Originalausgabe
Paperback, Klappenbroschur,
320 Seiten,
12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-570-55163-9
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Verlag:
Pantheon
Erscheinungstermin:
5. September 2011
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Wir steigern das Bruttosozialglück
Der wichtigste Indikator für das Wohlergehen einer Gesellschaft war bislang das Wirtschaftswachstum, gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Doch inzwischen weiß man: Mehr Wachstum macht die Menschen eines Landes nicht automatisch glücklicher. Mindestens so wichtig wie das wirtschaftliche Wohlergehen sind für das Lebensglück Faktoren wie Bildung, Gerechtigkeit, Gesundheit, eine intakte Umwelt, Zeit für sich und die Familie. Petra Pinzler zeigt, dass es höchste Zeit ist umzudenken. Statt immer größerem Wachstum und immer mehr Konsum hinterherzujagen, sollte die Politik und jeder Einzelne von uns alles daran setzen, das Bruttosozialglück zu steigern.
Lange war das Bruttoinlandsprodukt das Maß aller Dinge. Boomt die Wirtschaft und wächst das BIP, werden auch die Menschen glücklicher. So dachte man, aber stimmt das auch? Neue Forschungen zeigen, dass »immer mehr« nicht genug ist und auch nicht glücklicher macht. Will Politik wirklich für gute Lebensbedingungen im Land sorgen, muss sie sich vom Wachstumswahn abwenden und stattdessen Bildung, Sicherheit und eine gerechte Verteilung des Wohlstands stärken. Zumal sich nur so der Globus retten lässt.
Petra Pinzler zeigt, warum Wachstum als Leitgedanke der Politik keine Zukunft hat. Sie stellt die Ergebnisse der modernen Glücksforschung sowie die Entwicklung neuer Wohlstandsindikatoren vor und hat sich weltweit auf die Suche nach Politikern gemacht, die jetzt schon neue Wege beschreiten – sei es in Tasmanien oder in Bremen. Dabei steht fest: Um das Bruttosozialglück zu steigern, müssen nicht nur wir, sondern auch die Politik sich ändern, im Berliner Kanzleramt, im Parlament und in den Rathäusern der Republik.
»Gut geschrieben und anhand zahlreicher Beispiele zeigt Pinzler, dass die alte Annahme der Ökonomen, höherer materieller Wohlstand sei das wichtigste Motiv menschlichen Handelns, nicht zutrifft. Manches davon kennt man, vieles ist neu, alles liest sich unterhaltsam.«
Handelsblatt, 11.11.2011
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