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Gourmettempel | Rezepte für jeden Tag

Himmlisches Puddingvergnügen

Wer kann sich nicht daran erinnern, in seiner Kindheit mit einem cremigen milchig-süßen Pudding verwöhnt oder getröstet worden zu sein? Der wurde mit echter Schokolade zubereitetet und schmeckte am besten mit frisch geschlagener Sahne oder einer leckeren Sauce. Auch heute kann sich keiner den kleinen Gaumen- und Seelenschmeichlern entziehen. In Kombination mit Nüssen, Früchten, Keksen oder feinen Gewürzen wird aus dem schlichten Pudding ein köstliches Dessert.

 
 

Vanille-Nougat-Pudding

Zutaten für 4 Förmchen:

1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 EL Zucker (30 g)
500 ml Milch
50 g Nuss-Nougat
 

So wird's gemacht:

1 Vier Puddingförmchen mit dem kleinem Belüftungsdeckel verschließen und mit kaltem Wasser
ausspülen.

2 Den Vanillepudding nach Packungsanleitung mit Zucker und Milch zubereiten. Etwa ¾ des heißen Vanillepuddings in den Förmchen verteilen.

3 Das Nougat unter den übrigen Pudding rühren. Den Nougatpudding in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und vorsichtig in den Vanillepudding spritzen, bis die Förmchen voll gefüllt sind.

4 Den Pudding abkühlen lassen, bis sich eine Haut gebildet hat. Dann die Förmchen mit dem großen Deckel verschließen und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

5 Zum Servieren den Deckel entfernen, den Pudding etwas vom Förmchenrand lösen und auf kleine Teller stürzen, den Belüftungsdeckel öffnen und den Pudding herausgleiten lassen. Dazu passt frisch geschlagene Sahne.
 

Fünf Tipps für den perfekten Puddinggenuss

1 Naschen nicht erlaubt!
Der menschliche Speichel enthält das Enzym Amylase, was die Stärke des Puddingpulvers zersetzt und dadurch zur Verflüssigung des Puddings führt. Probieren Sie den Pudding während der Zubereitung also stets mit einem neuen Löffel.

2 Nicht zu voll!
Füllen Sie den Pudding nur so hoch in die Förmchen ein, so dass der große Verschlussdeckel den Pudding nicht berührt. Denn zum Stürzen muss sich auf dem Pudding eine Haut ausbilden, die ihn nach dem Stürzen zusammen hält.

3 Nass machen!
Damit sich der Pudding gut stürzen lässt, müssen die Förmchen mit kaltem Wasser ausgespült werden. Die anhaftenden Wassertropfen verhindern eine direkte Verbindung von Pudding und Gefäßwand. Entfernt man nach dem Stürzen die kleinen Deckel, gleiten die Puddinge noch leichter aus den Förmchen.

4 Richtig auftischen!
Zum Stürzen sollten die Puddinge möglichst kalt sein. Lassen Sie sie daher mindestens 4 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen. Vor dem Servieren sollten Sie die Puddinge jedoch ein paar Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann schmecken sie intensiver nach den verschiedenen Aromen von Früchten, Schokolade, Likör oder Gewürzen.

5 Und was passt dazu?
Obst und Beeren der Saison, frisch oder als Kompott, schmecken toll dazu. Und wer es noch ein bisschen cremiger mag, serviert frisch geschlagene Sahne, Beerensahne oder einen Löffel Crème fraîche dazu. Die kleinen Puddinge können zusätzlich noch verziert werden. Dafür eignen sich zum Beispiel geröstete gehackte oder gehobelte Nüsse (Mandeln, Walnüsse) oder Kokosflocken ebenso wie bunte Zuckerperlen, Schokostreusel- oder -blättchen.
 
 

Tipp:

Schnelle Beerensauce: 300 g gemischte Beeren mit 3 Esslöffeln Zucker und 1 Esslöffel Zitronensaft pürieren.

 

 

Jacqueline Böttcher

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Erscheinungstermin: April 2012

Paperback

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