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Totenfrau Thriller

Kundenrezensionen (41)

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75442-7

Erschienen: 10.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.

Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück.

"Eine Adrenalin-Spritze für das Krimi-Genre! Die Totenfrau ist eine rasende Rachegöttin, die einen schauern lässt. Ein Hammerbuch."

Kester Schlenz – STERN

BERNHARD AICHNER BEIM BTB VERLAG

Die Max-Broll-Krimis

Die Totenfrau-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Bernhard Aichner (Autor)

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Für seinen Thriller Totenfrau erntete er begeisterte Kritiken, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in zwölf Länder verkauft, eine Fernsehserie ist in Vorbereitung.

"Eine Adrenalin-Spritze für das Krimi-Genre! Die Totenfrau ist eine rasende Rachegöttin, die einen schauern lässt. Ein Hammerbuch."

Kester Schlenz – STERN

"Ein toller Thriller! Karg in der Sprache, manchmal Sätze so kurz wie in einem Telegramm. Das sorgt für atemlose Spannung. (…) Man fiebert als Leser tatsächlich mit einer Mörderin mit und drückt ihr die Daumen, dass sie ihren brutalen Rachefeldzug beenden kann."

Oliver Steuck, WDR 2

"Das Fiese an diesem Buch ist: man ahnt, dass es einem an die Nieren geht, aber man kommt nicht mehr davon los."

BRIGITTE

"Packender Thriller."

NEWS

"Spannung pur, Krimi vom Feinsten."

Reinhard Jahn, WDR5

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TOTENFRAU TV Folge 1

03.06.2016 | 19:30 Uhr | Wels

Lesung

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Thalia EKZ Max-Center
Gunskirchnerstraße 7
4600 Wels

Tel. 0043/7242/350384, maxcenter.wels@thalia.at

12.06.2016 - 18.06.2016 | Achenkirch

Schreibworkshop
HAYMONschreibschule
Gebühr: 980 €
Frühbucher bis 30.4.2016: 930 €

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03.07.2016 | 11:00 Uhr | Frankfurt

Lesung und Gespräch
Moderation: Martin Maria Schwarz (hr)

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04.07.2016 | 19:30 Uhr | Essen

Lesung

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12.07.2016 - 02.08.2016

"Spinnen und Schreiben"
Sommerakademie mit Bernhard Aichner, Kreativurlaub auf Zakynthos

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14.08.2016 | 20:00 Uhr | Ischgl

Literaturwanderung und Kriminacht

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16.09.2016 | Oberndorf in Tirol

Lesung

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Sepp Hofer Tischlerei und Möbelhandel
Pass-Thurn-Straße 3
6372 Oberndorf in Tirol

Tel. +43 5356 62994

19.09.2016 | 19:30 Uhr | Hamm

Vorstellung der Mord am Hellweg - Anthologie "Glaube.Liebe.Leichenschau"

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21.09.2016 | 19:30 Uhr | Holzwickede

Lesung im Rahmen von "Mord am Hellweg"

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ORIGINALAUSGABE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-442-75442-7

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 10.03.2014

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

"Und ja, es musste sein."

Von: Mikka Liest Datum: 26.04.2016

mikkaliest.blogspot.de

Handlung:

Mark, der Mann der jungen Bestatterin Blum, wird vor ihren Augen überfahren und stirbt. Ihre große Liebe, der Vater ihrer Kinder, tot, einfach so. Fahrerflucht, keine Antworten. Ihr glückliches Bilderbuch-Leben bricht in sich zusammen.

Dann findet sie Tonaufnahmen auf dem Smartphone ihres Mannes, der Polizist war: Interviews mit einer jungen Frau, Dunja, die davon berichtet, wie sie fünf Jahre lang in einem Keller misshandelt, vergewaltigt und gequält wurde. Von fünf Männern: dem Koch, dem Priester, dem Jäger, dem Fotographen und dem Clown. Niemand will Dunja glauben. Nur Mark. Und jetzt auch Blum, die zunehmend der Verdacht beschleicht, dass Mark deswegen sterben musste. Sie sucht nach Antworten… Und dann sucht sie nach Rache.

Meine Meinung:

In meinen Augen ist "Totenfrau" ein Thriller, der polarisiert.

