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Tote Mädchen lügen nicht

Ab 13 Jahren

Kundenrezensionen (15)

€ 14,95 [D]
€ 15,40 [A] | CHF 19,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-16020-6

Erschienen: 16.03.2009
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Stimme der Toten, ein Ruf nach Leben

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Ein Roman, der unter die Haut geht.

Zum Special über »Tote Mädchen lügen nicht«

„Dieses Buch ist so spannend, dass man Mühe hat, es auch nur für einen Moment wegzulegen. Ein Buch, das unter die Haut geht.“

Nordbayerische Kurier (08.08.2009)

Jay Asher (Autor)

Jay Asher bekam die Idee zu dem Buch während einer Audioführung in einem Museum. Er war fasziniert von der Stimme in seinem Ohr, die ihm erklärte, was er sah. Sein erster Roman, „Tote Mädchen lügen nicht“, wurde weltweit zu einem sensationellen Erfolg. Der Autor lebt in Kalifornien.


Knut Krüger (Übersetzer)

Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

„Dieses Buch ist so spannend, dass man Mühe hat, es auch nur für einen Moment wegzulegen. Ein Buch, das unter die Haut geht.“

Nordbayerische Kurier (08.08.2009)

"Dieses Buch ist absolut lesenswert, es ist Nervenkitzel pur."

Badische Zeitung (26.08.2013)

»Wer in diesem Jahr nur ein einziges Buch lesen kann, der sollte sich für Tote Mädchen lügen nicht entscheiden.«

Leserstimme aus USA

»Dieses Buch wird kein Leser weglegen! Asher weiß genau, wie er sein Publikum fesseln kann.«

Publishers Weekly

"Jay Asher erzählt diese aufwühlende Geschichte nicht eindimensional, sondern er bedient sich mehrerer Erzählebenen und verschiedener Stimmen."

Buch und Maus (01.06.2009)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger
Originaltitel: 13 Reasons Why
Originalverlag: Penguin US

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16020-6

€ 14,95 [D] | € 15,40 [A] | CHF 19,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 16.03.2009

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Ein heikles Thema in Perfektion verpackt

Von: Vanessa´s Bibliothek Datum: 14.05.2016

vanessasbibliothek.blogspot.de/

Absolute Kaufempfehlung!
Seit langem ein Buch, was mir wirklich unter die Haut geht! Und worüber ich noch lange nachgedacht habe, als ich es beendet hatte.
Selbstmord ist ein wirklich heikles Thema und kann einen selbst schneller betreffen, als man möchte. Egal ob man selbst drüber nachdenkt oder Freunde, Familie oder jemand den man flüchtig kennt.
Hier wird das Thema in einer wirklich tollen Geschichte aufgegriffen und das Buch ist ein guter Einstieg in das Thema.
Wie im Klappentext beschrieben, wird Clay durch die Kassetten von Hannah geführt. Diese hat Suizid begangen und erklärt auf diesen Kassetten, wie es dazu kommen konnte. Hannah nimmt Clay mit auf eine Reise durch ihr Leben und ihre Stadt und erklärt an einzelnen Orten, was dort passiert ist, was indirekt und direkt zu ihrer Entscheidung beigetragen hat. Und ich denke auch, dass Taten von anderen und Gerüchte sehr viel Leid verursachen können. Viele Menschen kommen damit nicht zurecht.
Das Buch zeigt das ganz deutlich und auch in einer Weise, die beeindruckend ist.
Fast jedes Mal, wenn ich dieses Buch anschaue, gerate ich wieder ins Grübeln und das passiert mir nicht häufig bei Büchern. Wenn ihr es gelesen habt, dann versteht ihr auch was ich meine.

Fazit
5/5
Dieses Buch geht direkt unter die Haut und hinterlässt seine Spuren! Wer ein Wochenende Zeit hat, sollte sich "Tote Mädchen lügen nicht" schnappen, denn so einfach aus der Hand zu legen ist dieses Buch definitiv nicht.

