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Die Schattenbucht Kriminalroman

Kundenrezensionen (23)

€ 14,99 [D]
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-8090-2642-6

Erschienen: 22.02.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wer einen Traum hat, ist zu allem fähig…

Ohne ersichtlichen Grund und ohne emotionale Regung springt Marlene Adamski vom Balkon ihres Hauses in die Tiefe. Sie überlebt, spricht seither jedoch kein Wort mehr. Psychologin Ina Bartholdy findet keine Erklärung für das Verhalten der 62-jährigen Bäckersfrau, doch der Fall lässt sie nicht los. Sie fährt ins mecklenburgische Prerow, um nach ihrer Patientin zu sehen.

Marlene wird scheinbar liebevoll umsorgt. Doch das Verhalten ihres Ehemanns macht Ina stutzig. Keine Sekunde lässt er sie mit Marlene allein, will offensichtlich verhindern, dass sie mit Ina spricht. Was hat dieser Mann zu verbergen? Und was hat er mit den merkwürdigen Vorfällen zu tun, die sich in Prerow häufen?

Wussten Sie, dass Eric Berg einst Model war? Zum Interview

„Der bisher beste Eric Berg-Krimi. Ein ziemlich überraschender Coup des Autors - keiner geht unbeschadet aus diesem Drama hervor. Eric Berg erzählt nicht nur eine spannende Geschichte, sondern wirft auch etliche moralische Fragen auf.“

Christiane Irrgang, NDR Kultur (22.02.2016)

Eric Berg (Autor)

Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen langgehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman Das Nebelhaus, der Leser wie Kritiker gleichermaßen begeisterte. Nach Das Küstengrab ist Die Schattenbucht nun der dritte Roman des Erfolgsautors.

„Der bisher beste Eric Berg-Krimi. Ein ziemlich überraschender Coup des Autors - keiner geht unbeschadet aus diesem Drama hervor. Eric Berg erzählt nicht nur eine spannende Geschichte, sondern wirft auch etliche moralische Fragen auf.“

Christiane Irrgang, NDR Kultur (22.02.2016)

„Düsterer Ostsee-Krimi: So grimmig wie sonst seine skandinavischen Schriftsteller-Kollegen skizziert Eric Berg … die rätselhaften Umstände eines versuchten Selbstmords.“

freundin (24.02.2016)

„Eine Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen will, bis man das Ende kennt. Sehr lesenswert.“

Ruhr Nachrichten (24.02.2016)

„Hochspannung.“

IN - Das Premium weekly (23.03.2016)

"Als Krimiautor muss einem etwas einfallen, wenn man Erfolg haben will - Zu denen, die es geschafft haben, gehört Eric Berg. Seine Art, Spannung zu erzeugen, ist eine subtile, eine sich anschleichende. Die Wirkung ist umso effektvoller."

Freie Presse (18.03.2016)

12.09.2016 | 20:00 Uhr | Welzheim

Lesung
Eintritt: € 8,-
Kartenreservierung über
Tel.: 07182/929368

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Mehr Infos

Klingenmühle
Klingenmühle 1
73642 Welzheim

Weitere Informationen:
Limes Buchhandlung Inh. Werner Bredl

Tel. 07182/929368, limesbuch@gmx.de

13.09.2016 | 20:00 Uhr | Herrenberg

Lesung
Eintritt: € 10,-
Kartenreservierung über
Tel.: 07032/9482-30

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Mehr Infos

Stadtbibliothek Herrenberg
Tübinger Straße 36
71083 Herrenberg

Tel. 07032/948230

14.09.2016 | 20:00 Uhr | Pattensen

Lesung im Rahmen des Krimifestivals Hannover
Eintritt: € 12,- inkl. Imbiss
Kartenreservierung unter
Tel.: 05101/1001285
Einlass: 19:30 Uhr

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BäckereiCafé der Calenberger Backstube im REWE Center
Johann-Koch-Straße 2
30982 Pattensen

Weitere Informationen:
Stadtbücherei

Tel. 05101/1001285

15.09.2016 | 19:30 Uhr | Goslar

Lesung im Rahmen des Festivals MordsHarz
Eintritt: € 10,-

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Mehr Infos

Kaiserpfalz/Wintersaal
Kaiserblek 6
38643 Goslar

Weitere Informationen:
Brockenhaus GmbH

Tel. 039455/50005

16.09.2016 | 19:30 Uhr | Schwarzenbek

Lesung
Eintritt: € 12,-
Kartenreservierung unter Tel.:
04151/8675271

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Mehr Infos

LeseZeit GmbH
Markt 3
21493 Schwarzenbek

Tel. 04151/8675271, lesezeit-schwarzenbek@t-online.de

20.09.2016 | 20:30 Uhr | Schwerin

Lesung
Eintritt: € 10,-, mit Weiland-Card € 8,-
Kartenreservierung unter
Tel.: 0385/59594-0
Einlass ab 20:00 Uhr

