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Nebelmacher Roman

Kundenrezensionen (16)

€ 13,99 [D]
€ 14,40 [A] | CHF 19,50*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-6032-5

Erschienen: 22.06.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Clach, genannt »Totenkaiser«, ist ein Nebelmacher. Diese meisterlichen Assassinen töten im Dienste der Göttin des Mordens nicht nur den Körper, sondern können auch die Seele vernichten. Clach hat gerade einen Auftrag abgeschlossen, da erfährt er Ungeheuerliches: Seine Tötungen waren gar nicht von der Göttin sanktioniert – und damit wider ihr Gesetz! Clach macht sich auf die Jagd. Irgendjemand wird für diese Täuschung bezahlen. Doch der Totenkaiser ist längst selbst der Gejagte …

Wussten Sie, dass Bernhard Trecksel die besten Ideen für seine Bücher beim Duschen oder Abwaschen hat? Zum Interview

"Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. […] Gut gelungenes Werk."

BIZZ, 05/15

Bernhard Trecksel (Autor)

Bernhard Trecksel, geb. 1980 in Papenburg an der Ems, bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Eskapisten und absoluten Geek. Die Kunst des Erzählens lernte und verbesserte er während unzähliger Stunden, die er mit Fantasy-Rollenspielen verbrachte. Seine Inspiration als Autor findet er in den alltäglichsten Dingen wie dem Lesen der Morgenzeitung, doch seine schriftstellerischen Idole sind die alten Meister wie H.P. Lovecraft, Robert E. Howard und J.R.R. Tolkien. In seiner Freizeit spielt er Videospiele, Brettspiele und (auch als Erwachsener immer noch) Rollenspiele oder liest Fantasy- und Horrorromane. Seit seinem Universitätsabschluss in Archäologie und Skandinavistik lebt er in Münster und arbeitet als Übersetzer, Rezensent und – seit seinem Debüt Nebelmacher – als Autor.

"Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. […] Gut gelungenes Werk."

BIZZ, 05/15

"Der Roman [liest sich] weit von dem üblichen Fantasy-Einheitsbrei entfernt, […] stilistisch unauffällig und angenehm, inhaltlich packend und ideenreich - ein beeindruckendes Debüt!"

phantastiknews.de (10.08.2015)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-7341-6032-5

€ 13,99 [D] | € 14,40 [A] | CHF 19,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 22.06.2015

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Düster und mitreißend

Von: thebookpassion Datum: 30.04.2016

thebookpassion.blogspot.de/

Clach, oder auch der „Totenkaiser“ ist ein berühmter sowie berüchtigter Auftragsmörder, denn er beherrscht sein Handwerk perfekt. Jedoch ist Clach nicht nur ein begnadeter Assassinen, sondern auch ein Nebelmacher. Mit Hilfe eines uralten Rituals vernichtet er im Dienste seiner Göttin des Mordes auch die Seelen seiner Opfer. Doch Clach ist beunruhigt, denn hinter seinen Aufträgen scheint noch viel mehr zu stecken. Er fängt an Fragen zu stellen und so stößt er auf eine Verschwörung von erschreckender Größe. Clach macht sich auf die Jagd, doch auch er selbst wird zum Gejagten.


„Nebelmacher“ ist der Debütroman eines deutschen Autors und daher war ich umso gespannter auf den Roman, da es meiner Meinung einfach viel zu wenige deutschsprachige Autoren in diesem Genre gibt. Relativ schnell bemerkt man, dass es sich um einen Auftaktband zu einer größer ausgelegten Reihe handelt, da der Autor sich Zeit lässt, die Figuren einzuführen und vorzustellen.
Der Roman zählt definitiv eher zu den düsteren Werken des Genres, dennoch gelingt es dem Autor sich nicht in der Brutalität und in der Grausamkeit zu verlieren und der Geschichte, als auch den Charakteren, leben einzuhauchen. Grade zu Anfang hatte ich jedoch nur große Fragezeichen vor meinen Augen, da der Autor relativ sparsam mit seinen Informationen umgeht. Vieles ist ungewiss und man wird zum Nachdenken und Schlussfolgern angeregt, sodass „Nebelmacher“ definitiv keine Lektüre für zwischendurch ist. Selbst zum Ende hin hatte ich das Gefühl, das ich einfach kaum etwas über die Welt wirklich weiß und ich in den Nachfolgebänden noch viel zu entdecken hab. Der Autor weiß jedoch ganz genau, wann er, dem Leser und der Leserin, neue Informationen, und sei es eine noch so kleine Information, präsentieren muss, damit man den Roman nicht frustriert in die Ecke wirft.
Die Welt, die Trecksel entworfen hat, ist voller Facetten und sie hat sich mir, wenn überhaupt, nur langsam erschlossen. Das ausgefeilte Religionssystem konnte mich wirklich begeistern und ich hoffe, dass man in den Folgebänden noch mehr Hintergrundinformationen erhält, um dieses besser zu verstehen. Die verschiedenen Religionen sind all gegenwärtig und beeinflussen das Handeln jeder wichtigen Figur im Roman, sodass man die verschiedenen Glaubensrichtungen durch die Figuren und deren Entscheidungen nach und nach kennen lernt.

