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Lebens(t)raum | Liebe & Sex

Nackte Frauen sind gut fürs Gehirn

Skurrile Erkenntnisse aus der Wissenschaft

Machen Kondome Frauen depressiv? Sind nackte Frauen wirklich gut fürs Gehirn? Die Ergebnisse verschiedener Studien, die Claus-Eckart Schmidt in seinem Buch zusammengetragen hat, bringen allerhand allerhand Skurriles ans Licht: Zum Beispiel, dass im männlichen Gehirn während der Betrachtung nackter Frauen dieselben Areale aktiviert werden wie bei der Begutachtung von Werkzeug im Baumarkt. Lesen Sie mehr Facts zum Thema Beziehung und (Un-)Treue ...

 
 

Männer sind schlecht in Sachen Treue - Frauen sind aber auch nicht besser

Ehemänner schwören sie sogar vor dem Traualtar: die ewige Treue zu ihrer zukünftigen Ehefrau – und halten sich dann oft nicht daran! Nach diversen Umfragen ist knapp die Hälfte der Männer in ihrem Leben schon einmal fremdgegangen. Die Frauen sind aber nicht viel besser: Fast 40 Prozent wagen danach im Laufe einer Beziehung ebenfalls einen Seitensprung.

 

Die Motive der Fremdgänger

Während die Motive der Frauen meist viel differenzierter, komplexer und vielfältiger sind, liegen die Beweggründe der Männer offen auf der Hand:

• Entweder verleitet sie ihr promisker Sexualtrieb dazu, oder sie empfinden den Geschlechtsverkehr mit ihrer momentanen Partnerin als unbefriedigend, fade bzw. nicht tabulos genug.

• Oder der Akt findet ihrer Ansicht nach schlicht zu selten statt.

• Nun könnte noch ein weiterer Grund hinzukommen sein: Die Angetraute hat bzw. verdient zu viel Geld – zumindest mehr als er!
 

Großes Kino: Berühmte Fremdgänger aus Hollywood

Dass – im Verhältnis zu ihren vermögenden Frauen – arme Schlucker gerne mal auf anderen Hochzeiten tanzen, mussten auch reiche und berühmte Hollywood-Schauspielerinnen leidvoll erfahren: Halle Berrys Ex-Ehemann Eric Benét, ein mäßig erfolgreicher Sänger, ging genauso notorisch fremd wie der ehemalige Bodyguard Jesse James, der Ex von Sandra Bullock. Aber auch Zsa Zsa Garbor mit ihrem notorisch klammen und peinlichen Gespielen Frederik von Anhalt kann ein Lied davon singen. Die Praxis hat es also scheinbar bestätigt: Männer, die mit reichen Frauen liiert sind, gehen gerne mal fremd.
 

Was sagt die Wissenschaft dazu?

Auch die Wissenschaft belegt diese Neigung. So konnte die Soziologin Christin L. Munsch von der Cornell University in Ithaca (New York) nachweisen, dass Männer besonders häufig fremdgehen, wenn sie von ihrer Frau finanziell abhängig sind. Herausgefunden hat die Forscherin dies, als sie die Daten einer fortlaufenden Untersuchung (National Longitudinal Survey of Youth) verheirateter oder mindestens seit einem Jahr fest liierter Amerikaner im Alter von 18 bis 28 Jahren auswertete. Das Ergebnis: Männer, die finanziell komplett von ihren Partnerinnen abhängig sind, gehen fünfmal häufiger fremd als Männer mit dem gleichen Einkommen wie ihre Frauen.
Frappierend: Selbst junge Väter, die sich zu Hause für eine begrenzte Zeit alleine um den Nachwuchs kümmern, neigen extrem zur Untreue. Kein Wunder: Als junger Vater mit einem süßen Hosenscheißer im Kinderwagen Frauen kennenzulernen, ist erwiesenermaßen kein großes Problem.

Verdienen die Männer hingegen deutlich mehr als ihre Frauen, passiert genau das Gleiche – sie gehen ebenfalls fremd! Während dieser Einkommensunterschied die Damen sehr wohl davon abhält, ihren Partner zu betrügen. So haben Frauen, die finanziell komplett von ihrem Partner abhängig sind, deutlich seltener eine außereheliche Affäre als Geschlechtsgenossinnen, die entweder das gleiche oder ein höheres Gehalt beziehen. Diese Ergebnisse stammen aus einer Studie mit dem Titel »The Effect of Relative Income Disparity on Infidelity for Men and Women«, die auf der Jahrestagung der American Sociological Association vorgestellt wurde.

Laut Christin L. Munsch sehen die Männer ihre klassische Rolle als Ernährer und Versorger von einer besser verdienenden »Hälfte« infrage gestellt. Damit sehen sie zugleich ihre Geschlechteridentität bedroht, was Gefühle der Unzulänglichkeit erzeugt, die sie durch Untreue zu kompensieren suchen. Verdienen sie hingegen deutlich mehr Geld als ihre Partnerin, ergäben sich nach Ansicht der Forscherin vermutlich einfach mehr Gelegenheiten – auf Geschäftsreisen, bei langen Büroaufenthalten etc.
 

Bei welchen Einkommensverhältnissen sind die Männer ihren Frauen denn nun treu?

Auch darauf gibt die Soziologin eine Antwort: Das Verhältnis männlicher Einkommen zu weiblichen Verdiensten sollte im Idealfall 100 zu 75 betragen. Glaubt man diesen Erkenntnissen, müssten deutsche Männer relativ treu sein, verdienen Frauen in der Bundesrepublik doch im Schnitt 23 Prozent weniger. Um die Gefahr eines untreuen Partners noch weiter zu verringern, empfiehlt sich für die Damen, auf keinen Fall eine Hollywood-Karriere anzustreben! Überdies wäre es nicht ratsam, nach der Geburt eines Kindes schnell wieder Vollzeit zu arbeiten und dem Vater für mehrere Monate die Erziehung des Nachwuchses zu überlassen. Er könnte die Zeit seines »Wickelvolontariats« (so der Duktus von Verkehrsminister Peter Ramsauer, CSU, über das Elterngeld für Väter) »sinnvoll« nutzen und mit einer jungen Mutter aus der Krabbelgruppe den Versuch unternehmen, ein weiteres Kind in die Welt zu setzen.
 
 

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Claus-Eckart Schmidt

Nackte Frauen sind gut fürs Gehirn

Skurrile und verblüffende Erkenntnisse der Wissenschaft über Männer, Frauen und Sex

Das Unnütze Wissen über Frauen, Männer und Sex

Machen Kondome Frauen depressiv? Fördert Hüftspeck die Intelligenz? Und erkennt man den Eisprung wirklich an den Ohren? Ob Hormone auf Abwegen, Sex auf Rechnung, frustrierte...

Erscheinungstermin: November 2011

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