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»Is' was, Doc?« – Sonderspecial Ärzte & Medizin

 

Ärzte & Medizin - Bücher zum Thema für Mediziner und Patienten

Ärzte sind keine Halbgötter in Weiß – auch ihnen unterlaufen Fehler. Sie tragen große Verantwortung, und Patienten müssen sich auf Ihre Entscheidungen verlassen können. Umso wichtiger sind ein vertrauensvolles Verhältnis und eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient.

Wenn Mediziner über ihren Beruf schreiben – der meist auch eine Berufung ist –, dann tun sie das nicht nur sachkundig, sondern auch durchaus kritisch: Wenn sie ihr Berufsethos wieder und wieder auf den Prüfstand stellen, dann ist damit dem Wohle aller Patienten gedient. Denn Fragen der medizinischen Ethik betreffen uns alle. Spätestens, wenn wir die Hilfe eines Arztes benötigen. Daher möchten wir Ihnen hier einige Bücher ans Herz legen.

Bleiben Sie gesund!



Atul Gawande: Über Leben und Tod

Für eine bessere Medizin

 

Wenn Fehler Leben kosten – ein Insider legt den Finger auf die Wunde
Wir alle sollen Leistung erzielen, und wir alle spüren die Grenzen, die uns Stress, mangelnde Ressourcen und schlechte Arbeitsbedingungen auferlegen. Doch nirgendwo sind die Konsequenzen so gefährlich wie in der Medizin – denn hier geht es um Leben und Tod. Jede Entscheidung kann ein Menschenleben kosten, hinter jedem Fall verbirgt sich ein persönliches Schicksal. Der Chirurg und Bestsellerautor Atul Gawande gewährt den Lesern einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen. Er erklärt anschaulich, weshalb Krankenhausmitarbeiter durch simples Händewaschen Todesfälle vermeiden können. Er hinterfragt den Einfluss von Geld auf die moderne Medizin. Er stellt die Frage, ob es mit dem Berufsethos der Ärzte vereinbar ist, wenn sie in der Todeszelle den »humanen« Tod durch die Giftspritze einleiten. Und er berichtet aufrichtig wie niemand vor ihm von den Ängsten, die Ärzte heute plagen.

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Außerdem von Atul Gawande erschienen: »Die Schere im Bauch. Mysterien der Medizin«



Jerome Groopman: Wie Ärzte ticken

Warum Mediziner so oder anders entscheiden

 

Jerome Groopman entlarvt die größten Probleme der modernen Medizin
Jerome Groopman berichtet, wie ärztliche Denkfehler und Trugschlüsse zu Fehldiagnosen führen. In einer Offenheit, wie sie sonst im Medizinbetrieb kaum zu finden ist, schildert Groopman Fälle aus dem klinischen Alltag und beschreibt, wie sich Patienten vor Ärztefehlern schützen können. Das Wichtigste – so sein Credo – ist eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Was so selbstverständlich klingt, ist häufig nicht mehr der Fall. Hier lernen Patienten, worauf es ankommt, damit sie von ihrem Arzt richtig behandelt werden. Und Ärzte erfahren, warum es sich lohnt, den Patienten genau zuzuhören. 2007 bekam Groopman für dieses Buch den renommierten Quill-Award in der Sparte Health / Self-Improvement.

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Lisa Sanders: Detektive in Weiß

Mysteriöse Krankheitsfälle und ihre Diagnose

 

Von der Ärztin und Beraterin der TV-Kultserie Dr. House!
Eine junge Frau landet nach dem Entfernen ihrer Weisheitszähne in der Notaufnahme und droht zu sterben; ein Bräutigam vergisst plötzlich den Namen seiner Braut samt Hochzeitstermin; eine andere Frau kann sich bei andauerndem Erbrechen nur mit einer extrem heißen Dusche helfen. Dies sind nur drei von zahlreichen Fällen, die auf wahren Begebenheiten beruhen und die verschiedene Ärzte vor große Rätsel stellen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um die richtige Diagnose, denn findet der Arzt sie nicht, wird falsch behandelt oder der Patient stirbt im schlimmsten Fall.
In einer Mischung aus packenden Fallgeschichten und Faktenvermittlung zeigt die Autorin, wie Ärzte denken, wie sie arbeiten und was es auf dem Weg zur richtigen Diagnose bedarf. Jedes Puzzleteil zählt – von der Patientengeschichte über die ärztliche Untersuchung bis hin zu Testverfahren auf Hightech-Basis.

