Paperback, Klappenbroschur,
384 Seiten,
13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-89667-413-5
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Verlag:
Blessing
Erscheinungstermin:
12. Oktober 2009
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"Es ist gar nicht so einfach, korrekt zu konsumieren. Hin und wieder hat ein Spielverderber auf die Probleme hingewiesen, aber selten so bissig wie die ehemalige "Neon"-Redakteurin Kathrin Hartmann, 37, in einem neuen Buch: der Streitschrift "Ende der Märchenstunde"."
KulturSPIEGEL (30.11.2009)
"Dass Einkaufen ... immer noch Einkaufen bleibt und nicht zu echter Politik wird, übersieht die zeitgenössische Bionade-Bohème leider ganz gern. Diesen Schönheitsfehler legt die deutsche Journalistin Kathrin Hartmann in ihrem Buch Ende der Märchenstunde faktenreicht bloß ..."
Profil (30.11.2009)
"Ende der Märchenstunde ist eine akribisch recherchierte, nicht zuletzt wegen Hartmanns Bissigkeit ungemein lesenswerte Polemik gegen Lifestyle-Ökos, die sich ihr gutes Gewissen erkaufen, mit dem Verzicht auf Komfort aber bitte nicht behelligt werden möchten."
Carmen Böker, Berliner Zeitung (17.12.2009)
"Mit ziemlich viel Wut im Bauch und teilweise genüsslich gehässig beschreibt Kathrin Hartmann die neue Kaufkraft aus den Szenevierteln. ... Ihr großer Vorwurf an die sich neu entwickelnde Gutkundenschicht: Sie ist unpolitisch. Doch die Macht der Konsumenten ist nicht so groß, wie sie glauben. Und wie ihnen seitens der Industrie neuerdings suggeriert wird."
Christopher Wurmdobler, Falter (15.10.2009)
"Macht ein "Bio"-Einkauf die Welt besser? Lässt sich die Industrie mit strategischem Konsum umerziehen, so dass sie nur noch umweltverträglich und unter sozialen Bedingungen produziert? Geht das alles "schmerzfrei", ohne Verzicht, wie es "moderne Ökos" propagieren? Nein, alles Unsinn und Selbstbetrug, sagt Kathrin Hartmann. Die Autorin hat ein zorniges Buch geschrieben - Titel: "Ende der Märchenstunde". Darin rechnet sie mit selbstgefälligen Lifestyle-Ökos ab - sie macht die "Bionade-Bourgeoisie" fertig."
Gregor Tholl, dpa (27.10.2009)
"Kathrin Hartmann entlarvt die Lohas ... als Opfer einer fatalen Mode. Und sie erklärt anschaulich und unterhaltsam, warum Konsum - auch strategischer - das große Ganze nicht ändern wird."
Greenpeace Magazin (01.05.2010)
"Ein Farewell für Illusionen."
w & v Werben und Verkaufen (29.10.2009)
"In amüsanten Studien zeigt die Autorin, dass es den neuen Lifestyle-Ökos vor allem um ihr eigenes gutes Gewissen geht. ... Das Buch lässt uns hinter die Kulissen des ökologischen Wandels im Supermarkt blicken."
Impulse (01.12.2009)
"Ausgezeichnet recherchiert und packend-witzig geschrieben, macht der Report deutlich, dass "Öko" mittlerweile nicht nur zum großen Geschäft geworden ist, was ja vielleicht noch Sinn machen könnte, sondern zur Verkaufsmasche, die von den realen sozialen und ökologischen Problemen des gegewärtigen Wirtschaftens im Kapitalismus ablenkt. Ein Buch, das überfällig war!"
pro ZUKUNFT, Nr. 4/2009
"Präzise, satirisch, aber ohne je in tieferem Zynismus zu ersticken, beschreibt die Autorin die Konsum- und Wertehaltung der LOHAS ..."
Christine Repolust, Die Furche (07.10.2010)
"Das Buch Ende der Märchenstunde zielt auf eine radikale Kritik an der nach wie vor kapitalistisch geprägten Konsumwelt und ihrer ichbezogenen Kommunikation von grünen Produkten im Web 2.0 sowie an der inzwischen immer marktorientierteren Kindererziehung ab. Und trifft! ... Doch nicht nur mit bissiger Wortwahl, auch mit harten ökologischen Fakten und sozialen und wirtschaftlichen Daten zeigt die studierte Philosophin und Kunsthistorikerin die Fallen eines Öko-Lifestyles, der nur noch auf die Produktwahl orienert "karmakonsumiert". Sobald eine Verhaltensänderung wehtue, dürften alle selbst entscheiden, ob der Umweltschutz wirklich so wichtig sei."
umwelt aktuell (01.04.2010)
"Worum geht es? ... Hartmann entlarvt die Umweltversprechen vieler Konzerne als PR, die wir gern glauben, um unser Gewissen zu beruhigen. Das Buch ist eine aufrüttelnde Polemik gegen den Mythos des grünen Konsums, bei der man sich ertappt fühlt. Für wen? Für Lifestyle-Ökos, die auf Eier von glücklichen Hühnern schwören und Aha-Erlebnisse aushalten."
Emotion (01.12.2010)
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