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Der Marsianer Rettet Mark Watney

Gekürzte Lesung mit Richard Barenberg

Kundenrezensionen (119)

€ 14,99 [D]*
€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3155-0

Erschienen: 14.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das Hörbuch zum Blockbuster des Jahres!

Der Astronaut Mark Watney war einer der ersten Menschen, die je den Mars betreten haben. Nun, sechs Tage später, scheint er der erste Mensch zu werden, der auf dem Roten Planeten sterben wird: Nach einem Sandsturm wird Mark von seinem Team für tot gehalten und alleine zurückgelassen. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Es ist der Beginn eines beispiellosen Überlebenskampfes ...

Mit viel Einfühlungsvermögen und großem Gefühl für Spannung eingelesen von Richard Barenberg.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 10 h 5)

Weitere Infos zu »Der Marsianer«

Andy Weir (Autor)

Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert.


Richard Barenberg (Sprecher)

Richard Barenberg studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Anschließend führten ihn Engagements u.a. ans Nationaltheater Weimar, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Oberhausen, Volkstheater Rostock und die Komödie am Ku‘damm. In den letzten Jahren arbeitet er auch vermehrt als Sprecher.

Weitere Videos bei YouTube

Trailer zu "Der Marsianer" von Andy Weir

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: The Martian (Del Rey)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: ca. 605 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3155-0

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 14.09.2015

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Realistisch, humorvoll und unterhaltsam

Von: Leseträume Datum: 17.05.2016

www.sabrinaslesetraeume.de

Mark Watney ist Mitglied der dritten bemannten Mission auf dem Mars. Alles läuft wie geplant, bis ein gewaltiger Sandsturm über das Basislager hinwegfegt und die Crew zum Abbruch zwingt. Auf dem Weg zu ihrem Raumschiff wird Mark von seiner Antenne getroffen und bricht bewusstlos zusammen. Seine Kameraden halten ihn für Tod und reisen ohne ihn ab. Durch mehrere glückliche Umstände überlebt er den Unfall, befindet sich aber nun allein auf dem roten Planeten. Zwar hat er noch seine Ausrüstung sowie das gesamte Basislager, aber keine Chance zu kommunizieren. Die nächste Crew soll in 4 Jahren in 3200km Entfernung eintreffen. Damit hat Mark einen Hoffnungsschimmer und versucht irgendwie zu überleben.


Zum Cover des Buches möchte ich nicht viel sagen, denn es ist einfach nur das Bild von Matt Damon als Mark Watney. Wie schon öfter erwähnt, will ich meiner Phantasie freien Lauf lassen, wenn ich mir die Protagonisten vorstelle und nicht etwas vorgesetzt bekommen. Das ist auch der einzige Kritikpunkt an diesem Buch. Aber da es bei Büchern nicht nur um Cover geht, kann ich das verschmerzen, wenn der Inhalt gut ist. Ob das bei „Der Marsianer“ der Fall sein wird, werdet ihr nun lesen.

Der Protagonist Mark Watney ist ein optimistischer, humvorvoller und sehr kreativer Überlebenskünstler. Sein Überlebenswille ist enorm, denn egal wie viele Rückschläge er einstecken muss, er gibt einfach nicht auf. Das an so einem menschenfeindlichen Ort wie dem Mars nicht alles läuft wie geplant, ist sicherlich jedem klar, aber die Wege die Mark findet, um mit seinen begrenzten Mitteln, die Situation doch noch zu retten, sind spannend zu verfolgen. Als Techniker und Botaniker der Crew verfügt er über ein ziemlich großes Wissen, was er sich natürlich zu Nutze macht. Was ich an ihm aber am sympathischsten finde, ist sein pechschwarzer Humor und wie er selbst in der verzwicktesten Situation noch einen Witz reißt.