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D. Schreiber, Prof. Dr. med. G. Nagel, W.T. Küstenmacher:
Wie geht's weiter, Doc?

Wie sich Patienten mit ihren Ärzten besser verstehen

 

Gut zuhören, offen miteinander reden – so werden Arzt und Patient zum Dream Team!
Wer krank ist, erwartet nicht nur kompetente Behandlung, sondern will von Arzt oder Ärztin auch in seinen Sorgen, Ängsten aufgefangen werden und Vertrauen aufbauen. Im überlasteten Praxisalltag gelingt dies jedoch nicht immer so, wie von beiden Seiten gewünscht. Dieser Ratgeber schafft Verständigung: Er sagt klipp und klar, was sowohl Patienten als auch Ärzte voneinander lernen können, um sich besser zu verstehen. Denn eine gelungene Kommunikation besitzt Heilkraft!

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Martin Marianowicz: Aufs Kreuz gelegt

Warum 80 % der Rückenoperationen überflüssig sind

 

Rückenschmerzen sind zur Volkskrankheit geworden und in Deutschland der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch. Wenn die Ursache ein Bandscheibenvorfall ist, wird nicht selten rasch zur Operation geraten. Doch neun von zehn Schmerzpatienten könnten durch konservative Therapien ohne Operationen geheilt werden. Selbst Bandscheibenvorfälle heilen in den meisten Fällen von selbst, sagt der renommierte Wirbelsäulenspezialist Martin Marianowicz. Er verrät in seinem Buch erstaunliche Wahrheiten zum Thema Rückenschmerzen und plädiert für einen neuen, bewussteren Umgang mit unserem Körper. Medizinisch setzt er auf das ausführliche Arzt-Patienten-Gespräch, vertraut den Selbstheilungskräften und sanften Methoden wie Physiotherapie und Schmerztherapie. Darauf aufbauend präsentiert er seinen 5-Stufen-Plan zur Behandlung von Rückenbeschwerden – einen Leitfaden, den jeder Betroffene kennen sollte. Ein provozierendes Buch, das uns vor unnötigen Operationen bewahren kann, und gleichzeitig alles enthält, was unserem Rücken gut tut.

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Michael de Ridder: Wie wollen wir sterben?

Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin

 
Wie wollen wir sterben?

Sterben dürfen – die Streitschrift eines Arztes
Der medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte hilft zahllosen Patienten, verschafft Heilung oder zumindest Linderung, rettet und verlängert Leben. Gleichzeitig hat Hochleistungsmedizin, wie sie in unseren Krankenhäusern praktiziert wird, aber auch ihre Schattenseiten. Michael de Ridder, seit über dreißig Jahren an verschiedenen Kliniken in Hamburg und Berlin als Internist, Rettungs- und Intensivmediziner tätig, plädiert dafür, Sterben wieder als Teil des Lebens wahrzunehmen und anzuerkennen. Er richtet sich damit nicht zuletzt an die eigene Zunft. Vielfach verstehen sich Ärzte in einer medizinisch-technischen Krankenhauswelt, in der alles möglich scheint, ausschließlich als Heilende. Was aber, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist? Wenn ein Patient »austherapiert« ist, wie es im Fachjargon heißt? Statt Todkranke um jeden Preis am Leben zu erhalten, müssen Mediziner lernen, in aussichtslosen Situationen ein friedliches Sterben zu ermöglichen. Gerade hier, so de Ridder, sind Ärzte gefragt, als Begleiter, als Fürsorger.

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