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Future Roman

Einzelromane

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€ 16,99 [D]
€ 17,50 [A] | CHF 22,90*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31554-9

Erschienen: 12.05.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Willkommen in der Zukunft!

Seit die Sterblichkeit überwunden wurde, ist die Erde vollkommen überbevölkert. Ganz Europa ist zu einer einzigen Megapolis aus gigantischen Wohntürmen zusammengewachsen. Nur die Reichen und Mächtigen können sich in den obersten Etagen noch ein unbeschwertes Leben leisten, während die Mehrheit der Bevölkerung auf den niederen Ebenen ein beengtes Dasein fristet. Die Fortpflanzung ist streng reglementiert, und illegale Geburten werden unnachgiebig verfolgt. Als der Polizist Nr. 717 auf den Anführer einer Terrorgruppe angesetzt wird, gerät er in das Netz eines Komplotts, das bis in die höchsten Etagen der Gesellschaft reicht – und das die brutale Ordnung ins Wanken bringen wird.

DMITRY GLUKHOVKYS METRO 2033-UNIVERSUM

Metro-Romane

Metro 2033-Universum

Einzelromane

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Dmitry Glukhovsky (Autor)

Dmitry Glukhovsky, geboren 1979, hat internationale Beziehungen in Jerusalem studiert und arbeitete als Journalist unter anderem für Russia Today, Deutsche Welle und Sky News. Mit seinem Debütroman „Metro 2033“ landete er auf Anhieb einen Bestseller. Glukhovsky lebt und arbeitet in Moskau.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Russischen von M. David Drevs
Originaltitel: Будущее

Paperback, Klappenbroschur, 928 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31554-9

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.05.2014

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Europa in der Zukunft

Von: Florian Eckardt Datum: 04.05.2016

www.tinte-und-schwert.de

In einer nicht allzu fernen Zukunft des 25. Jahrhunderts ist Europa nur noch eine Stadt. Überall drängen sich kilometerhohe Wolkenkratzer dicht an dicht. Nach den neuesten Gesetzesentwürfen hat jeder Mensch hier ein Recht auf Unsterblichkeit. Klar, dass das bei etwa 120 Milliarden Menschen allein in Europa zu Problemen führt.

„Vergiss den Tod!“

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Ausruf lesen musste. Es ist der Leitspruch der Phalanx, einer Armee aus Unsterblichen, die in Europa für Recht und Ordnung sorgen. Auch der Protagonist ist ein Teil dieser Armee und deshalb oft in schwarzen Kampfanzügen unterwegs. Das Gesicht ziert dabei eine Maske mit dem Gesicht eines Gottes. Sie dringen in Wohntürme ein, in denen Menschen unerwünschten Nachwuchs gezeugt haben. Denn im ohnehin überbevolkerten Europa ist kein Platz mehr für weitere Menschen. Wer ein Kind zeugt wird vor die Wahl gestellt: Dein Kind oder dein Leben. Wer sich für sein Leben entscheidet, verliert sein Kind für immer. Der andere Elternteil bekommt einfach Ax gespritzt. Entscheidest du dich für dein Kind, bekommst du selber Ax gespritzt. Dabei ist Ax nichts weiter als ein biologische Waffe, die die mit Unsterblichkeit gesegneten Menschen altern lässt. Doch sie altern in mindestens siebenfacher Geschwindigkeit, so dass ihr Leben nach zehn Jahren als Greis vorbei ist. Dafür sorgt die Phalanx. Denn das Gesetz über die Wahl muss mit allen Mitteln durchgesetzt werden.

Doch leider ist das Leben von 717 nicht so problemlos, wie er es gerne hätte. Ein privater Auftrag von Senator Schreyer und ein unerlaubter Aufenthalt im Badehaus sind da erst der Anfang. Jan soll einen Terroristen ausfindig machen und liquidieren. Natürlich läuft der Auftrag schief und zieht einen ganzen Rattenschwanz an Problemen nach. Dabei bringt ihn nicht nur die Liebe dazu, über sein Leben als Unsterblicher nachzudenken.

Gestatten: 717.

Auf den 928 Seiten erfährt man einiges über 717 alias Jan. Von seinem Leben im Internat und warum er so überzeugt von dem ist, was er tut. Alles ändert sich an dem Tag, an dem er den gesuchten Terroristen Jesús Rocamora ziehen lässt. Er beginnt tatsächlich langsam, aber sicher, sich Gedanken über sein Leben zu machen. Neben kleinen privaten Übeln und dem ewigen Erzfeind 503 hat er eben auch mit dem Bollwerk des europäischen Gesetzes zu kämpfen. Zugegeben: Ich habe sehr lange gebraucht um dieses Buch zu lesen. Klar, es hat 928 Seiten. Dennoch gab es leider einige Stellen, an denen die ständigen Rückblenden die Handlung unnötig in die Länge gezogen haben. Trotzdem ist das Buch bemerkenswert gut geschrieben und kann mit der einen oder anderen unerwarteten Wendung aufwarten. Gerade zum Ende hin nimmt die Handlung immer mal wieder rasant Fahrt auf. Deshalb kann ich trotz einiger Längen sagen: Das Buch sollte man gelesen haben, auch wenn 100 bis 150 Seiten weniger wahrscheinlich auch gereicht hätten.

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