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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Das Hörspiel

Hörspiel mit Matthias Habich, Walter Renneisen, Rosemarie Fendel

Kundenrezensionen (2)

€ 19,99 [D]*
€ 19,99 [A]* | CHF 28,50*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch CD ISBN: 978-3-8445-1010-2

Erschienen: 10.06.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Unser Lieblings-Bestseller – jetzt endlich auch als Hörspiel

Eigentlich hat Allan Karlsson allen Grund zum Feiern: Er wird 100 Jahre alt. Das Problem ist nur, dass er im Altersheim festsitzt, noch alle Fünfe beisammen hat und sein Körper sich bisher standhaft weigert, das Zeitliche zu segnen. Zu allem Überfluss hat sich auch noch der Bürgermeister samt Lokalpresse angekündigt. Allan hat auf den ganzen Zirkus überhaupt keine Lust. So steigt er in seinen Pantoffeln kurzerhand aus dem Fenster und stellt bald ganz Schweden auf den Kopf ...

Das Hörspiel macht aus der urkomischen Flucht und irrwitzigen Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt ist, ganz großes Kino für die Ohren. Mit Matthias Habich als Allan Karlsson und vielen weiteren renommierten Stimmen. Aufwändig inszeniert von Leonhard Koppelmann – mit Auftritten von Franco, Mao, Stalin, Truman und anderen in Originalaufnahmen.

(3 CDs, Laufzeit: 2h 59)

"Sie können sich auf ein spannendes, witziges und absurdes Hörspiel freuen." (Walter Renneisen)

hr journal (01.05.2013)

Jonas Jonasson (Autor)

Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit - zum absoluten Bestseller und auch zu einem international erfolgreichen Kinofilm. Im November 2013 erschien Jonassons zweiter Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" in Deutschland und wurde sofort zum Nr.-1-Bestseller.

Jonas Jonasson lebt auf der schwedischen Insel Gotland.


Sprecher

CHARLY HÜBNER, geboren 1972, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Als Alexander Bukow ermittelt er im Rostocker "Polizeiruf 110" und wurde dafür jüngst mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Seit 2008 ist Hübner auch in der Comedyserie "Ladykracher", als Sketchpartner von Anke Engelke, zu sehen. Auch in internationalen Kinoproduktionen wie "Die Zitadelle" (Regie: Nikita Michalkow), "Die Gräfin" oder "Das Leben der Anderen" war er auf der Leinwand zu bewundern. 2013 wurde er für seine Rolle im Psychothriller "Unter Nachbarn" mit der Goldenen Kamera als Bester deutscher Schauspieler ausgezeichnet. Für den Hörverlag ist er bereits im Hörspiel "Der Hunderjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand" zu hören.

Matthias Habich, Jahrgang 1940, begann 1967 seine Theaterlaufbahn mit Engagements an verschiedenen Bühnen, darunter die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich und das Renaissancetheater Berlin. Neben wichtigen Titelrollen am Theater spielte Matthias Habich in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie in der ARD-Serie Klemperer – Ein Leben in Deutschland, in der Verfilmung des Grass-Romans Die Rättin oder in Margarethe von Trottas Verfilmung von Uwe Johnsons Jahrestage. Für seine Darstellung des Heinrich Cresspahl wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Im Kino war er außerdem in Caroline Links Jenseits der Stille und in ihrem Oscar-prämierten Film Nirgendwo in Afrika zu sehen, für den er 2002 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt. Für seine Rolle in dem Thriller Das Urteil erhielt er 1998 den Adolf-Grimme-Preis. 2005 spielte er in der deutsch-polnischen Verfilmung der Unkenrufe von Günter Grass und 2008 in der internationalen Kinoproduktion Der Vorleser. Für den Hörverlag hat Matthias Habich u. a. in den Hörspielen Sofies Welt und Fräulein Smillas Gespür für Schnee mitgewirkt.

Der deutsche Schauspieler Udo Schenk, geboren 1953 in Wittenberge, absolvierte seine Ausbildung an der Theaterhochschule Leipzig. Von 1975 bis 1985 war er am Maxim-Gorki-Theater in Berlin engagiert und flüchtete dann, 1985 in den Westen. Seither war er in über 100 Film- und Fernseh-Produktionen zu sehen, so unter anderem in den Serien 'Tatort', 'Der Alte' oder 'Balko', ebenso in den Kinofilmen 'Dach über'm Kopf' (1980) und 'Der Geschichtenerzähler' (1989).
Darüber hinaus ist Udo Schenk die deutsche Stimme vieler Hollywood-Schauspieler, zum Beispiel die von Gary Oldman in 'Air Force One', von Ralph Fiennes in 'Der englische Patient' und 'Harry Potter und der Feuerkelch' und Kevin Spacey in 'Die üblichen Verdächtigen'.

