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Alles muss versteckt sein

Kundenrezensionen (15)

€ 15,95 [D]
€ 16,40 [A] | CHF 21,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-89667-469-2

Erschienen: 03.09.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Was tust du, wenn deine Mordfantasien Wirklichkeit werden?

Ihre Gedanken sind mörderisch, ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen. Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint …

"Wer Sebastian Fitzeks psychologische Höllenritte liebt, wird Wiebke Lorenz’ Thriller verschlingen."

Express (09.09.2012)

Wiebke Lorenz (Autorin)

Wiebke Lorenz, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Internationalen Filmschule Köln. Sie lebt heute in Hamburg, schreibt für verschiedene Zeitschriften (u.a. "Cosmopolitan") und TV-Produktionen. Gemeinsam mit ihrer Schwester veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Ihre Romane "Was? Wäre? Wenn?" (2003), "Allerliebste Schwester (2010)" und ihr Thriller "Alles muss versteckt sein" (2012) waren bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich.

"Wer Sebastian Fitzeks psychologische Höllenritte liebt, wird Wiebke Lorenz’ Thriller verschlingen."

Express (09.09.2012)

"Brillantes Schreckensszenario, in dem die Grenzen zwischen mörderischer Fantasie und beklemmender Realität verschwimmen. Hier brauchen Sie starke Nerven!"

Grazia (13.09.2012)

"Beklemmender Psychothriller mit überraschender Wendung. Intelligent geschrieben und absolut packend."

Hörzu (21.12.2012)

"Wiebke Lorenz hat den besten deutschen Thriller des Jahres geschrieben."

Rhein-Neckar-Zeitung (13.12.2012)

"Mit ihrem Psychothriller raubt Wiebke Lorenz einem den Atem und thematisiert nebenbei das bisher eher unbekannte Problem der Zwangserkrankungen."

Cosmopolitan (01.10.2012)

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Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-89667-469-2

€ 15,95 [D] | € 16,40 [A] | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen: 03.09.2012

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Denken ist nicht tun!

Von: Kerry aus Berlin Datum: 30.08.2015

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Die 38-jährige Marie Neumann hat das Schrecklichste getan, was sie sich nur vorstellen konnte. Sie hat ihren Freund, den Bestsellerautor Patrick Gerlach, im Schlaf mit einem Messer erstochen. Dafür wurde sie verurteilt und ist seitdem in der forensischen Psychiatrie. Marie weiß, dass sie es gewesen ist, hatte sie es sich doch bereits vorher immer wieder ausgemalt, wie es wäre, mit einem Messer Patrick zu ermorden, doch erinnern, erinnern kann sich Marie nicht an die Tat, nur daran, dass sie neben Patricks Leiche aufgewacht ist und das Messer, durch das er starb, noch immer in ihrer Hand war.


Dabei lief es zwischen Patrick und ihr so gut, trotz ihrer Erkrankung. Früher, gefühlt in einem anderen Leben, war Marie einst verheiratet gewesen, glücklich in ihrem Job als Kita-Erzieherin und Mutter einer kleinen Tochter. Damals war ihre Welt noch in Ordnung, damals war alles gut – doch ein Unfall zerstörte ihre heile Welt für immer. Ihr kleines Mädchen starb, weil Marie, davon ist sie überzeugt, nicht gut genug auf sie aufgepasst hat. Ihre Ehe hat den Verlust des einzigen Kindes nicht verkraftet, ihr Mann hatte eine Affäre, aber eigentlich war das Marie zu dem Zeitpunkt schon egal. Marie und ihr Mann ließen sich scheiden und Marie arrangierte sich mit ihrem neuen Leben als alleinstehende, berufstätige Frau. Doch dann kamen sie, die Gedanken, die von jetzt auf gleich ihr ganzes Leben beherrschten. Im Internet fand sie heraus, dass es sich um "aggressive Zwangsgedanken" handelt, welche teils als unheilbar gelten.


Irgendwie schaffte es Marie, auch mit Hilfe einer Internetbekanntschaft, sich an dieses Leben zu gewöhnen und als sie dann zufällig Patrick kennenlernte, schien alles wieder möglich zu sein. Doch nun muss sie sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie ausgerechnet den Mann, den sie so liebte, getötet hat. Zwar versucht man in der Psychiatrie, ihr zu helfen – doch will sie sich wirklich helfen lassen? Sollte man nicht eher den Schlüssel zu ihrer Zelle wegsperren? Ihr behandelnder Arzt, Dr. Jan Falkenhagen, ist jedoch nicht bereit, so einfach aufzugeben – zusammen mit Marie will er ergründen, wie es dazu kam, dass diese einst sanfte Frau zur Mörderin wurde. Marie will sich mit dem Thema eigentlich nicht weiter auseinandersetzen, denn das würde bedeuten, wirklich zu realisieren, dass sie ein Monster ist, so wie sie es immer befürchtet hat, und solange das nicht feststeht, besteht doch noch Hoffnung, oder?



