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Kriegsklingen Roman

Die Klingen-Romane (1)

Kundenrezensionen (2)

€ 15,00 [D]
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-53251-9

Erschienen: 06.12.2006
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Dies ist die atemberaubende Geschichte von Logen, dem Barbarenkrieger, der eigentlich nur seine Ruhe haben will – wenn er nicht ständig um sein Leben kämpfen müsste. Und die Geschichte von Großinquisitor Glokta, der eigentlich durch nichts zu erschüttern ist – bis er auf eine lebende Legende trifft, die in seiner Stadt eine magische Intrige spinnt, und die das ganze Reich zu erschüttern droht …

Der junge britische Autor Joe Abercrombie gibt der Helden-Fantasy im Stil von Stan Nicholls und James Barclay ein neues Gesicht: Zwiespältige Charaktere, spannende Abenteuer und eine gute Portion Humor machen sein Romandebüt „Kriegsklingen“ zu einem außergewöhnlichen Fantasy-Erlebnis.

»So packend realistisch, zynisch und bissig im positiven Sinn, wie es dem Genre schon lange gefehlt hat.«

SF Chronicle

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANE VON J. ABERCROMBIE

Die Klingen-Romane

Das große Fantasy-Epos vom Bestsellerautor

Die Klingen-Erzählungen

Story-Sammlung aus der Kriegsklingen-Reihe

Die Königs-Romane

Das neue große Fantasy-Epos vom Bestsellerautor

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Joe Abercrombie (Autor)

Joe Abercrombie arbeitet als freischaffender Fernsehredakteur und Autor. Mit seinen weltweit erfolgreichen Romanen um den Barbaren, den Inquisitor und den Magier hat er sich auf Anhieb in die Herzen aller Fans von packender, düsterer Fantasy geschrieben und schaffte es bereits mehrmals auf die Times-Bestsellerliste. Joe Abercrombie lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Bath.

www.joeabercrombie.com

»So packend realistisch, zynisch und bissig im positiven Sinn, wie es dem Genre schon lange gefehlt hat.«

SF Chronicle

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Kirsten Borchardt
Originaltitel: The Blade Itself - The First Law
Originalverlag: Orion

Mit Fotos / Illustrationen von Dominic Harman

Paperback, Broschur, 800 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-53251-9

€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 06.12.2006

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  • Leserstimmen

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800 Seiten Fantasy-Spaß

Von: wal.li Datum: 28.06.2015

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Für Band eins dieser Fantasy-Saga eine Zusammenfassung zu schreiben, ist nicht möglich. Es gibt keine richtige Handlung. Mein Eindruck ist, die Protagonisten, ihr Umfeld und ihr Hintergrund sollen vorgestellt werden, um sie in den nächsten Bänden auf ihre gefährliche Reise zu schicken.
Das hat für mich den Lesespaß nicht im Geringsten beeinträchtigt. Die Beschreibung von Glokta, dem Inquisitor, der früher mal ein wackerer Recke war und der in Gefangenschaft zum verdrehten Krüppel wurde, ist höchst amüsant. Wenn ich mir vorstelle, wie er den Gefangenen die Fingernägel und damit auch die Finger scheibchenweise kürzt, denke ich an rollende Möhrenscheiben - nicht dass ich das als Film sehen wollte, aber die Beschreibung war einfach witzig.
Oder Jezal, der Hauptmann mit einer ungewissen Zukunft. Mit der unrechtmäßigen Unterstützung des ersten Magier gewinnt er einen Fechtkampf, wonach er ins Gefolge des Magiers muss. Sein Jähzorn, seine widerstreitenden Gefühle gegenüber Ardee, der Schwester seines Ausbilders. Und Ardee ist so ganz anders als alle anderen Frauen, sie flucht und trinkt. Aber in ihrem Elternhaus hat sie genug zu erleiden gehabt, so dass ich ihre Handlungen doch verstehen konnte.
Und natürlich Bayaz, der erste Magier, der einfach wie ein etwas rüpelhafter älterer Mann wirkt, und dem niemand glaubt, dass er der erste Magier ist. Er muss erst sehr eindringlich beweisen, dass er mit Magie zu tun hat. Unter anderem fetzt er dem Oberinquisitor den Stuhl unter dem Hintern weg. Köstlich.
Ich fand das Buch echt klasse, mal ein Fantasy-Roman, den ich innerhalb sehr kurzer Zeit durchhatte und der bei 800 Seiten kaum Längen aufwies.
Ein intelligentes und witziges Buch, von dem ich hoffe, dass die Folgebände den Erwartungen, die der erste Teil geweckt hat, gerecht werden.

4,5 Sterne

Ein charakterlastiger High-Fantasy Roman

Von: Romanfresser.de Datum: 16.04.2015

www.romanfresser.de

Kriegsklingen ist der erste Band der hochgelobten ‚First Law‘ –Trilogie von Joe Abercrombie, die gerade in Deutschland ziemlich populär geworden ist.