Die Geschichte ist auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich für das Genre (auch wenn es sonst meist Männer sind, die auf blutigen Rachefeldzug gehen, und nicht junge Mütter). Tatsächlich fand ich sie sehr spannend, mit enormer Sogwirkung! Sie ließ mich von der ersten bis zur letzten Seite einfach nicht mehr los, ich habe mich nie gelangweilt… Und deswegen liest man doch Thriller.

Nein, was ich so polarisierend finde, ist die Hauptfigur: Brünhilde Blum.

Denn Blum mordet.

Nicht aus Lust am Töten, sondern, weil sie es für zwingend nötig erachtet. Rache. Gerechtigkeit. Schutz möglicher künftiger Opfer der Widerlinge, die sie abschlachtet. Ihre Ziele fand ich nachvollziehbar. Zum Teil habe ich mich sogar mit Unbehagen dabei ertappt, dass ich ihre Methoden billigte oder gar insgeheim guthieß. Kann man - darf man! - rechtfertigen, was sie da tut? Ich habe mich oft gefragt, ob sie nicht andere Wege hätte finden können.

So polarisierend das ist, so faszinierend ist es meines Erachtens auch.

Die beinahe gelassene Selbstverständlichkeit, mit der Blum tötet, macht auf traurige Art Sinn. Sie ist als Kind nicht mit Liebe und Verständnis groß geworden, sie wurde abgerichtet zur perfekten Arbeitskraft. Statt mit Puppen zu spielen oder im Park zu schaukeln, musste sie im Bestattungsunternehmen des Vaters schon mit sieben Jahren Leichen waschen und mit zehn Münder zunähen. Spurte sie einmal nicht, wurde sie in einem Sarg eingeschlossen. Was klingt wie die abgedroschene Entschuldigung für den soziopathischen Bösewicht eines Buches, ist hier die Hintergrundgeschichte einer Heldin mit soziopathischen Zügen. Ich fand sehr originell, wie hier die Erwartungen auf den Kopf gestellt werden.

Fand ich Blum liebenswert? Nein. Fand ich alles gut, was sie tat? Nein. War sie eine interessante Protagonistin? Auf jeden Fall. Aber mitfühlen konnte ich mit ihr nur selten, trotz ihrer tiefen Liebe zu ihren Kindern und Mark. Trotzdem: ich fand sie unglaublich gut geschrieben, gerade weil sie es dem Leser nicht einfach macht. Die anderen Charaktere blieben für mich dagegen eher blass, bloße Randerscheinungen - Statisten in Blums Drama.

Heftige Emotionen kamen in vielen Szenen gar nicht bei mir an. Das lag sicher vor allem am ungewöhnlichen Schreibstil, denn der ist oft nüchtern, minimalistisch. Kurze Sätze. Dialoge, die aufs absolute Minimum reduziert werden.

Zitat:
- Wann kommst du wieder?
- Spät.
- Schwierige Dinge?
- Ja.
- Welche?
- Das willst du nicht wissen, Blum.

Und trotzdem: Ich liebe den Schreibstil und die prägnante "Stimme" des Autors. Sie hat etwas Drängendes, Atemloses, das mich immer wieder gepackt hat. Manchmal erwischten mich die kurzen, abgehackten Sätze eiskalt, wie ein Schlag ins Gesicht, während sich in anderen Szenen sogar eine unerwartete Poesie entfaltete.

Zitat:
Sie lächelt, weil sie weiß, dass es bald zu Ende geht. Dass sie aufhören werden zu schreien, dass endlich alles gut sein wird. Warm alles, glücklich fast. Da sind nur sie und der Himmel. Sonst nichts. Endlich leben.

Für einen Thriller ist die Geschichte sehr gradlinig, und sie hatte für mich nur wenige Überraschungen zu bieten; tatsächlich habe ich zwei unerwartete Wendungen am Schluss schon nach den ersten hundert Seiten vorausgeahnt. Ich fand auch nicht immer alles 100%ig glaubhaft. Blum hat geradezu unverschämtes Glück, ihr fliegen die Antworten oft nur so zu…

Ich kann mir meine eigene Faszination mit diesem Buch nur so erklären: man weiß eigentlich, was passieren wird, aber das ist auch nicht das Wichtige - was so fesselnd wie verstörend ist, ist Blums Abstieg in einen fatalen, immer schneller werdenden Zyklus der Selbstjustiz. Wie es sie verändert. Was von ihr noch bleibt.