»Was ich im Überfluss besitze sind Plastiksäcke. Sie unterscheiden sich kaum von normalen Mülleimerbeuteln, aber da sie für die NASA angefertigt wurden, kosten sie vermutlich 50.000$. Außerdem habe ich Klebeband. Gewöhnliches Klebeband, wie man es im Baumarkt bekommt. Anscheinend kann nicht einmal die NASA Klebenband aus dem Baumarkt verbessern.«
(Seite 53)

Allerdings muss man den Humor mögen und vor allem, die kleinen Nebenbemerkungen verstehen, die Mark ab und zu von sich gibt. So gibt es Erwähnungen von Comic-Figuren und einige Gedankengänge die einfach nur typisch männlich sind und bei denen manche Frauen sicherlich mit den Augen rollen.

Aber die Sprüche, Gedanken und Kommentare in diesem Buch macht die Geschichte zu etwas besonderen, denn die Handlung an sich ist ein Drama. Allein auf dem Mars, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt, ohne die Möglichkeit zu kommunizieren und auf sich aufmerksam zu machen. Ein sehr düsteres Szenario. Aber wie Mark in die Sache herangeht, die Ideen, die Gedanken und Gefühle dazu sind wirklich interessant zu verfolgen. Es ist zwar spannend und man will wirklich wissen, wie es weitergeht bzw. ob Mark es schafft, am Ende doch irgendwie zu überleben, aber gleichzeitig will man auch wissen, was er als Nächstes anstellt, welche Idee er hat um seine Situation zu verbessern. Ein weiterer interessanter Punkt in dem Buch ist, dass es alles sehr realistisch geschrieben ist. Natürlich gibt es einige Punkte, die wirklich noch Science Fiction sind, aber der Großteil sind physikalische und chemische Begebenheiten, welche schon bewiesen worden sind.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Der Großteil der Geschichte wird aus der Sicht von Mark erzählt. Es ist so gestaltet, dass seine Erlebnisse in Tage unterteilt ist und er ein Logbuch führt, in dem er seine Ideen und Gefühle für die Nachwelt aufnimmt. Dadurch hat man auch immer den Überblick, wie lange er nun schon auf dem Roten Planeten gestrandet ist.

Für mich ist es das beste Science Fiction Buch, dass ich je gelesen habe, obwohl ich zugeben muss, dass es noch nicht viele waren. Aber der Marsianer hat die Latte ziemlich hochgelegt. Dieses Buch ist auch für Männer geeignet, die ansonsten nicht viel mit Büchern anfangen können. Von mir gibt es jedenfalls

5 von 5 Punkten.

Bestes Buch seit langem

Von: Die Vorleser Datum: 17.05.2016

dievorleser.blogspot.de

Original: The martian, 2014 (Roman)

Der Astronaut, Mark Watney, ist einer der sechs Teilnehmer der Ares 3 Mission und fliegt mit ihnen auf den Mars. Alles läuft nach Plan, doch am sechsten Sol muss die Mission aufgrund eines Sandsturmes abgebrochen werden. Die Crew flieht zum Marsrückkehrmodul - kurz MRM -, welches sie zum Raumschiff bringen kann, doch Watney wird von einer fliegenden Antenne getroffen und bleibt auf dem Mars zurück. Er erwacht einen Sol später, von seinen Kameraden für tot gehalten und als einziger Mensch auf dem Planeten. Mark ist auf sich selbst gestellt und von nun an hat er nur noch zwei Ziele:
1. Kontakt zur Erde aufnehmen
2. Überleben.

Einer aufmerksamen Mitarbeiterin der NASA fallen auf einem Satellitenbild einige Veränderungen an der Wohnkuppel und das Fehlen eines Leichnams auf. Sie kontaktiert den Direktor der Marsoperationen Dr. Venkat Kapoor und nach kurzer Zeit wird klar, Mark Watney hat überlebt. Auch wenn noch unklar ist, wie er das geschafft hat und was er momentan auf dem Mars unternimmt, ist die NASA in Aufruhr. Es gibt nur noch eine Mission auf der ganzen Erde: Rettet Mark Watney.


Ich könnte Stunden lang von dem Roman schwärmen, doch ich versuche mich hier einigermaßen kurz zu fassen:

Der Marsianer erschien bereits als Paperback 2014 beim Heyne Verlag, ich kann die Filmausgabe als Taschenbuch mit Matt Damon auf dem Cover mein Eigen nennen. Dadurch hatte ich natürlich direkt ein innerliches Bild von Mark Watney, doch meiner Vorstellung von seinem Leben auf dem Mars hat dies kein Abbruch getan. Da Matt Damon einer meiner Lieblingsschauspieler ist und er meiner Meinung nach in sehr vielen guten Filmen mitgespielt hat, fand ich das Cover sehr ansprechend und es hat mich auch neben dem interessanten Klappentext dazu gebracht, das Buch zu lesen.