Wir lernen im Wesentlichen drei wichtige Menschen kennen. Inquisitor Glotka, der selbst einst zum Krüppel gefoltert wurde und nun im Dienst der Inquisition dasselbe tut. Offizier Luthar ist ein relativ arroganter Adelsschnösel, der für Ruhm und Ehre fechten möchte und Probleme mit seiner Disziplin hat. Logan, genannt Neunfinger-Logan hat einst einen Finger in der Schlacht verloren und wurde von seiner Gruppe getrennt, um dem ersten der Magier zu begegnen.

Es zieht ein großer Krieg auf, die bestehenden Verhältnisse werden radikal umgemünzt, als ein Diktator aus dem Norden, ein Barbar sich entschließt, dem Königreich mit drei Schädeln den Krieg zu erklären. Logan und der Magi ziehen in Richtung der Stadt, während sich Luthar auf sein Tunier vorbereitet und Goltka gerade einige große Fänge macht und damit die Tuchhändlergilde stürzt. Dann findet das Tunier statt, bei dem Luthar gegen alle möglichen Gegner kämpfen muss und die Inquisition gerade versucht, dem Magi seinen Betrug nachzuweisen.

Alles in allem seht ihr oben schon, dass es sich hierbei um einen ganz klassischen High-Fantasy Roman handelt. Wir haben eine eigene Welt, in der die Charaktere und die Welt exponiert werden, wir haben nebenher übrigens noch die alte Gruppe von Logan, die sich wieder auf dem Weg zu ihm macht, in Ansätzen wird auch auf den mythologischen Hintergrund dieser Welt eingegangen – leider liefert der Heyne-Verlag keine Karte mit, was mitunter echt hilfreich gewesen wäre – und wir treffen insgesamt auf eine ziemlich komplexe Welt.

Spannend an diesem Buch ist, wie die Lebenswelten der Charaktere aufeinandertreffen, die gegen Ende in einer Heldengruppe zusammenlaufen. Zwei Charaktere, die wiederum völlig gegensätzlich zu allen anderen sind, habe ich noch gar nicht erwähnt, sodass die Heldengruppe am Ende aus sechs grundverschiedenen Charakteren besteht, die in den kommenden Bänden für viel Unterhaltung sorgen werden. So ist es bisher nur eine spannende Exposition der Charaktere und der Welt – wobei der Fokus absolut auf den Charakteren liegt – über die Welt selbst erfährt man nicht besonders viel, also statt langen Naturbeschreibungen gibt es tatsächlich eher Charakterstudien, besonders über ihren Hintergrund erfahren wir eine ganze Menge.

Die Charaktere selber sind tatsächlich auch so unterschiedlich wie unterschiedlich sympathisch. Aus der Protagonistin wird man nicht schlau, der Magi ist auch etwas durchsichtig, Logan ist ein absoluter Sympathieträger, bizarrerweise fand ich den Inquisitor auch sehr sympathisch – aber alles in allem sind es Helden, mit denen man gerne einige Bände verbringt. Was diesen Charakteren alle eigen ist, dass sie irgendwelche Konflikte austragen und sich in einer stetigen Entwicklung befinden. Und man erkennt schon, dass diese Charaktere – wie auch der ‚böse‘ Inquisitor allesamt vielschichtig und komplex angelegt sind und nicht klar als gute oder böse Figuren fungieren.

Eine Sache ist mir jedoch etwas (unangenehm) aufgefallen – ich weiß nicht, ob es nicht auch schon in anderen Büchern passiert ist, aber hier ist es mir wie gesagt ins Auge gestoßen. Einmal war die Formulierung ‚zu Kreuze kriechen‘ zu lesen. Das ist natürlich ein so feststehender Begriff – allerdings mit einem eindeutig christlichen Hintergrund. Diese Formulierung war hier in der Darstellung der Innenwelt eines Charakters zu lesen – was ich ziemlich problematisch finde, weil der Charakter mit seinem Hintergrund natürlich nichts mit der Kreuzsymbolik des Christentums zu tun hat. Ich weiß nicht, ob das vom Übersetzer hereingebracht wurde oder so schon von Abercrombie stammt, aber ich finde, gerade in der Fantasy-Literatur sollte man darauf achten, auf derartige christlich geprägte Formulierungen zu verzichten, weil sonst die Schlüssigkeit der neuen erschaffenen Welt gebrochen wird. Ich gebe zu, das ist schon Jammern auf hohem Niveau, aber ich wollte es gerne mal loswerden – und vielleicht schärfe ich ja den ein- oder anderen Sinn für solche Formulierungen.

Dennoch reicht das natürlich nicht aus, hier die Wertung zu verderben, maximal für ein paar kleine Abzüge in der B-Note reicht das, zusammen mit der fehlenden Karte ist das aber nicht mehr als ein halber Stern. 4,5/5 Sternen - die ich gerne auf volle 5 aufrunde - gebe ich hier gerne für einen tollen Auftakt einer Fantasy-Reihe, die mehr den Schwerpunkt auf spannende Charakterentwicklung als auf Weltenbildung oder Kampfbeschreibungen legt.

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