
Magenschmerzen, Aufstoßen, Übelkeit und Appetitlosigkeit? Wenn dann noch Symptome wie Bauchkrämpfe, Sodbrennen und Völlegefühl hinzukommen, haben Sie womöglich eine Gastritis. Bei Stress produziert der Magen mehr Magensäure. Es kommt zu einer regelrechten Säureüberflutung, die den Magen reizt und die Beschwerden auslöst. Eine Fußreflexzonenmassage kann die Symptome lindern.
Ist der Magen gereizt und die Magenschleimhaut entzündet, spricht man von einem nervösen Magen, einer Gastritis oder Magenschleimhautentzündung.
Der Magen besteht aus Magenwand, Magenmuskeln und Magenschleimhaut. In den Zellen der Magenschleimhaut wird der zur Verdauung notwendige Magensaft hergestellt, der einen Säurewert zwischen pH 3,0 - pH 1,2 hat. Die Säure löst Schwerverdauliches auf und tötet Krankheitserreger ab. Bei Stress wird vermehrt Magensäure produziert. Ist der Magen gefüllt, macht ihm diese Säureüberflutung wenig aus. Ist er jedoch leer, greift die Salzsäure statt der Nahrungsmittel die Magenschleimhaut an, was zu Schmerzen im Oberbauch, zu Sodbrennen und langfristig zu Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren führen kann.
Mögliche Ursachen
Magenbeschwerden sind häufig das Resultat von Überforderung, unterdrückter Aggression oder andauerndem Stress. Sie können jedoch auch durch eine grundlegend falsche Ernährung bedingt sein: Zur Neutralisation des vom Magen abgegebenen, sauren Speisebreis im Zwölffingerdarm benötigt der Körper basische Stoffe. Einerseits werden diese in Leber und Bauchspeicheldrüse produziert, andererseits sollten sie mit der Nahrung zugeführt werden. Die besten Basenlieferanten sind Kartoffeln, Obst, Wurzel- und Blattgemüse, Milch, Sahne und stilles Mineralwasser. Säure wird im Körper erzeugt durch zuckerhaltige Speisen und Getränke, durch Weißmehlprodukte, Fleisch, Innereien und Kaffee.Regelmäßige Entspannungsübungen (Yoga, Atemübungen) können Magenschmerzen vorbeugen. Eine vollwertige, basenhaltige Ernährung, die in Ruhe und regelmäßig eingenommen wird, ist ebenso sinnvoll wie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Die Ursachen für eine Gastritis kennt fast jeder selbst: Ärger, Stress und Hektik. Ihnen ist da wohl "etwas auf den Magen geschlagen". Als Therapieergänzung empfehlen wir Ihnen deshalb zusätzlich: Gönnen Sie sich mal eine Pause! Lassen Sie die Seele baumeln und unternehmen Sie etwas, das zu Ihrer Entspannung beiträgt.![]()
Weitere Infos zur Fußreflexzonenmassage und die Techniken finden Sie hier
Symptome und Behandlung bei Gastritis
Symptome: Magenschmerzen, Magenkrämpfe, Sodbrennen, Aufstoßen, Übelkeit und Brechreiz, Druck- und Völlegefühl, Blähungen und Verstopfung, Appetitlosigkeit.![]()
Behandlung: Massieren Sie die Reflexzonen von Hypophyse, Epiphyse, Schädelbasis, Bauchspeicheldrüse, Dünn- und Dickdarm, Leber, Gallenblase, Bauchraum, Solarplexus und Magen.![]()
Behandlungsdauer: im akuten Fall 2- bis 3-mal pro Woche, in chronischen Fällen 2-mal wöchentlich in Langzeittherapie.![]()
Achtung: Als Ursachen kommen auch Infektionskrankheiten (Masern, Scharlach, Hepatitis) sowie Leber- und Gallenblasenerkrankungen und allergische Reaktionen infrage!
Gabriele HoffmannFußreflexzonenmassageWohltuende Massagen mit sanftem Fingerdruck. Die indirekte Ganzkörpermassage Alle Organe spiegeln sich in speziellen Zonen der Füße wider, und durch gezielte Massagen lässt sich ihre Tätigkeit anregen. Auf einfache Weise kann damit jeder etwas für seine... |
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