VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Der Manipulator Thriller

Kundenrezensionen (20)

€ 12,99 [D]
€ 13,40 [A] | CHF 17,90*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43832-3

Erschienen: 13.07.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Der neue Thriller von Spiegel-Bestseller-Autor Mark Billingham als deutsche Erstausgabe

Er gilt als einer der gefährlichsten Serienkiller Englands. Niemand weiß, wie viele Menschen er tatsächlich umgebracht hat; niemand weiß, wo die Knochen seiner Opfer vergraben sind. Seit einigen Jahren sitzt Stuart Nicklin in einem Hochsicherheitsgefängnis. Bis er der Polizei einen Deal anbietet: Er führt sie an die Stätte seiner Untaten – unter einer Bedingung: Detective Inspector Tom Thorne, der ihn einst zu Fall brachte, muss das Unternehmen leiten. Thorne weiß, dass er zu einem Himmelfahrtskommando antritt, denn Nicklin ist ein Meister der psychologischen Manipulation. Auf einer einsamen walisischen Insel merken Thorne und sein Team schon bald, dass der Killer ein perfides Netzt spinnt, dem keiner entkommen kann ...

»Bedrohlich, voller Atmosphäre - und bei aller psychologischen Abgründigkeit immer elegant!«

Gillian Flynn

Mark Billingham (Autor)

Mark Billingham, geboren 1961 in Birmingham, ist einer der erfolgreichsten britischen Thrillerautoren. Berühmt wurde er mit seiner Serie um den eigenwilligen Ermittler Tom Thorne, für die er mit dem Sherlock Award ausgezeichnet wurde. Mark Billingham erhielt zahlreiche Krimipreise, unter anderem den BCA-Award sowie den Theakston's Award. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in London und in Florida.

www.markbillingham.com

»Bedrohlich, voller Atmosphäre - und bei aller psychologischen Abgründigkeit immer elegant!«

Gillian Flynn

»Mark Billingham ist Weltklasse und sein Ermittler Tom Thorne ist eine wunderbare Figur! Holen Sie sich die Bücher, so schnell Sie können!«

Karin Slaughter

»Das Beste, was die englischsprachige Literatur derzeit zu bieten hat.«

Lee Child

»Mark Billingham wird immer besser!«

Michael Connelly

»Mark Billingham pumpt mit der psychologischen und menschlichen Dimension seiner Thriller neues Blut in das Genre.«

George Pelecanos

mehr anzeigen

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Irene Eisenhut
Originaltitel: The Bones Beneath
Originalverlag: Little, Brown

Paperback, Klappenbroschur, 464 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-43832-3

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.07.2015

Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler vor Ort oder direkt bei:

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Der Manipulator

Von: Stef Datum: 10.02.2016

https://coverworlds.wordpress.com

Als Thriller erwarte ich einen Roman der mich vom 1. Kapitel fesselt, sodass man ihn in einem Stück durchlesen möchte. Zudem sollte das oder die Motive des Killers sich in einem schönen Spannungsbogen aufbauen. Was ich nicht erwarte sind einzelne aus dem Zusammenhang gerissene Episoden der einzelnen Darsteller. Der Rückentext erlaubt einen kleinen Ausblick auf die nächsten 444 Seiten.

Der Manipulator ist nicht der erste Fall für Tom Thorne und das ärgert mich immer noch ein bisschen. Wir haben also hier einen neuen Fall aus einer schon lang bestehenden Reihe. Ganz ehrlich, hier zeigt es sich wieder ein bisschen, das man nicht immer auf den tollen Klappentext hören sollte, sondern auch mal schnell schauen, was das Netz so sagt. Ich denke, hätte ich das vielleicht vorher zurate gezogen, hätte ich mich dagegen entschieden. Weil Figuren von Reihen machen eine Entwicklung durch, die nicht immer gut nachzuvollziehen sind, wenn man mittendrin anfängt und das schreckt mich ab, auch wenn der Fall an sich abgeschlossen ist.

Aber nun gut fangen wir an: der Prolog war spannend, ein Mann, der entführt wird, weggesperrt und dann gequält, verspricht spannend zu werden und ich dachte, das Buch wird mich mitreißen. Da hatte ich mich aber zu früh gefreut, ich wurde mit dem nächsten Kapiteln in die Polizeiarbeit geworfen und es zog sich dahin. Bis wir endlich auf dieser Insel sind, haben wir schon zweihundert Seiten gelesen und so richtig baute sich weder Spannung noch Hintergrundwissen auf und ich hatte immer das Gefühl, was verpasst zu haben. Der Leser wird einfach in die Begebenheiten hineingeworfen und muss sich zurecht finden. Ich habe mich am Anfang wie ein nicht dazugehöriger gefühlt, der nicht wissen darf, was die anderen wissen. Außerdem wurde ich mit keiner Figur richtig warm, was mich richtig enttäuscht hatte. Genau das ist mein Manko, hier „Tom Thorne“, für mich wirkte er müde, verbittert und sehr eindimensional. Es kann natürlich sein, das ich diesen Charakter unrecht tue, aber ich kenne noch keine anderen Fälle von ihm und hier glänzt er nicht wirklich, vielleicht hat er gerade ein Tief in seinem Leben erreicht, aber richtig viel gibt der Autor nicht von ihm preis. Es ist ja auch immer schwer bei Reihen, erzählt man zu viel, was davor war, sind die Stammleser genervt, erzählt man zu wenig, kommen die neuen Leser nicht richtig rein. Die richtige Mischung zu finden ist nun mal sehr schwer und für mich ist sie hier nicht so gelungen, was ich aber den Autor nicht ankreiden möchte.