Fazit:

Eigentlich ist es fast eher ein Psychodrama als ein Thriller, aber ich fand das Buch unglaublich spannend. Trotz einer eher gradlinigen Handlung konnte ich mich der Anziehungskraft der schwierigen, oft skrupellosen Heldin der Geschichte einfach nicht entziehen. Ihre Handlungen sind so ungeheuerlich wie nachvollziehbar; sie tötet und dennoch ist sie kein Monster. Den Schreibstil kann man wahrscheinlich nur hassen oder lieben, deswegen würde ich auf jeden Fall empfehlen, erstmal eine Leseprobe herunterzuladen.

Ein bequemes Buch ist es nicht, aber ich fand es sehr lohnend, mich darauf einzulassen und darüber nachzudenken.

Sehr blutig und verstörend – aber verdammt gut!

Von: I_love_books Datum: 12.04.2016

www.leseleidenschaft.de

Blum, dieser Name steht für eine liebevolle Mutter zweier Kinder, für eine geliebte Ehefrau, für eine witzige und schlagfertige Frau, welche einen äußerst ungewöhnlichem Beruf nachgeht: Sie ist Bestatterin. Ihr Leben scheint perfekt und Blum ist unsagbar glücklich – bis zu dem Tag, an dem ihr Ehemann Mark mit dem Motorrad das Grundstück verlässt und auf der Straße vor ihren Augen überfahren wird. Fahrerflucht! So viel Blut! Und Mark liegt tot in ihren Armen…

Tage der Trauer bestimmen nun das Leben von Blum, ihren Kindern und ihrem Schwiegervater. Doch sie lässt es sich nicht nehmen, Mark die letzte Ehre zu erweisen und ihn für sein Begräbnis persönlich vorzubereiten. Danach hat sie jedoch nicht einmal mehr die Kraft, das Bestattungsinstitut weiterzuleiten. Sie verkriecht sich in Marks Büro, um ihn noch einmal nah zu sein, bevor sie seine Habseligkeiten aufräumen will. Eines Nachts findet sie dort ominöse Tonbandaufnahmen einer Frau auf seinem Handy. Blum beginnt zu zweifeln. Ist diese Frau tatsächlich nur Zeugin/Opfer eines polizeilichem Ermittlungsverfahrens, für das sich ihr Mann in den letzten Wochen engagierte oder steckt da mehr dahinter? Eifersucht brodelt in ihr auf und so hört sie die Aufzeichnungen zu Ende, die keineswegs für sie bestimmt waren. Was ihr da zu Ohren kommt ist unfassbar, widerlich und grausam – es brennt sich in ihr Gedächtnis ein. Sie muss diese Frau finden, koste es was es wolle!
Als dann der Verdacht aufkommt, dass ihr Mann ermordet wurde, beginnt das neue Ich von Blum so langsam zu bröckeln. Dieses Ich existiert nämlich erst, seitdem sie Mark begegnete. Davor war sie das Adoptivkind einer Bestatterfamilie, dass ab dem dritten Lebensjahr schlagartig keine Kindheit mehr hatte und Unvorstellbares erlebte. Plötzlich kommt eine rachelüstige, nach Selbstjustiz schreiende Blum an die Oberfläche und sie plant einen morbiden Schachzug gegen all diejenigen, die ihren Mann auf dem Gewissen haben.

Mein Fazit

Mal ehrlich, das was der Klappentext verspricht ist ein harmloser Abriss der tatsächlichen Handlung. Dieses Buch ist keinesfalls etwas für zart besaitete Leser/Zuhörer – es geht eklig und blutig zur Sache. Man ahnt gar nicht, wozu ein Wesen in der Lage ist, welches von Klein auf perfiden Abartigkeiten ausgesetzt wurde. Blum wird letztendlich zur Rächerin und kennt keine Gnade.

Für mich ist „Totenfrau“ ganz eindeutig einer der fesselndsten Thriller des Jahres, welcher den Zuhörer noch an der einen oder anderen Stelle böse überraschen wird. Die Kombination aus der knackigen Schreibweise des Autors und der herausragenden Sprecherleistung von Christian Berkel lässt ein Gesamtwerk entstehen, welches seinesgleichen sucht.

Herr Aichner, bitte mehr davon! Ich bin gespannt auf das nächste Buch "Totenhaus".

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Von: Ines Strickrodt aus Erfurt Datum: 04.02.2014

Buchhandlung: Buch Stapp

Ein fantastisches Buch !!!!

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