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Die Puppe

Ungekürzte Lesung mit Steven Scharf

Kundenrezensionen (6)

€ 14,99 [D]*
€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-1338-7

Erschienen: 17.02.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Etwas ist da draussen und wartet – „Mo Hayder ist unübertroffen darin, das Schreckliche
im Alltäglichen zu finden.“ The Observer

Als Zelda Lornton in der psychiatrischen Klinik von Bristol tot aufgefunden wird, glauben alle zu wissen, wer daran schuld ist – der Geist von Beechway, von dem erzählt wird, dass er nachts die Patienten in ihren Zimmern heimsucht und sie dazu treibt, sich selbst zu verletzen, manchmal sogar tödlich. AJ, der verantwortliche Pfleger, will an diese Gerüchte nicht glauben, doch die Klinikleitung hält ihn strikt an, die mysteriösen Vorkommnisse für sich zu behalten. Als dann der psychisch schwer kranke Isaac Handel unerwartet entlassen wird, hat AJ einen Verdacht. Isaac ist ein verurteilter Mörder, der seine Eltern auf brutale Weise umgebracht hat. Nach seiner Entlassung ist er plötzlich unauffindbar. Plant er, erneut zuzuschlagen? AJ sucht Hilfe bei Detective Inspector Jack Caffery, der ganz und gar nicht an Geister glaubt …

Vollständig gelesen von Steven Scharf.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 16h 40)

Mo Hayder - Official Website

Hintergrundinfos zu den Thrillern von Mo Hayder

"Fesselnder Psychothriller mit unberechenbarem Verlauf."

Chip Magazin (01.04.2014)

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON MO HAYDER

Die Inspektor-Caffery-Thriller

Weitere Romane

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Mo Hayder (Autorin)

Mo Hayder avancierte mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann«, über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Der Nachfolger »Die Behandlung« wurde von der Times zu einem der zehn spannendsten Thriller aller Zeiten gewählt. 2011 bekam Mo Hayder den »CWA Dagger in the Library« für ihr bisheriges Gesamtwerk, im Jahr darauf wurde »Verderbnis« mit dem renommierten Edgar Award für das beste Buch des Jahres ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in Bath, England.

Weitere Informationen zur Autorin unter www.mohayder.net


Steven Scharf (Sprecher)

Steven Scharf, geboren 1975, erhielt seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Nach Engagements in Köln, Basel und Freiburg ist Scharf seit 2007 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele. Hier wirkte er unter anderem in der mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichneten Aufführung von Elfriede Jelineks "Rechnitz (Der Würgeengel)" mit. 2009 war Scharf in Hans-Christian Schmids Politdrama "Sturm" zu sehen, seitdem hatte er Auftritte in verschiedenen TV-Serien.

Wikipedia

"Fesselnder Psychothriller mit unberechenbarem Verlauf."

Chip Magazin (01.04.2014)

Übersetzt von Rainer Schmidt
Originalverlag: Goldmann HC

Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: 790 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1338-7

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 17.02.2014

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Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

Die Spannung steigt...

Von: Krinkelkroken Datum: 06.02.2016

kathrineverdeen.blogspot.de/

Mo Hayder schreibt seit der Jahrtausendwende Krimi-Bestseller. Etwa zehn Bücher sind seitdem ihrer Feder entsprungen – oder zumindest auf dem englischen Buchmarkt gelandet und ins Deutsche übersetzt worden, darunter sieben aus der sogenannten Jack Caffery-Reihe, die sich um den titelgebenden leitenden Ermittler dreht. Handlungsort ist die englische Gegend um Bristol.

Ich hatte bis vor kurzem noch keine Gelegenheit, mir ein Bild von den Qualitäten Mo Hayders zu machen. Dies ist insofern erstaunlich, als dass mich sowohl ungewöhnliche Konstellationen (Autorin / männliche Hauptfigur) als auch Handlungsort (Großbritannien) und Genre (Psychothriller / Splatter) generell reizen. Dass ein Perspektivwechsel der Geschlechterrolle einer Geschichte zugute kommen kann, haben bereits Cody McFadyen (Smokey Barrett) oder Val McDermid (Tony Hill) bewiesen. Auch Mo Hayder versteht es, ihrem Ermittler Jack Caffrey das gewisse Etwas zu verleihen. Abgesehen von der Konstellation richten sich ihre Krimis allerdings nach dem altbekannten Muster: ein Charakterkopf ermittelt in brutalen (Serien-)Mordfällen, Handlung wird aus wechselnder Perspektive geschildert, Mörder ist nie die Verdachtsperson (sondern die, die man am wenigsten erwartet, weswegen man sie nach 1/3 der Handlung ermitteln kann), jeder Fall behandelt ein anderes (tagesaktuelles) Thema, die Rahmenhandlung aller Bände dreht sich um einen ungelösten Fall aus dem persönlichen Bereich des Protagonisten, das Liebesleben des Protagonisten wird von Band zu Band ein kleines Stückchen weiterentwickelt. So weit, so gut.