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21.09.2016 | 19:30 Uhr | Wismar

Lesung
Eintritt: 10,-
Kartenreservierung über
Tel.: 03841/40100

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Mehr Infos

Hotel Steigenberger
Am Markt 24
23966 Wismar

Weitere Informationen:
Buchhandlung Heinrich Hugendubel GmbH & Co. KG

Tel. 03841/4010-0, ahf.wlw@hugendubel.de

22.09.2016 | 19:30 Uhr | Greifswald

Lesung
Eintritt: € 10;- / erm. € 8,-
Kartenreservierung über
Tel.: 03834/79898-0

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ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-8090-2642-6

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Limes

Erschienen: 22.02.2016

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Ein ungeheuerliches Verbrechen in einem herrlichen Setting

Von: Lesen ist Datum: 21.05.2016

lesenist.com

Ich habe das Hörbuch gehört, gesprochen von Nana Spier.

Im Prolog erfährt eine Person, während eines halbstündigen Telefonats, von einem ungeheuerlichen Verbrechen. So viele Tote über einen längeren Zeitraum. Das Monströse an diesem Verbrechen war das Normale, die Durchschnittlichkeit der beteiligten und die Langsamkeit, mit der es seine Kreise zog. Es hat sich allmählich zu einem Strudel entwickelt, der alles verschlang, was in seine Nähe kam. Die Person, die hier erzählt ist Schriftsteller und reist an den Ort, wo alles stattfand: Der Darß. Es fing alles mit dem Selbstmordversuch einer Frau an, aber in Wirklichkeit fing alles viel früher an.

Es ist September. Die Ehefrau des Bäckers, Marlene Adamski, springt vom Balkon im ersten Stock ihres Hauses. Da gehört sehr viel Glück dazu sich dabei umzubringen, seien wir mal ganz ehrlich. Im Krankenhaus wird sie von der Psychologin Ina Bartholdy betreut, aber seit ihrem Sprung spricht sie kein Wort. Es gab keinen ersichtlichen Grund für den Selbstmordversuch. Nichts deutet auf schwerwiegende Probleme hin. Ina bietet an, Marlene auch nach ihrer Entlassung zu betreuen, was der Ehemann aber gar nicht möchte. Ina gibt aber nicht so leicht auf und fährt trotzdem zu ihr nach Hause.

Nachdem bereits im Prolog von vielen Toten die Rede ist, kann man sich schon vorstellen, dass Marlene Adamskis Selbstmordversuch irgendwas damit zu tun haben muss. Die Geschichte wird auf zwei Zeitschienen erzählt: September, welches Jahr ist unbekannt und nicht wirklich von Belang und der zweite Erzählstrang ist von 14 Monate davor. Damals, im Haus der Adamskis, trifft sich seit zwei Jahren eine Gruppe von 5 Menschen. Gewisse unglückliche Umstände haben sie zusammengeführt. Nun haben sie etwas besprochen und beschließen jetzt, dass sie ihren Plan in die Tat umsetzten. Was genau sie vorhaben und vor allem warum, kommt nach und nach ans Licht. In September, 14 Monate später versucht Ina aus Marlene schlau zu werden. Ina ist eigentlich ganz sympathisch und trotzdem bin ich ihr nicht nähergekommen, konnte keinen guten Draht zu ihr finden. Eigentlich sind alle Charaktere zwar sehr lebendig, aber für mich blieben sie auf Distanz. Obwohl man mit Marlene Mitleid haben sollte, ist sie nicht die Sympathischste in der Gruppe von Menschen, die sich in ihrem Haus treffen, sondern ein Mann namens Bodo.

Der eigentliche Plot findet in der Vergangenheit statt. Alles was damals passiert ist, hat auch Auswirkungen auf heute. Extra ein wenig Verwirrung gestiftet hat der Autor mit einem bestimmten Charakter, bei dem ich lange den Zusammenhang nicht gesehen habe. Das Verbrechen war anfangs vielleicht nicht ganz so ungeheuerlich und man bringt sogar ein wenig Verständnis für die Täter auf. Aber langsam läuft alles aus dem Ruder und was schlussendlich passiert ist tatsächlich eine unglaublich monströse Ungeheuerlichkeit. Jeder in dieser Gruppe von damals hat Schuld auf sich geladen, einer mehr, ein anderer weniger. Im kompletten Gegensatz dazu steht das Setting auf der Halbinsel an der Ostsee; Region Fischland-Darß-Zingst. Das Meer, der Strand, der Bodden, diese herrliche Natur. An einem solchen Ort erwartet man tatsächlich kein Kapitalverbrechen, schon gar nicht von den Einheimischen verübt, die das Glück haben, hier zu leben. Den Selbstmordversuch von Marlene kann man nicht ernst nehmen. Hätte sie sich wirklich umbringen wollen, wäre sie bei Sturm ins Meer gegangen oder hätte Tabletten genommen, es gibt viele Möglichkeiten. Es war einfach ein nicht ganz glaubwürdiger Einstieg für die Psychologin Ina, die Geschichte dahinter aufzudecken. Die Geschichte selbst fand ich etwas träge, bis zu dem Punkt an dem erzählt wird, was mit wem passiert ist, diesen Teil fand ich wiederum etwas gehetzt. Ich finde auch, dass die Spannung unter den zwei Erzählsträngen gelitten hat.