Buchrezension: Jay Asher – Tote Mädchen lügen nicht

Von: Claudias Wortwelten Datum: 06.02.2016

www.claudiabett.com

nhalt:

Als Clay Jenson eines Tages von der Schule nach Hause kommt, findet er vor der Haustür ein an ihn adressiertes Päckchen, in dem sich sieben Musikkassetten befinden. In der Garage seiner Eltern legt er die erste Kassette in einen alten Gettoblaster, drückt die Play-Taste und hört die Stimme von Hannah, einer ehemaligen Mitschülerin, die zwei Wochen zuvor Selbstmord begangen hatte. Niemand konnte sich zunächst erklären, warum das junge Mädchen freiwillig aus dem Leben schied, aber auf diesen Tonbändern erzählt Hannah nun ihre Geschichte. Sie gibt 13 Gründe an, die sie in den Tod trieben und benennt 13 Personen, die ihren Anteil daran hatten, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sah und zwingt diese nun, sich ihre Kassetten anzuhören. Offenbar gehört auch Clay zu dem Personenkreis, den Hannah für ihren Freitod verantwortlich macht, aber ihm ist nicht bewusst, sie jemals verletzt oder gekränkt zu haben, denn er war heimlich in sie verliebt und lediglich zu schüchtern, um offen zu seinen Gefühlen zu stehen. Er besorgt sich einen Walkman, wandert mit Hannahs Stimme im Ohr durch die Straßen und besucht die Orte, die sie auf einer Karte markiert hat und an denen sich die Geschehnisse, von denen sie berichtet, zugetragen haben. Gebannt lauscht er Hannahs Worten und versucht zu ergründen, warum seine ehemalige Mitschülerin und das Mädchen, das er liebte, nicht mehr leben wollte.

Meine persönliche Meinung:

Ich habe Tote Mädchen lügen nicht innerhalb von zwei Tagen gelesen, was nicht nur an dem flüssig zu lesenden Schreibstil des Autors lag, sondern vor allem daran, dass ich unbedingt wissen wollte, was Hannah bewogen hat, sich das Leben zu nehmen und inwiefern Clay Schuld an ihrem Suizid trägt. Gebannt folgte ich an seiner Seite Hannahs Worten, die kursiv gedruckt sind und immer wieder von Clays Gedanken unterbrochen werden. Ich fühlte mich hin- und hergerissen, denn zum einen ist mir Clay sofort ans Herz gewachsen, weil er ein sensibler Junge zu sein scheint, der mit der Situation vollkommen überfordert ist und zum anderen war ich erschüttert von Hannahs Geschichte. Ich durchlebte mit Clay all die Wut, Trauer, Ohnmacht und Verzweiflung, die er durchlitt und war manchmal fast wütend auf Hannah, weil sie ihre Mitmenschen mit diesem Gefühl der Schuld zurückließ. Bisweilen wollte ich dieses Mädchen einfach nur schütteln und ihr sagen, dass das, was ihr wiederfahren ist, noch lange kein Grund ist, sich umzubringen, denn einige ihrer Probleme sind so banal und alltäglich, dass sie unmöglich dazu führen können und dürfen, den Lebensmut zu verlieren und einfach aufzugeben. Ich wollte Hannah erklären, dass dies alles doch nur lächerliche Gerüchte, Hänseleien und Verletzungen sind, wie sie jeder von uns schon mehrfach erlebt hat, sie sich wehren oder Hilfe holen soll, aber je mehr ich von Hannah erfahren habe, umso besser konnte ich mich in ihre Not und ihre Verzweiflung einfühlen. Nicht die einzelnen kleinen Demütigungen, sondern die Summe aller Kränkungen, die auf sie einstürzten und kein Ende nahmen, führten dazu, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sah, als ihrem Leben ein Ende zu setzen. Immer wieder hat sie versucht, Freunde zu finden, ihren Mitmenschen ein bisschen Vertrauen entgegenzubringen, kleine Signale zu senden, mit denen sie ihre Verzweiflung zum Ausdruck bringen wollte, aber sie wurde stets aufs Neue enttäuscht, ihr Vertrauen wurde immer wieder missbraucht und niemand hat ihre Not erkannt.
Ja, Tote Mädchen lügen nicht ist in erster Linie ein Jugendbuch und sollte an jeder Schule gelesen werden, um zu zeigen, wohin auch noch so harmlose Sticheleien führen können, aber es sollte auch von Erwachsenen gelesen werden, denn das Verbreiten von Gerüchten, demütigende und erniedrigende Äußerungen sowie Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber anderen sind durchaus keine Phänomene, die nur Jugendliche betreffen. Ich habe das Buch nicht nur als eine spannende und gleichzeitig sensible Auseinandersetzung mit Themen wie Suizid und Mobbing, sondern vor allem als ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit, Respekt und Empathie im Umgang mit unseren Mitmenschen gelesen und kann es deshalb uneingeschränkt an Leser jeden Alters weiterempfehlen.

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