Meine erste Hayder-Lektüre war „Die Puppe“ (2014), der sechste Band der Reihe. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht Cafferys, einer seiner Kolleginnen und einem Psychiatriemitarbeiter, in dessen Wirkungsstätte sich seltsame Dinge ereignen: Hysterie entwickelt sich auf der Station als Gerüchte über einen Spuk laut werden. Als Insassen anfangen, sich selbst zu verletzen und ein psychopatischer Mörder entlassen wird, ist der Spuk realer als gedacht. Gleichzeitig untersucht Jack Caffery einen Mordfall, der lange zurückliegt und ungeklärt geblieben ist. Obwohl er eine Ahnung hat, was passiert sein könnte, benötigt er zum Abschluss der Ermittlungen die sterblichen Überreste des Opfers.

Von den üblichen Klischees abgesehen, war ich äußerst positiv überrascht: Rasanter Schreibstil, überaus interessante Figuren und ein düster-atmosphärisches Setting konnten mich umgehend für sich gewinnen. Obwohl mir nach ein paar Seiten klar war, worauf die Entwicklung der Geschichte hinauslaufen musste, bereitete die Lektüre großen Spaß. Der Leser wurde zum Miträtseln eingeladen und die Spannung durch Cliffhanger nach jedem Abschnitt gesteigert. Beide Fälle stehen für sich und hängen doch zusammen, sodass sich am Ende ein stimmiges Bild ergibt. Einige der Figuren wachsen derart ans Herz, dass man sich einen wiederkehrenden Auftritt in einem der nächsten Bände wünscht. Großartige, psychologisch dichte Krimi-Kost!

leider zu wenig Spannung

Von: Kendra Datum: 03.11.2015

traumfantasiewelten.blogspot.de/

„Die Puppe“ von Mo Hayder war in meinen Augen leider nicht so spannend, wie man es eigentlich im Vorfeld aufgrund des Klappentextes erhofft hatte. Sehr lange hat sich das Buch ziemlich gezogen, bis es gegen Ende hin spannender und kurzzeitig auch ein wenig packender wurde. Doch größtenteils blieb die Hochspannung und das Mitfiebern auf der Strecke…. Besonders mit einem unnötig eingebauten Inhalt, fischte der Handlungsstrang umsonst nach Begeisterung bei mir…Denn sehr fad und trocken wird hier ein damaliger Vermisstenfall aufgearbeitet, der ein wenig zum Disput zwischen dem Inspector Jack Caffery und der Polizistin Flea Marley wird. Denn beide vereint ein „großes“ Geheimnis, dass für mich leider so gar nichts für die grundsätzliche Story getan hatte, außer natürlich dass es mich ziemlich langweilte.

Der Haupthandlungspunkt liegt jedoch in den mysteriösen Vorgängen in einer psychiatrischen Klinik, in der es sogar zu Todesopfern kam. Die Patienten machen „Maude“ für die schrecklichen Vorfälle die sich zutragen verantwortlich…doch handelt es sich hierbei wirklich nur um eine Halluzination und Fantasiegespinst der wenig glaubhaften Zeugen? Der Pfleger A.J. hat hierbei leichte Zweifel und entschließt die Polizei einzuschalten….denn ausgerechnet jetzt ist ein Patient entlassen worden, der anscheinend eine ganz eigene Bedrohung für die Klinikchefin Melanie darstellt. Denn Isaac Handel ist alles andere als gesund und sein gruseliges Hobby grauenhaft zugerichtete Menschenpuppen zu basteln , lässt A.J. Böses befürchten….

Die einzige sympathische Person im Buch war für mich A.J., zu ihm fühlte ich mich lesetechnisch hingezogen- im Gegensatz zu den anderen, zu denen ich keinen Bezug aufbauen konnte.
Jack Caffery und Flea Marley als Protagonisten habe ich sogar ein wenig für unnötig empfunden. Ich kann gar nicht erwähnen, wie sehr mich ihr „damaliges“ Problem in dieser Handlung gestört hat. Obwohl das Buch am Ende dann doch noch Tempo aufbauen konnte und auch noch eine tolle Wendung für den Leser bereit hält, konnte es letztendlich nicht die langzeitig herrschende Eintönigkeit wiedergutmachen. Schade eigentlich, denn es war viel Potential vorhanden. Dennoch haben mich die meisten Charaktere genauso wenig überzeugen können, wie der etwas schwach umgesetzte Psychothriller Effekt.

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