Auch der Schreibstil des Autors ist überraschen anspruchsvoll und der Stil besitzt eine gewisse Eigenheit, sodass sich der Autor von der Masse abhebt. Gekonnt fängt der Autor die düstere und dramatische Atmosphäre auf und schildert detailverliebt das Geschehen. Die teilweise blumigen und brutalen Wortspiele haben mich stellenweise zum Schmunzeln gebracht. So trägt beispielsweise ein hart gesottener und der Gewalt nicht abgeneigter Mann den Namen Sanftleben. Ich muss gestehen, dies irritierte mich Garde zu Anfang des Romans sehr.

Der Klappentext lässt zunächst vermuten, dass sich die Geschichte nur um Clach dreht, doch auch andere Figuren sind zentral für die Geschichte. Zu jeder Figur besteht jedoch eine gewisse Distanz und mir ist es einfach nicht gelungen Zugang zu den Figuren zu finden, sodass ich einfach nicht so intensiv mit fiebern konnte.
Clach wirkt grade zu Anfang sehr gefühllos und berechnend, was einfach perfekt zu einem eiskalten Auftragsmörder passt, jedoch hätte ich mir einfach gewünscht, dass die Figur zum Ende hin etwas mehr Facetten aufweist und ich mich nicht andauernd fragen muss, wer Clach eigentlich wirklich ist und was ihn bewegt.
Auch der grimmige Barbar, der unbedingt Rache an Clach nehmen möchte, wirkt zunächst unnahbar. Er verfolgt konsequent sein Ziel und weicht nicht von seinem Weg ab, da er vor allem durch Rachegelüste und seinem Ehrgefühl angetrieben wird. Doch grade zum Ende hin macht er eine überraschende Charakterentwicklung durch, sodass er etwas von seiner Starrheit verliert.
Clach wird auch von einem durch Rache zerfressen und zu allem bereiten Inquisitor verfolgt. Die Suche und der Hass nach Clach bestimmt schon über ein Jahrzehnt das Leben des Inquisitors. Auch Movern, eine Tempelritterin, spielt eine zentrale Rolle in dem Roman. Jedoch kann ich auch nach dem Beendigen des Romans immer noch nicht einschätzen welche Rolle genau. Vor allem am Anfang wirkt sie sehr naiv und blauäugig und begibt sich dadurch in schreckliche Gefahr.

Insgesamt konnte mich der Roman durchaus begeistern und ich bin sehr gespannt, was mich im Folgeband erwarten wird. Aufgrund der mageren Informationen, bezüglich der Welt und den magischen Aspekten, bin ich auf weitere Informationen gespannt und ich hoff, dass der nächste Teil etwas Licht ins Dunkel bringen kann. Nur mit den Figuren bin ich leider nicht warm geworden, da sie mir stellenweise einfach zu kühl und unnahbar erschienen.

Gute Story - weniger gut geschrieben

Von: Laura @ Anima-Libri Datum: 21.03.2016

anima-libri.de/

Joa… mhm… wo fang ich da am besten an? Bei den endloslangen Satzgebilden, die erahnen lassen dass das Schreiben des Romans wohl ähnlich zähflüssig verlief wie das Lesen desselben? Bei dem übermäßigen Gebrauch von Adjektiven, die nicht einmal dafür sorgen, dass sich der Leser besser in das Geschehen hineinversetzen kann? Bei der ekelig detaillierten Beschreibung von Kämpfen und Verletzungen, die nicht für Spannung sorgen sondern bloß für Übelkeit? Bei dem doch recht modern wirkenden Schreibstil der hin und wieder von angestrengt wirkenden mittelalterlichen Begriffen unterbrochen wird?

Immerhin werden die Sätze mit der Zeit kürzer, die Adjektive weniger und man findet sich so langsam in die Handlung ein. Zwischenzeitlich wurde es dann auch tatsächlich spannend, obwohl die Perspektivwechsel für weitere Unterbrechungen sorgen – ja von wegen es geht nur um den Nebelmacher Clach, da gibt es noch eine Kriegerin des Lichtfürsten, einen „wilden“ Krieger sowie einen Inquisitor und seinen Bodyguard.

Gut fand ich die Story-Idee an sich: Ein Auftragsmörder der die Seelen seiner Opfer ins Nichts verbannen kann, ein gefährlicher Nebel, vor dem Arkanisten die Stadtbewohner schützen müssen und Wilde Stämme, die unbehelligt in eben diesem Leben können verwoben mit Mythen über Titanen und Götter. Und das war‘s dann auch schon mit der Begeisterung. Die Hintergründe sind teilweise undurchsichtig und sorgten bei mir für allerlei Fragen statt Spannung. Leider wurde das Ganze auch zum Ende hin nur wenig klarer. Mag wohl daran liegen dass noch Stoff für einen zweiten Teil benötigt wurde.

Alles in allem nicht mein Schreibstil aber eine gute Story-Idee. Wohl eher für Mittelalterfans (immerhin weiß ich jetzt was ein Gugel ist) und begeisterte Perspektivwechsler sowie Fans von graphisch detaillierten Beschreibungen.

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