Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
208 Seiten,
13,5 x 21,5 cm,
4 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-421-04462-4
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17,99 [D]
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empfohlener Verkaufspreis
Verlag:
DVA Sachbuch
Erscheinungstermin:
5. September 2011
Dieser Titel ist lieferbar.
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Über die Tyrannei der Selbstoptimierung
Für die Menschen von heute ist Arbeit nicht mehr nur Mühsal. Wir tun unsere Arbeit gern, verstehen uns gar als Genussarbeiter. Das Genießen im engeren Sinn hingegen, der Müßiggang, gelingt uns immer seltener und wird regelrecht zur Anstrengung. Warum aber sind wir als moderne Leistungsträger hyperaktiv bis zum Burnout und halten das Nichtstun kaum mehr aus? Genießen nur, wenn wir arbeiten, oder höchstens noch beim Sport? Svenja Flaßpöhler geht den kulturellen und psychischen Ursachen von Arbeitssucht, Körperkult und Versagensangst auf den Grund und fragt nach dem prekären Verhältnis von Freiheit und Zwang in der heutigen Gesellschaft. Ihre eindringliche Analyse zeigt: Nur wenn wir inmitten des Optimierungswahns nicht ausschließlich tun, sondern auch lassen, offenbart sich die Möglichkeit wirklicher Freiheit.
»In ihrem blendend geschriebenen Buch geht Svenja Flaßpöhler nicht nur der Frage nach, was „Arbeit“ bedeutet in Zeiten der postindustriellen Moderne. Sie fragt sich auch, wie es mit der Genussfähigkeit der heutigen „Genussarbeiter“ aussieht.«
Deutschlandfunk (Sendung "Andruck") 2011
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