Denken ist nicht tun! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Thematik des Buches und wie die Protagonistin mit ihrer Erkrankung umgegangen ist und wie es möglich ist, dass aus Gedanken, egal wie sehr man sich bemüht, doch irgendwann Taten werden können. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Gerade das Denken und Handeln der Protagonistin hat mich in diesem Buch sehr vereinnahmt, denn allein die Möglichkeit, dass, egal wie sehr man sich bemüht, am Ende alles vergebens ist und man daran zerbricht, empfand ich sehr gut dargestellt. Auch die inneren Zweifel, wie es, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, dazu kommen konnte, faszinierten mich bis zum Schluss. Den Schreibstil empfand ich als geradezu fesselnd zu lesen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, ich musste einfach wissen, wie es endet. Bei diesem Buch handelt es sich um das erste der Autorin, das ich gelesen habe, aber ich weiß jetzt schon: Es wird nicht das letzte gewesen sein!

Eine Geschichte, die nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

Von: Glitzerfees Buchtempel aus Hildesheim Datum: 10.03.2015

glitzerfees.blogspot.de/2014/03/rezension-alles-muss-versteckt-sein-von.html

Von Anfang an war ich gefangen in „Alles muss versteckt sein“. Es war sofort spannend die Gespräche zwischen Marie und ihren Psychiater miterleben zu dürfen. Ich spürte die ganze Zeit dieses Interesse erfahren zu müssen, was passiert ist.

Durch die Gespräche lernen wir Marie näher kennengelernt. Man erfährt eigentlich so gut wie alles aus ihrem Leben. Was sie alles einstecken musste und wie ihre schreckliche Krankheit begonnen hat. Aber auch schöne Momente dürfen wir mit Marie teilen. Wir lernen den Ex-Mann von Marie kennen. Ihren neue Liebe und deren Geschwister. Alles, was vor dieser Mordnacht passiert ist. Denn jede Kleinigkeit wird von dem Psychiater durchleuchtet und als Leser nimmt man exklusiv an diesen Gesprächen teil.

Ich konnte mich so gut in Marie hineinversetzen, wie schrecklich diese Gedanken sein müssen. Wiebke Lorenz nimmt hier kein Blatt vor den Mund und die Gedanken von Marie sind teilweise wirklich erschreckend und kommen sehr real rüber. Kein Wunder, das sie immer Angst hatte, diese Szenarien in die Wirklichkeit umzusetzen.

Wir erfahren, dass Marie wegen Mord an ihrem Freund verurteilt und in einer Einrichtung eingesperrt wurde. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Alltag aus der Einrichtung gewünscht. Auch wenn wir natürlich ein wenig erfahren. Wir lernen auch andere Menschen kennen. Besonders interessant fand ich den Charakter von Hannah. Dieser ist mir wirklich extrem im Kopf geblieben. Da würde ich unglaublich gerne eine eigene Geschichte lesen. Denn Hannah hat eine gespaltene Persönlichkeit, in ihr leben mehr Personen, die sich nach vorne drängen. Also ebenfalls eine Krankheit, die interessant, spannend und fürchterlich ist. Hannah hat ihr eigenes Buch verdient.

Selbstverständlich steht in „Alles muss versteckt sein“ Maries Krankheit im Vordergrund. Denn ohne diese Krankheit hätte Marie wohl ein völlig normales Leben führen können. Es ist erstaunlich, was die Psyche alles verursachen kann und ich denke noch oft an das Buch zurück. Es hat mich auf keinen Fall nach dem Lesen losgelassen.

Was den Schluss angeht, habe ich zwar schon einiges erahnen können, doch getrübt wurde mein Lesevergnügen dadurch nicht.

Fazit:

Eine interessante und spannende Krankheit die Wiebke Lorenz in ihrem Thriller „Alles muss versteckt sein“ verwendet hat. Es ist mal etwas völlig anderes. Ich war von Anfang an gefangen und habe noch nach dem Lesen oft über Marie und ihr Leben nachdenken müssen. Eine Geschichte, die nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

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