Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
320 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-421-04419-8
€
19,95 [D]
|
€
20,60 [A]
|
CHF
28,50*
(* empf. VK-Preis)
empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
DVA Sachbuch
Erscheinungstermin:
15. März 2010
Dieser Titel ist lieferbar.
Weitere Ausgabearten:
» Paperback
» eBook
Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder direkt bei:
| Lesen & Suchen mit dem Flash-Reader | |
| Um unseren Flash-Reader nutzen zu können, benötigen Sie eine aktuelle Flash-Version. Jetzt herunterladen von www.adobe.com. | |
Sterben dürfen – die Streitschrift eines Arztes
Die Würde des Menschen muss auch und gerade bei unheilbar kranken und alten Menschen respektiert und bewahrt bleiben. Viel zu oft allerdings setzen sich Ärzte über den Willen ihrer Patienten hinweg, tun alles, was medizinisch und technisch möglich ist, und tragen so eher zur qualvollen Sterbeverzögerung als zur sinnvollen Lebensverlängerung bei. Aber Lebensverlängerung, so de Ridder, darf nie zum Selbstzweck werden. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende.
Der medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hilft zahllosen Patienten, verschafft Heilung oder zumindest Linderung, rettet und verlängert Leben. Gleichzeitig hat Hochleistungsmedizin, wie sie in unseren Krankenhäusern praktiziert wird, aber auch ihre Schattenseiten. Michael de Ridder, seit über dreißig Jahren an verschiedenen Kliniken in Hamburg und Berlin als Internist, Rettungs- und Intensivmediziner tätig, plädiert dafür, Sterben wieder als Teil des Lebens wahrzunehmen und anzuerkennen. Er richtet sich damit nicht zuletzt an die eigene Zunft. Vielfach verstehen sich Ärzte in einer medizinisch-technischen Krankenhauswelt, in der alles möglich scheint, ausschließlich als Heilende. Was aber, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist? Wenn ein Patient »austherapiert« ist, wie es im Fachjargon heißt? Statt Todkranke um jeden Preis am Leben zu erhalten, müssen Mediziner lernen, in aussichtslosen Situationen ein friedliches Sterben zu ermöglichen. Gerade hier, so de Ridder, sind Ärzte gefragt, als Begleiter, als Fürsorger.
»Michael de Ridder gehört zu den Ärzten, die die unwürdigen Bedingungen des Sterbens im Krankenhaus nicht länger mit ansehen wollen. Sein Buch rüttelt auf. Nach der Lektüre wird später niemand sagen können, er habe von nichts gewusst.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (13.04.2010)
© Verlagsgruppe Random House GmbH
Kontakt Presse Buchhandel Download Literatur Blog Newsletter