Der Astronaut Mark Watney ist alleine auf dem Mars und benutzt das Logbuch als Tagebuch, um der Welt seine Geschichte zu hinterlassen. Nachdem er den normalen Verlauf einer Marsmission beschrieben hat, erklärt er, wie er überhaupt überleben konnte und befreit seine Crew von aller Schuld ihn hier gelassen zu haben. Danach denkt er sich auf höchst kreative Weise einen Weg aus, zu überleben und von diesem Planeten weg zu kommen. Seine Fähigkeiten als Botaniker und Techniker sind für ihn dabei von großem Nutzen. Seine Schilderungen sind alle sehr humorvoll und haben mich fasziniert.
Viele technische Umbauten und Berechnungen werden geschildert, was zunächst vielleicht etwas kompliziert erscheint, doch mich als Chemieleistungskursler (gibt es dieses Wort überhaupt?) begeistert haben. Die Herstellung von Wasser oder die Baumaßnahmen an einem Rover kann Andy Weir eindrucksvoll und so einfach darstellen, dass auch ein Laie wie ich sie nachvollziehen konnte.

Neben den Erzählungen des Protagonisten auf dem Mars, wird ungefähr nach 150 Seiten die Sicht der Erde geschildert. Sofort waren mir Dr. Venkat Kapoor und die anderen NASA-Mitarbeiter sympathisch und ich habe spannungsvoll darauf gewartet, was für geniale Ideen sie sich zur Rettung Watneys einfallen lassen. Auch die Situation der Crew wird erzählt, die an dem Verlust eines Mitglieds leidet und wie sie die Nachricht seines Überlebens aufnehmen. Die fünf Astronauten sind alle auf ihre Weise wundervolle Menschen, die man einfach mögen musste.



http://www.kino.de/wp-content/gallery/der-marsianer-rettet-mark-watney-2015/marsianer-rettet-mark-watney-der-4-rcm0x1920u.jpg


http://www.kino.de/film/der-marsianer-rettet-mark-watney-2015/#
Der zugehörige Film wurde 2015 unter der Regie von Ridley Scott verfilmt und fand große Zustimmung. Neben vielen Nominierungen gewann der Science-Fiction-Film einen Golden Globe in der Kategorie Bester Film - Komödie oder Musical und Matt Damon erhielt die passende Auszeichnung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical.
Leider habe ich den Film im Kino verpasst, habe mir aber vorgenommen ihn noch zu sehen. Jedoch habe ich ein wenig Sorgen, dass meine Vorstellungen über die Wohnkuppel, den umgebauten Rover und allgemein über die ganze Welt des Mars enttäuscht werden. In meinen Kopf ist eine ganz neue Welt entstanden und das Buch hat mich gefesselt und gleichzeitig total fasziniert.

Als ich eines Abends aus dem Fenster geschaut habe, sah ich den Mond. Selbstverständlich weiß man, dass Menschen auf dem Mond waren, aber hat man es sich wirklich schon mal vorgestellt? Ich nicht. Doch als ich dann den Mond sah, wurde mir klar, wie groß dieses Universum eigentlich ist. Die Menschen sind tausende Meter in den Weltraum geflogen und haben auf anderen Planeten gelebt, die wir von hier aus gar nicht sehen können. Für mich war dieser Moment wirklich faszinierend. Ich habe mir vorgestellt, wie Mark Watney gerade über den Mars fährt. Diese Erkenntnis war für mich wirklich faszinierend.

Andy Weir hat mich mit seinem Roman wirklich zum Nachdenken gebracht und mit jeder Zeile begeistert. Der Marsianer ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und für jeden zu empfehlen.


Heyne Verlag, 2015; aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Seiten 509, 9,99€

Für das Rezensionsexemplar danken wir Heyne.

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