Rosemarie Fendel, eine der großen deutschen Charakterdarstellerinnen, hat alle „Fünf Freunde“- Titel bei den Audionauten vorgelesen, in der ELTERN-Edition „Abenteuer Hören“ von Ottfried Preussler „Die Abenteuer des starken Wanja“ sowie von Carlo Collodi „Pinocchio“.


Leonhard Koppelmann (Regisseur)

Leonhard Koppelmann, geboren 1970 in Aachen, führte 1996 zum ersten Mal bei einem eigenen Hörspiel Regie. Seitdem arbeitet er als freier Hörspielautor und als Theater- und Hörspielregisseur. So sind inzwischen unter seiner Regie über 200 Hörspiele entstanden, z. B. "Maria, ihm schmeckt's nicht" sowie "Drachensaat" von Jan Weiler, "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne, "Baudolino" von Umberto Eco, "Die Forsyte-Saga" von John Galsworthy und – hochgelobt – "Wassermusik" von T. C. Boyle und "Doktor Faustus" von Thomas Mann, die alle im Hörverlag erschienen sind. In seinen Inszenierungen stehen vor allem die Schauspieler im Mittelpunkt, mit ihnen arbeitet er intensiv die individuellen Qualitäten der verschiedenen Autoren aus. So entstehen äußerst vielfältige und höchst verschiedenartige Produktionen unter seiner Regie.

"Sie können sich auf ein spannendes, witziges und absurdes Hörspiel freuen." (Walter Renneisen)

hr journal (01.05.2013)

"Eine gelungene Inszenierung, die Lust darauf macht, das Buch gleich nochmal zu lesen."

mbeat (01.06.2013)

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Gürzenich

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Übersetzt von Wibke Kuhn
Originalverlag: carl's books

Regie: Leonhard Koppelmann

Hörbuch CD, 3 CDs, Laufzeit: 179 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1010-2

€ 19,99 [D]* | € 19,99 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 10.06.2013

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Rezension zu "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"

Von: Emma Zecka Datum: 20.03.2015

ge-h-schichten.blogspot.com

Nun stelle ich euch mein erstes Hörbuch Rezensionsexemplar vor. Ich bin schon oft an "Dem Hundertjährigen" im Buchladen vorbeigelaufen. Ich hatte das Buch auch schon ein paar Mal in der Hand, wusste aber nicht so recht, ob ich es mir nun zulegen sollte.
Da ich in letzter Zeit auf den Geschmack von Hörbüchern gekommen bin, habe ich es mir schließlich als Rezensionsexemplar gewünscht.

Die Geschichte geht gleich einmal spannend los. Wir begleiten unseren Protagonisten Allan auf seiner Flucht aus dem Altersheim. Allan wirkt zwar alt aber keineswegs unüberlegt. Seine Handlungen haben beinahe etwas listiges. Er überlegt genau, was er tut.
Sehr schnell werden die verschiedenen Handlungsstränge der Geschichte klar: Zum einen begleiten wir Allan in der Gegenwart. Kaum ist er aus dem Altersheim "ausgebrochen" gerät er schon, unabsichtlich, in ein Verbrechen.

Der zweite Strang ist Allans Vergangenheit. Hier erzählt Jonasson, wie Allan aufgewachsen ist und wie sich seine Liebe zum Sprengstoff entwickelte. Auch Handlungsstrang drei, der aus der Sicht sämtlicher Personen, wie beispielsweise einer Bande Ganoven, die es auf den Hundertjährigen abgesehen hat, oder einem Komissar, der den Entlaufenen wieder einfangen soll, sind sehr gut aufgebaut und beschrieben.
Besonders gut gelungen ist die Gratwanderung zwischen Fiktion und Realität. Allan macht im Laufe seines Lebens Bekanntschaft mit den wichtigsten Politikern. So schließt er beispielsweise Freundschaft mit General Franco und hält nicht viel von Stalin...

Das Buch ist überwiegend in indirekter Rede geschrieben, sodass der Schreibstil für mich zu Beginn etwas schwer zu lesen war. Toll finde ich, dass man dank des Schreibstils, zwischen den Zeilen was dafür sorgt, dass man das Buch nicht "in einem Rutsch durchlesen" kann.
Zu dem schwierigen Schreibstil hat Otto Sanders Umsetzung des Romanes sehr gut gepasst. An sich ist man von Hörbüchern ja gewohnt, dass sich die Hörbuchsprecher richtig ins Zeug legen, um den Charakteren verschiedene Stimmen zu verleihen. Otto Sander hingegen hat hier mit sehr subtilen aber guten Mitteln gearbeitet und überzeugt. Gerade das hat mir hier richtig gut gefallen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Geschichte als auch die Hörbuchumsetzung sehr gut gelungen sind. Obwohl ich eigentlich gegen gekürzte Hörbücher bin, hatte ich hier an keiner Stell das Gefühl, dass mir ein wichtiges Detail der Geschichte fehlt.
Ich kann mich den Begeisterungsstürmen also nur anschließen und das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Von: Poldis Hörspielseite Datum: 14.06.2013

