umrissener Überblick, um was es in der Geschichte geht. Schnell wird klar, dass sich Naya und Begleiter nicht lange in New York aufhalten werden. Dessen Flair und Potenzial wird kein bisschen genutzt, was schade ist. "Nacht ohne Sterne" liest sich weniger wie ein Urban Fantasy-, mehr wie ein High Fantasy-Roman, dafür einer mit düsterem Sog und dunkler Anziehungskraft. Phantastische Elemente werden priorisiert und sind mitunter etwas abstrakt. Eine gute Vorstellungskraft sollte man für das Buch mitbringen.

"Grausame Königin des Lichts", flüsterte sie. "Lieber bin ich ein Schatten als ein Teil von deiner Finsternis!" - S. 236

Naya ist eine mutige und schlaue Halbelfe, der eine Rolle zuteil wird, die sie sich wohl nie hätte träumen lassen. An ihrer Seite stehen (mit wechselnder Intensität) Jaron, ein Lichtelf, und Vidar, ein Dunkelelf. Mit beiden männlichen Protagonisten erlebt Naya große und kleine Überraschungen, und es ist fast unmöglich festzulegen, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Das ist sehr geschickt gemacht.

Sprachlich spielt das Buch in einer ganz eigenen Liga. Die Autorin schreibt sehr bildlich und genau. Das muss man mögen, da lange Beschreibungen, Rückblenden und innere Monologe/Überlegungen nicht ausbleiben. Die Vorliebe für gegensätzliche Adjektive (eisglühend, schattenschnell, ...) macht den Stil zu etwas ganz Besonderem. Zwar ist dieses Art des Lesens zuweilen etwas anstrengend, da man solche Gegensätzlichkeiten erst verarbeiten muss, man wird dafür mit einer ganz eigenen und speziellen Atmosphäre belohnt. Leicht zu lesen ist das aber keinesfalls. Das Buch ist plausibel abgeschlossen.

Das persönliche Fazit
Obwohl das Lesefeeling und die Umsetzung der Thematik anders war als ich das erwartete, habe ich mich mit "Licht ohne Sterne" sehr wohl gefühlt. Die besondere Sprache bewirkt eine ganz eigene, dunkel-spannende Atmosphäre und die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet (Vidar!). Die vermeintliche Dreiecksbeziehung weiß zu überraschen, und Gut und Böse sind niemals Schwarz-Weiß, sondern enthalten viele Graustufen. Das gefällt mir! Das Buch ist ein "richtiges" Fantasy-Werk, den Urban Fantasy-Part vermisst man nur kurz.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin