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Joachim Bauer

Schmerzgrenze

Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 7 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-89667-437-1
€ 18,95 [D] | € 19,50 [A] | CHF 27,50* (* empf. VK-Preis) empfohlener Verkaufspreis

Verlag: Blessing

Erscheinungstermin: 11. April 2011
Dieser Titel ist lieferbar.

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Schmerz erzeugt Aggression. Doch die „Schmerzgrenze“ des Gehirns verläuft anders, als wir bisher dachten

Brutale Gewalt in aller Öffentlichkeit, Amokläufe an Schulen, tödliche ethnische Konflikte und Kriege um knapper werdende Ressourcen: Das Phänomen der Aggression wird immer bedrängender und macht uns Angst.

Der „Aggressionstrieb”, folgenreiche Erfindung von Sigmund Freud und Konrad Lorenz, erklärte die Gewalt zur unverrückbaren Konstante der menschlichen Natur. Joachim Bauer entlarvt den Mythos des Aggressionstriebes und liefert mit Schmerzgrenze eine Neukonzeption des Gewaltphänomens, die auf neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Evolutionärer Zweck der Aggression ist, uns gegen die Zufügung von Schmerzen wehren zu können. Doch die Schmerzgrenze des Gehirns verläuft anders, als wir bisher dachten. Unser Gehirn bewertet Ausgrenzung und Demütigungen wie körperlichen Schmerz und reagiert deshalb auch darauf mit Aggression. Dies bedeutet: Aggression steht im Dienste der Verteidigung sozialer Bindungen.

Auch Armut bedeutet Ausgrenzung und Demütigung, zumal wenn sie sich im Angesicht von Reichtum ausbreitet. Wasser, Nahrung und Rohstoffe werden auf unserem Globus zur immer knapperen Ressource. Wenn wir das Problem der ungerechten Ressourcenverteilung nicht in den Griff bekommen, wird die Gewalt weltweit zunehmen und die menschliche Existenz bedrohen.

Joachim Bauers neues Buch „Schmerzgrenze” zeigt: Nur Fairness, Kooperation und ein neues Verständnis der Mechanismen der Gewalt können einen Weg aus der Aggressionsspirale weisen.

 
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"Auch wenn Joachim Bauers Buch in seinen Zukunftsperspektiven nicht besonders erfreulich ist, so ist es doch ein echter Glücksfall. Es zeigt überzeugend: Es gibt keine Erbsünde namens "Aggressionstrieb"; der Mensch ist biologisch auf Gerechtigkeit geeicht; und das Wohlergehen des Nächsten ist auch unser Glück. Damit sich unsere Wahrnehmung für die Wurzeln der Aggression umpolen kann, reicht die Lektüre einer Rezension allerdings nicht. Deshalb wünsche ich der Schmerzgrenze grösste Verbreitung. Es liest sich leicht, bringt eine Fülle anschaulicher Experimente und ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend."

Christoph Pfluger, Zeitpunkt (01.01.2012)

 
 
 
 

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