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand


Erster Eindruck: Romanvertonung zwischen Krimi und Roadmovie

Die Vorbereitungen für Allan Karlssons Feier zu seinem 100. Geburtstag sind fast abgeschlossen, als das Geburtstagskind plötzlich verschwindet. Eher zufällig nimmt er auf seiner Flucht einen Koffer mit Geld mit – doch das gehört der Mafia. Und so ist nicht nur das ganze Land samt Sonderkommandos hinter dem Mann her, sondern auch gefährliche Verbrecher. Und keiner ahnt, was für ein bewegtes Leben Allan hinter sich hat…

„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ war als Buch ein großer Erfolg und hat bei Lesern wie Kritikern eingeschlagen. Der Roman von Jonas Jonasson wurde nun auch vom hr1 als Hörspiel vertont und ist nun beim Hörverlag erhältlich. Für die außergewöhnliche Vorlage wurde hier ein ebenso außergewöhnliches Gewand gefunden, das mit seinen schnellen Szenenwechsel ein beachtliches Tempo vorlegt. Zahlreiche kurze Passagen sind hier fast schon collagenhaft aneinandergereiht und wechseln schnell zwischen den verschiedenen Schauplätzen, beispielsweise werden auch Telefonate, Notizen oder SMS-Verkehr mit eingebaut. Eine weibliche Stimme sorgt dabei meist für den nötigen Überblick, einiges an Aufmerksamkeit ist für das Verständnis des Hörspiels aber schon von Nöten. Neben den aktuellen Ereignissen gibt es auch immer wieder Rückblicke auf Allans bewegtes Leben, der oftmals eher zufällig die Geschicke der Geschichte beeinflusst hat und einigen bedeutenden Persönlichkeiten begegnet ist. Die eigentliche Handlung berichtet viel von der Suche nach dem Mann, aber eben auch von seiner Sicht der Dinge. Immer wieder tauchen hier sehr humorvolle Stellen auf, die zwischen skurril und zynisch angesiedelt sind und eine sehr heitere Komponente in die Handlung bringen, die das gesamte Hörspiel prägend beeinflussen. Eine sehr interessante Produktion, die mich wirklich beeindruckt hat und viele mutige, gut umgesetzte Ideen enthält. Hörspielfans sollten hier unbedingt mal reinhören.

Sehr gut gelungen ist die Auswahl der Sprecher, sie stellen Lebendigkeit und Verschmitzheit in den Mittelpunkt. Matthias Habich ist als Allan Karlsson zu hören, seine schon leicht gebrochene, aber immer noch kraftvolle und dynamische Stimme verleiht dem Hundertjährigen eine ganz besondere Note. Charly Hübner ist als Benny eine ebenso gute Wahl und kann mit seinem eindringlichen Klang für spannende Momente sorgen. Besonderes Augenmerk verdient der Auftritt von Rosemarie Fendel, ist es doch der letzte der großartigen Schauspielerin. Mit ihrer wie immer markanten, tiefen Stimme kann sie die Rolle der Amanda sehr gut auskleiden und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Weitere Sprecher sind Walter Renneisen, Marion Breckwoldt und Christian Redl.

Die akustische Umsetzung passt sehr gut zu der außergewöhnlichen Vorlage und bedient sich einiger interessanter Ideen. Dabei sind meist nur wenige Geräusche eingesetzt, die die einzelnen Szenen klarer machen oder zur besseren Struktur der einzelnen Szenen eingesetzt wurden. Musik ist dabei eher wenig zu hören, die Sprecher und ihre Dialoge stehen klar im Vordergrund.

Für das Hörspiel wurde das Cover des Buches noch einmal überarbeitet und neu eingefärbt. Statt braun ist dieses nun grün eingefärbt und zeigt nur einen Teil des abgebildeten Elefanten, der im Verlauf des Hörspiels eine kleine Rolle spielt. Die Schrift ist in einem Kofferanhänger abgebildet und verdeckt große Teile des Motivs, das so erst auf den zweiten Blick zu erkennen ist. Das umfangreiche Booklet enthält einen einleitenden Text sowie Informationen und Fotos einiger Mitwirkender.

Fazit: Der außergewöhnliche Roman wurde hier ebenso außergewöhnlich umgesetzt, ist skurril und spannend, spielt auf verschiedenen Ebenen und ist sehr interessant zu lauschen. Sprecher und Produktion sind ebenso herausragend.

VÖ: 10.Juni 2013
Label: Der Hörverlag
Bestellnummer: 978-3-8445-1010-2

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