So richtig Atmosphäre und der Zwang zum Lesen kam erst auf dieser Insel auf, man ahnte ja schon die ganze Zeit, dass etwas passieren muss und man wartete, und fieberte darauf. Genau hier merkte man auch, was man an Mark Billingham so hervorhebt und schätzt, denn er spielt mit dem Leser Katz’ und Maus. Obwohl die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird, bleibt für den Leser vieles im Dunklen und die Gefahr kann nicht richtig gegriffen werden. Dazu kommt dann auch noch Stuart Nicklin, der mit seinen Verhalten die Nerven dünn werden lässt und so richtig den Psychopaten raushängen lässt. Hier wird es dann düster, der Wind kommt auf und die See wird rauer, es wird spannend und endet mit einem Paukenschlag. Was für ein Ende, oder sollte es ein Cliffhanger sein!

Obwohl ich vieles zu bemängel habe, konnte ich es am Ende nicht wirklich aus den Händen legen. Ein Thriller der ruhigen Art, der mit dem Leser spielt, ihn in dunkle Ecken treibt und trotzdem immer wieder umkehren lässt, um von vorne zu ermitteln. Hier geht es nicht rasant und actionreich zur Sache, sondern still und böse. Die Inselatmosphäre hat hier richtig gut gewirkt und perfekt zum Plot gepasst und diese Abgeschiedenheit war wirklich spürbar, diese Panik, wer könnte auf dieser Insel ein falsches Spiel spielen war schon ein cleverer Zug.
Insgesamt vergebe ich verdiente 3 von 5 Punkten.

Der Manipulator

Von: Kleine Bücherinsel Datum: 13.01.2016

www.monesleseinsel.blogspot.de

"Willst Du zuerst die gute oder die schlechte Nachricht hören?" (Seite 15)

Das wurde DI Tom Thorne damals gefragt. Die gute Nachricht, er durfte wieder bei der Mordkommission arbeiten. Doch es gibt eine Bedingung. Der schlimmste Serienkiller aller Zeiten. Dieser hatte der Polizei einen Deal vorgeschlagen. Er führt sie zu den Stätten einer Leiche und Tom Thorne soll dabei sein. Ein Serienkiller der es versteht sein Umfeld zu manipulieren.

Warum nach 10 Jahren? Was hat er vor? Fragen die mich von Anfang an beschäftigt haben. Was ist mit dem Pärchen aus dem Prolog, wer ist das Opfer? Wie gehört alles zusammen?
Nichts erscheint auf den ersten Blick zusammenhängend, nichts logisch.
Mark Billingham hat es wieder einmal geschafft mich von Anfang an in den Bann zu ziehen.

Der Handlungsort ist eine kleine Insel vor der Küste von Wales. Kein Strom, kein Telefon, kein Handyempfang. Abgeschieden und nicht immer erreichbar, denn wenn das Wetter nicht mitspielt, kann das einzige Boot, welches es gibt nicht fahren. Die Insel hat eine Geschichte und ist nahezu unbewohnt. Ab und an gibt es Touristen, nur eine junge Familie wohnt dauerhaft auf dieser Insel und kümmert sich um alles.

Ort und der recht unscheinbare Böse gaben mir ein recht mulmiges Gefühl und teilweise auch Gänsehaut. Es ist schwer zu beschreiben, denn die Spannung liegt nicht im reißerischen Schreibstil und möglichst viele Opfer. Es waren die vielen Fragen, die mich vorantrieben und mich immer tiefer in das Buch zogen.


Wer hier einen blutigen Thriller erwartet, den muss ich enttäuschen. Blut gibt es zwar, aber das ist eher wenig. Hier steht die Manipulation im Vordergrund. Wie es ein Mensch schafft, einen Plan zu entwickeln und andere Menschen in seinen Bann zieht.

Das Ende ist teilweise überraschend, teilweise etwas vorhersehbar und wie ich finde, wieder etwas zu schnell kommend.

"Die schlechte Nachricht - das war Stuart Nicklin." (Seiten 23)

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors