
60.000 Gedanken haben wir durchschnittlich am Tag. Wer soll da noch den Überblick behalten? Und darunter dann noch solche Fragen, die uns erst so richtig aus dem Konzept bringen: Ist der Herd auch wirklich aus? Wo ist denn jetzt schon wieder mein Autoschlüssel? Wie war noch mal die PIN für mein Handy? Diese Situationen kennt jeder.
Höchste Zeit, sich aktiv um die Fitness der Grauen Zellen zu kümmern, denn jeder kann ganz leicht selbst etwas für die Leistungsfähigkeit seines Gehirns tun. Lesen Sie hier, wie das ganz leicht geht.
Die neuesten neurobiologischen Erkenntnisse legen eine ganz andere Theorie zugrunde Die genetische Ausstattung eines Menschen bestimmt nur in geringem Masse über die tatsächliche Ausprägung der Gehirnfunktionen. Die Gene bestimmen lediglich den Aufbau unseres Gehirns, sozusagen die Grundstruktur. Wie sich das Gehirn entwickelt, hängt vor allem vom Menschen selber ab. Denn das menschliche Gehirn an sich ist bis zum Lebensende formbar. Was ein Mensch daraus macht, kann jedoch sehr unterschiedlich sein, das hängt von der Erziehung, dem Umfeld, den persönlichen Beziehungen und Erfahrungen und eben den eigenen Entscheidungen ab.
Dass elektromagnetische Strahlung auf Dauer nicht gut sein kann, wird schon länger vermutet. Langsam wird klar, warum es so ist. Eine aktuelle Untersuchung bei Ratten hat gezeigt, dass zu viele Handystrahlen schlecht fürs Gedächtnis sind.
DieTiere wurden über ein Jahr lang wöchentlich zwei Stunden elektromagnetischer Strahlung in von Mobilfunk genutzten Frequenzen und Feldstärken ausgesetzt und mussten diverse Gedächtnistests absolvieren.
Das Ergebnis der Tests war, dass die bestrahlten Ratten eine gestörte Merkfähigkeit aufwiesen.
Inwieweit diese Untersuchungen auf den Menschen übertragbar sind, ist offen, aber es schadet sicher nicht, das Handy nicht allzu oft am Ohr zu tragen. Sorgen Sie lieber vor und versuchen Sie, möglichst häufig auf schnurloses Telefonieren zu verzichten.
Kontinuierlicher starker Alkoholkonsum kann schon bei einem 40-jährigen Symptome
von Altersdemenz hervorrufen! Zudem ist starker Alkoholkonsum auch für Angststörungen und Depressionen verantwortlich, die ebenfalls zur Verminderung der geistigen Kapazitäten führen.
Jeder weiß, dass Alkohol das Erinnerungsvermögen vermindert. Und sich unter Alkoholeinfluss vernünftig sprachlich auszudrücken und zu orientieren, klappt je nach Menge auch nicht mehr.
Das bedeutet jetzt aber nicht, dass Sie auf alles verzichten müssen, im Gegenteil! Mäßiger Alkoholkonsum kann auch einer Demenz vorbeugen! Und wer hat das wohl herausgefunden? Die Italiener! Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass der tägliche Konsum eines alkoholischen
Getränks, insbesondere Rotwein, die Entwicklung von Demenz um 85 Prozent verlangsamen kann. Na, dann: Prost!.
Eine Studie der John-Hopkins-Universität an Nonnen in einem Kloster hat gezeigt: gute Sprachkenntnisse in der Jugend können die Vergesslichkeit im Alter mindern. Wer schon in frühen Jahren mehrere Sprachen spricht und sich auch in seiner Muttersprache gut ausdrücken kann, zeigt im Alter weniger oder sogar keine Symptome von Alzheimer, selbst wenn sich bereits die berüchtigten Plaques im Gehirn gebildet haben. Die Nonnen hatten alle über viele Jahre einen ähnlichen Lebensstil, und es galt herauszufinden, warum manche Alzheimer bekamen und andere nicht. Dabei wurden umfangreiche medizinische, genetische und neuropsychologische Untersuchungen durchgeführt, Daten aus den Ordensarchiven gesichtet und teilweise die Gehirne post mortem untersucht.
Das Ergebnis war eindeutig: Diejenigen, die schon in jungen Jahren über gute Sprachkenntnisse verfügten, hatten im Alter weniger Probleme mit Gedächtnisstörungen als diejenigen, die in ihrer Jugend geringere sprachliche Fähigkeiten hatten. Also fördern Sie Ihre Kinder spielerisch, das ist die beste Altersvorsorge!
Eine Übung für Ihren Kopf
Nehmen Sie sich ein großes Blatt Papier und in jede Hand einen Stift. Nun beginnen Sie mit beiden Händen gleichzeitig spiegelbildlich Figuren, Kringel und Kreise zu zeichnen. Am besten fangen Sie mit einfachen Formen an. Falls Ihnen diese Übung schwerfällt, können Sie beim Zeichnen laut „auf“ oder „ab“ sagen, um die gemeinsamen Handbewegungen zu koordinieren.![]()
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