Eine Gruppe von alltäglichen Menschen, ein nicht wirklich ernstzunehmender Selbstmordversuch, eine hartnäckige Psychologin, ein ungeheuerliches Verbrechen, und im Gegensatz dazu das herrliche Setting. Ein guter Kriminalroman, doch blieb eine Distanz zwischen mir und den Charakteren. Ein Mangel an Spannung macht die Geschichte etwas träge und die Handlung konnte mich nicht so richtig fesseln. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Die Sprecherin, Nina Spier, hat einen hervorragenden Job gemacht, auch wenn ein gewisser Italiener nicht ganz authentisch wirkte.

Die Geschichte ist gut durchdacht und die Schauplätze sind wirkungsvoll beschrieben.

Von: BeautyPeaches Datum: 04.05.2016

https://beautypeaches.wordpress.com/

Ich habe gelesen: … und nach dem Lesen verarbeite ich eine Story immer gedanklich, bevor ich meine Bewertung dafür abgebe. Gestern auf unserer Hunderunde sprachen Ela und ich über Bücher und Rezensionen. Die Frage war: „Was kann man über ein gutes Buch noch schreiben, was man bisher noch nicht geschrieben hat?“ oder noch wichtiger: „Wie kann man einem guten Schriftsteller im Schreiben der persönlichen Meinung gerecht werden?“ Krimis ähneln sich – es gibt Mörder, Tode und Ermittler, so wird dem Autor einiges abverlangt, den Leser in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil von Eric Berg hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert und ist mir von „Das Küstengrab„ bereits vertraut. Anfangs noch schwer in das Buch zu finden, konnte ich es dann einfach nicht mehr weglegen. Die Geschichte ist gut durchdacht und die Schauplätze sind wirkungsvoll beschrieben. Nicht nur die Ostsee-Landschaft konnte ich mir bildlich gut vorstellen, sondern auch die Protagonisten bekamen Gesichter. Sympathisieren konnte ich allerdings mit keiner dieser Personen. Die Psychologin Ina Bartholdy hat zwei Fälle zu bearbeiten: Marlene Adamski mit ihrem missglückten Selbstmordversuch. Leider ist Marlene ziemlich wortkarg und Ina ist gezwungen, sich anderweitig über Marlene und ihr Leben zu erkundigen. Mir war jedoch schnell klar, dass etwas Schreckliches passiert sein muss, was Marlene nicht verarbeiten konnte. Der zweite Patient ist Christopher, dessen Mutter spurlos verschwunden ist. Doch was weiß er darüber? Die Beziehung zwischen der Tochter von Ina und Christopher wird zwar leicht ausgeschmückt, bleibt aber am Ende nebensächlich. Anders wie bei einem Thriller wird der Fall Stück für Stück aufgeklärt und der Leser muss nicht auf eine Pointe warten. Die Geschichte schwingt zwischen der Gegenwart und 14 Monaten zuvor hin und her. Dadurch, dass es jeweils mit einer Überschrift gekennzeichnet wurde, verliert man beim Lesen aber nicht den Überblick und erhält die wichtigen Puzzleteile. Dass der Suizidversuch von Marlene mit dem Problem von Christopher verwoben ist, begreift der Leser rasch und auch die weiteren Charaktere werden gut mit in die Geschichte integriert. Mit den Gedankengängen einer üblichen Psychologin agiert Ina als Ermittlerin und wird letztendlich gemeinsam mit den Lesern doch nochmal überrascht.
Eigentlich lese ich lieber Thriller, als Krimis, doch mit einem deutschen Krimi kann man auch mich locken. Zudem schaue ich gerne die Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ und während des Lesens von „Die Schattenbucht“ kam mir mehrfach der Gedanke, dass das Buch auch gut ein Thema dieser Sendung sein könnte. „Die Schattenbucht“ von Eric Berg ist nicht so packend wie ein Thriller, doch der Autor hat es geschafft, meine Phantasie lebendig werden zu lassen. Ich hoffe auf weitere Werke von Eric Berg.

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